Neugestaltung des Uferparks

Da die verschiedenen Bereiche des Uferparks den über die Jahre geänderten Anforderungen nicht mehr gerecht werden und in Teilen inzwischen stark sanierungsbedürftig sind, ist ein durchdachtes Gesamtkonzept für die zukünftige Nutzung erforderlich.

Die historische öffentliche Grünanlage am See mit ihrer attraktiven Seepromenade wird geprägt durch Gastronomie- und Freizeiteinrichtungen sowie durch den vorgelagerten Yachthafen. Mit der Auslobung eines Städtebaulichen Ideenwettbewerbes mit 25 Teilnehmern, die vom Gemeindrat im April 2016 beschlossen wurde, ist die Stadt Friedrichshafen in das Großprojekt „Neugestaltung Uferpark“ gestartet. Der Ideenwettbewerb, für den sich Planerbüros bis im November 2016 bewerben konnten, richtete sich an Arbeitsgemeinschaften bestehend aus Landschaftsarchitekten, Architekten/Stadtplaner und Verkehrsplaner.

  • Schaffung von Seezugängen
  • Zonierung des Parks in belebte Zonen und Rückzugsbereiche
  • Erschließung bisher nicht zugänglicher Bereiche im westlichen Teil des Parks
  • bessere Anbindung an Friedrichstraße und Bahnhof
  • adäquate Verbindung GZH - Schlosshorn
  • Definition und Befestigung von Veranstaltungsflächen (Seehasenfest, Kulturufer etc.).
  • ggf. veränderter Querschnitt der Friedrichstraße
  • Trennung von Fuß- und Radverkehr Verbesserung der Fußgängersituation entlang der Häuserkante Friedrichstraße

Aktiv an der Gestaltung des Uferparks mitgewirkt haben am Donnerstag, 28. September 2017 etwa 80 interessierte Bürgerinnen und Bürger. Im Graf-Zeppelin-Gymnasium fand an diesem Abend der öffentliche Planungsworkshop statt.

Im vorgeschalteten Ideenwettbewerb lautete die Aufgabe für die teilnehmenden Planungsbüros, für den Uferpark sowie für die Friedrichstraße und den Bahnhofsvorplatz Ideen darzustellen, die die vorhandenen Strukturen und Interessenskonflikte analysieren und berücksichtigen sollten. Ein Preisgericht mit externen und internen Vertretern hatte bereits am 12. September aus 18 Arbeiten folgende vier gleichwertigen Preisträger ausgewählt.

Die Preisträger stellten beim Workshop erstmals ihre Entwürfe detailliert der Öffentlichkeit vor. Anschließend konnten die Bürgerinnen und Bürger die vorgeschlagenen Planungen gemeinsam mit den Büros direkt an den Plänen diskutieren. Die Ideen und Anregungen wurden gesammelt und sind bei der anschließenden Überarbeitungsphase der Entwürfe eingeflossen. Am 28. November hat Preisgericht in der abschließenden Sitzung die überarbeiteten Beiträge bewertet und zwei erste Preise vergeben.

Die ersten Preise gehen an die Planungsgemeinschaft K1 Landschaftsarchitekten Berlin und Gunnar Tausch, Stadtplaner und Architekt Berlin sowie an die Planungsgemeinschaft Professor Schmid Treiber Partner, Freie Landschaftsarchitekten, Leonberg und Henning Baurmann, Architekt, Karlsruhe. Außerdem wurden zwei dritte Preise ausgelobt. Diese gehen an die Planungsgemeinschaft Heinrich Landschaftsarchitektur GmbH in Winterthur und Dietrich Untertrifaller Architekten ZT GmbHi in Bregenz, sowie an die Planungsgemeinschaft Jochen Koeber Landschaftsarchitektur Stuttgart und Markus Hering, Architekt Friedrichshafen.

Die Siegerentwürfe stellen die Grundlage für das folgende Bebauungsplanverfahren dar.

Sitzungsunterlagen