Kulturentwicklungskonzept

Das Kulturentwicklungskonzept – kurz KEK – soll ein lebendiges Arbeitspapier sein, dass Leitplanken für die zukünftige Entwicklung vorgibt, die Akteure besser vernetzt und das Kulturangebot optimiert.
Menschenmenge gestikuliert mit Händen bei Theaterstück auf Bühne

2019 hat der Gemeinderat das erste gesamtstädtische Kulturentwicklungskonzept beschlossen. Es soll die Grundlage der künftigen Ausrichtung der Kulturarbeit in Friedrichshafen sein und als lebendiges Arbeitspapier alle drei Jahre überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Im Vordergrund steht der regelmäßige Austausch der verschiedenen Akteuren durch regelmäßige Treffen.

Die Idee zur Erstellung eines solchen Konzepts reicht bis in die 90er Jahre zurück. Bereits 1992 wurde ein Kulturentwicklungskonzept im Entwurf ausgearbeitet, jedoch lediglich die städtischen Dienststellen und die dort verorteten Aufgaben im Blick hatte. Dieses Konzept wurde aber nie vom Gemeinderat beschlossen und verabschiedet.

2016 brachten CDU und SPD einen fraktionsübergreifenden Antrag ein, mit dem die Verwaltung unter anderem beauftragt wurde, ein umfassendes Kulturentwicklungskonzept zu erstellen. Außerdem sollte die Verwaltung Antworten zur Zukunft von Bahnhof Fischbach und Fallenbrunnen geben – was in separaten Beschlüssen geschah.

Mit Verabschiedung des Kulturentwicklungskonzepts erfolgt zudem die Umsetzung eines zentralen Bausteins des Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) – Leitprojekt 17 „Kultur und Kunst in Friedrichshafen“.

Parallel zur Ausarbeitung des neuen Kulturentwicklungskonzepts wurden einige wichtige Weichen gestellt, um das kulturelle Angebot in Friedrichshafen weiter zu entwickeln und das bereits vorhandene umfassende Angebot dauerhaft zu gewährleisten:

  •  Gründung des Kulturforums Fallenbrunnen
  • Professionalisierung Kulturhaus Caserne
  • Bahnhof Fischbach (Wiedereröffnung Gastronomiebetrieb im Mai 2018 und deutlicher Ausbau des Angebots der kulturellen Veranstaltungen)
  • Umfassende Überarbeitung und Aktualisierung der Kulturvereinsförderungsrichtlinien

Sitzungsunterlagen

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