Wald erleben

Wandern, Waldpädagogik, Bürgerbeteiligung – es gibt viele Möglichkeiten die Natur in Friedrichshafen zu erkunden und den Stadtwald zu erleben.
Wald

Naherholung im Wald

Der Stadtwald hat einen hohen Wert als Naherholungsgebiet. Um diese Funktion weiter auszubauen, wird künftig ein Erholungsraumkonzept erarbeitet.

Im Wanderwegenetz sind zahlreiche Wanderwege aufgeführt, die teilweise
auch durch den Stadtwald führen.

Ein Spaziergang durch den wohl bekanntesten Distrikt des Stadtwaldes, den Riedlewald, bereitet zu jeder Jahreszeit großes Vergnügen.

Icon Waldregeln

Verhalten im Wald

Bitte beachten Sie folgende Regeln:

  • Müll wieder mitnehmen
  • Wege und Absperrungen beachten
  • Hunde anleinen
  • Nicht rauchen und kein Feuer machen
  • Tiere nicht füttern
  • Pflanzen und Pilze nur für den Eigenbedarf sammeln
  • Natur, Tiere und andere Waldbesucher respektieren
  • Bei Sturm den Wald meiden

Wildtierbegegnungen in Friedrichshafen

Wildschweine

Auch in den Friedrichshafener Wäldern leben Wildschweine. Im Seewald werden derzeit rund 30 Tiere vermutet, wobei der Bestand schwanken kann. Begegnungen sind selten und meist harmlos.

Bei einer Begegnung:

  • ruhig bleiben und nicht wegrennen
  • ausreichend Abstand halten
  • dem Tier einen Fluchtweg lassen
  • langsam zurückgehen
  • Hunde anleinen
  • Frischlingen niemals näherkommen

Wildschweine dürfen nicht gefüttert oder bedrängt werden. Besonders in der Dämmerung und nachts ist auf den Waldwegen erhöhte Aufmerksamkeit geboten.

Zeigt ein Tier durch Schnaufen, Zähneklappern oder heftige Kopfbewegungen deutliches Drohverhalten, sollte man sich sofort zurückziehen. Verletzte oder auffällige Tiere bitte der Polizei melden.

Füchse

Füchse sind in Friedrichshafen auch im Siedlungsbereich anzutreffen. Sie sind Menschen gegenüber in der Regel scheu und nicht aggressiv.

Bei einer Begegnung:

  • Abstand halten und den Fuchs weiterziehen lassen
  • Hunde anleinen
  • das Tier nicht anfassen oder füttern

Damit Füchse nicht angelockt werden, sollten Müll, Tierfutter, Kompost und Fallobst nicht offen zugänglich sein. Kleintiergehege müssen fuchssicher verschlossen werden.

Kranke oder verletzte Füchse nicht selbst einfangen oder berühren, sondern der Polizei melden. Nach Kontakt mit Erde, Tierkot oder Fallobst sollten die Hände gründlich gewaschen werden.

Waldpädagogik

Einige der städtischen Walddistrikte sind im Siedlungsbereich eingebettet oder liegen in fußläufiger Entfernung. Der Stadtwald eignet sich deshalb vielerorts besonders gut für einen unkomplizierten Ausflug.

Schulen und Kindergärten haben zudem die Möglichkeit, zusammen mit unseren erfahrenen Umweltpädagoginnen des Grünen Klassenzimmers eine Waldsafari oder weitere pädagogische Veranstaltungen zu besuchen. Darüber hinaus gibt es im Lernbiotop am Riedlewald die Möglichkeit zum erkundenden Lernen. (Alle Umweltbildungsangebote)

Durch die Entwicklung und Umsetzung neuer waldpädagogischer Projekte soll der Stadtwald künftig für Jung und Alt noch erlebbarer werden. Über die waldpädagogischen Veranstaltungen hinaus werden bald Waldführungen und Pflanzaktionen für interessierte Bürger und Bürgerinnen angeboten.

Kinder im Wald
Die erste waldpädagogische Veranstaltung unserer städtischen Revierleiterin fand mit Schülerinnen und Schülern der Bodenseeschule am Seemooser Horn im Sommer 2021 statt.

Mit dem Grünen Klassenzimmer wurde bereits ein erfolgreiches kostenfreies Umweltbildungsangebot für Häfler Kindergärten und Schulen geschaffen. Darüber hinaus gibt es im Lernbiotop am Riedlewald die Möglichkeit zum erkundenden Lernen.

Durch die Entwicklung und Umsetzung neuer waldpädagogischer Projekte soll der Stadtwald künftig für Jung und Alt noch erlebbarer werden. Über die waldpädagogischen Veranstaltungen hinaus werden bald Waldführungen und Pflanzaktionen für interessierte Bürger und Bürgerinnen angeboten.

Bürgerbeteiligung und Verbände

Im Rahmen unterschiedlicher Entwicklungsmaßnahmen im Stadtwald haben Bürgerinnen und Bürger in Friedrichshafen die Möglichkeit, sich persönlich für ihren Stadtwald zu engagieren und diesen hautnah zu erleben. Für sehr aufwändige Handarbeiten im Stadtwald sind wir für die tatkräftige Unterstützung der Umweltverbände sehr dankbar.

Die Auswirkungen des Klimawandels und notwendige Umwelt- und Artenschutzmaßnahmen erfordern jedoch zunehmend die Beteiligung der Allgemeinheit. Die vielen notwendigen Arbeiten im Stadtwald und in den baumbestandenen Biotopen kann nicht mehr von wenigen geleistet werden. Wenn Sie Interesse an einer ehrenamtlichen Tätigkeit für den Stadtwald oder für einen anderen Umweltbereich haben, wenden Sie sich gerne an die .

Zwei Personen verrichten Waldarbeit
Mit Unterstützung des BUND und den bei der Stadt im Freiwilligen Ökologischen Jahr tätigen Jugendlichen wurden Eiben wieder aufgerichtet, nachdem diese im letzten Winter von den Schneemassen zu Boden gedrückt worden waren.

Rettungspunkte im Wald

Forstliche Rettungspunkte sind definierte Orte im Wald, die mithilfe von Koordinatenangaben Treffpunkte beschreiben. Sie dienen vor allem ortsunkundigen Personen zur besseren Orientierung und Beschreibung ihres Standortes im Wald. Im Falle eines Unfalls können die Rettungspunkte das Auffinden des Verunfallten erleichtern.

Die Ausweisung der Koordinatentreffpunkte erfolgt im Stadtwald Friedrichshafen virtuell über die kostenlose App „Hilfe im Wald“, erhältlich im Google Play Store

Geschaffen wurden forstliche Rettungspunkte im Rahmen der Rettungskette Forst. Die Rettungskette Forst beschreibt alle Maßnahmen und Schritte vom Beginn der ersten Hilfe bis zur Versorgung durch die Rettungsdienste.

Kontakt

Frau Beer
Forstrevierleiterin
Gebäude: Verwaltungsgebäude Riedleparkstraße
Raum 1.090
Tel. +49 7541 203 54646

Informationen & Öffnungszeiten

Abteilung Landschaftsplanung und Umwelt
Riedleparkstraße 1
88045 Friedrichshafen
Tel. +49 7541 203 54651

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