Amt für Kunst und Kultur nimmt Arbeit auf

Mit dem 1. Februar 2026 hat das neu geschaffene Amt für Kunst und Kultur (KuK) offiziell seine Arbeit aufgenommen. Ziel der neuen Organisationsstruktur ist es, die kulturellen Aktivitäten der Stadt Friedrichshafen und der Zeppelin-Stiftung strategisch zu bündeln, Synergien zu schaffen und die kulturelle Vielfalt nachhaltig zu stärken.

Erster Bürgermeister Andreas Hein und Dr. Anita Huhn, Leiterin des neuen Amts für Kunst und Kultur, vor dem Medienhaus am See.
Erster Bürgermeister Andreas Hein und Dr. Anita Huhn, Leiterin des neuen Amts für Kunst und Kultur.

Erstmals werden zentrale Einrichtungen unter einem gemeinsamen Dach geführt: das Kulturbüro, das Graf-Zeppelin-Haus, das Medienhaus am See, das Schulmuseum, das Stadtarchiv mit Bodenseebibliothek, der Kiesel im K42 sowie der Bahnhof Fischbach. 

Bürgermeister Andreas Hein betont: „Mit dem Start des Amtes für Kunst und Kultur setzen wir ein klares Zeichen für die Bedeutung von Kunst und Kultur in unserer Stadt. Die neue Struktur ermöglicht es uns, Kräfte zu bündeln, transparenter zu arbeiten und kulturelle Entwicklungen strategisch zu steuern. Damit stärken wir sowohl unsere etablierten Einrichtungen als auch die freie Szene.“

In den ersten Wochen lag der Fokus auf interner Abstimmung, Prozessklärung und der Entwicklung gemeinsamer Strategie. Ziel ist eine stärkere Verzahnung von Programmplanung, Öffentlichkeitsarbeit, Infrastruktur und Verwaltung.

Dr. Anita Huhn, Leiterin des Amtes für Kunst und Kultur, erklärt: „Kultur baut Brücken – zwischen Generationen, Stadtteilen und Perspektiven. Mit dem neuen Amt schaffen wir eine Struktur, die Kooperation vor Konkurrenz stellt. Wir wollen bündeln, vernetzen und sichtbar machen, was Friedrichshafen kulturell auszeichnet.“

Die neue Organisationsform bringt einen spürbaren Mehrwert für Stadt und Kulturszene. Durch klare Zuständigkeiten und transparente Entscheidungswege werden Abläufe nachvollziehbarer und effizienter gestaltet. Gleichzeitig verbessert die enge Abstimmung zwischen den großen Einrichtungen und den freien Akteurinnen und Akteuren die Zusammenarbeit innerhalb der Friedrichshafener Kulturlandschaft. Kulturelle Angebote können sichtbarer positioniert und strategisch weiterentwickelt werden, bestehende Formate erhalten eine verlässliche Struktur und neue Impulse können gezielter gesetzt werden.

Mit rund 240 Mitarbeitenden gehört das Amt für Kunst und Kultur zu den größeren Organisationseinheiten innerhalb der Stadtverwaltung. Es versteht sich gleichermaßen als Service- wie auch als Entwicklungseinheit für Institutionen, Initiativen, Vereine und die Bürgerschaft. In den kommenden Monaten stehen neben der strukturellen Feinjustierung erste konzeptionelle Weichenstellungen im Mittelpunkt – mit dem Ziel, Friedrichshafen als Kulturstadt am Bodensee weiter zu profilieren und nachhaltig zu stärken.