Haushalt & Finanzen

Der Beschluss des Haushaltes, also die Finanzplanung der Kommune, gilt als „das Königsrecht“ des Gemeinderats. In Friedrichshafen gibt es neben dem städtischen Haushalt auch den Haushalt der Zeppelin-Stiftung.
Schlossbrücke bei Nacht

Der Gemeinderat hat am 17. Dezember 2018 die Haushaltssatzung 2019 beschlossen und mit dem ersten doppischen Haushalt einen Meilenstein gesetzt. Sobald das Regierungspräsidium Tübingen als Rechtsaufsicht die Gesetzmäßigkeit dieser Satzung bestätigt, erfolgt eine öffentliche Bekanntmachung. Die Rechtskraft dieser Satzung tritt dann rückwirkend zum 1. Januar 2019 ein, nach Ablauf der in der öffentlichen Bekanntmachung genannten Auslegungsfrist.

Erster doppischer Haushalt

Der erste doppische Haushalt der Stadt Friedrichshafen für das Jahr 2019 ersetzt nun das zweite kamerale Rechnungsjahr des bisherigen Doppelhaushalts 2018 / 2019. Es ist damit kein neuer Haushaltplan im eigentlichen Sinne, sondern – bis auf wenige systembedingte Anpassungen – eine Übernahme der kameralen Haushaltszahlen für 2019 in eine neue, betriebswirtschaftlich gesehen, bessere Form. Sie gibt einen genaueren Überblick über das vorhandene Vermögen, den Werteverzehr sowie über die Kosten und Erlöse unserer kommunalen Leistungen.

Besonders für die Bürgerinnen und Bürger, soll die neue Form des Haushalts- und Rechnungswesen deutliche Vorteile bringen: eine bessere Transparenz und vor allem Generationengerechtigkeit. Im Mittelpunkt dieses neuen kommunalen Finanzmanagements stehen im Wesentlichen der Ergebnishaushalt, der Finanzhaushalt und künftig auch die Bilanz, die in Friedrichshafen voraussichtlich erstmals im vierten Quartal 2019 aufgestellt wird.

Zum besseren Verständnis helfen die jeweiligen Vorberichte im Haushaltsplan 2019 für die Stadt (Band I) und die Zeppelin-Stiftung (Band II), genauso wie im Band I die Seiten 10 bis 16 bzw. im Band II die Seiten 10 bis 13, die einen Überblick über die städtischen Produkte liefern.

Doppik

Die Doppik, das kaufmännische Rechnungswesen mit doppelter Buchführung, bildet durch die Gegenüberstellung von Ertrag und Aufwand den genauen Ressourcenverbrauch ab. Sie weist sowohl Vermögen als auch Schulden in einer Bilanz aus. Die bisherige Buchführung, die Kameralistik, gab bisher keine Auskunft über die tatsächliche Entwicklung des sachlichen und finanziellen Vermögens und liefert keine Informationen zum Ressourcenverbrauch.

Ein genauer Überblick über das vorhandene Vermögen, die Schuldenlast und über den Wert der kommunalen Leistungen sind die Vorteile des neuen Rechnungswesens. Damit können finanzielle Spielräume exakter bestimmt und strategische Schwerpunkte genauer gesetzt werden.

Haushaltssatzung

Kontakt

Abteilung Haushalt und Finanzwirtschaft
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Tel. +49 7541 203-1212
Fax +49 7541 203-81212
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