Einwohnerversammlung

In regelmäßigen Einwohnerversammlungen informiert der Oberbürgermeister über aktuelle und wichtige Themen und stellt sich den Fragen der Einwohnerinnen und Einwohner.

Simon Blümcke vor den Besuchern der Einwohnerversammlung

„Eine Einwohnerversammlung ist eine der vielen Möglichkeiten, die wir verstärkt nutzen möchten – denn Bürgerinformation und Bürgerbeteiligung ist ein laufender Prozess, den wir auf den unterschiedlichsten Wegen vorantreiben: Online und über die Medien, bei Veranstaltungen, in Workshops, in öffentlichen Sitzungen und Infoveranstaltungen.“

Die Einwohnerversammlung versteht der Oberbürgermeister als einen wichtigen Baustein für eine lebendige Bürgergesellschaft und transparente Entscheidungsprozesse.

Rückblick Einwohnerversammlung am 26. März 2026

Austausch, Diskussionen und Ideen. Das waren die Grundbausteine der Einwohnerversammlung am Donnerstag, 26. März. Rund 500 Einwohnerinnen und Einwohner strömten in das Graf-Zeppelin-Haus und kamen mit den Mitarbeitenden der Stadtverwaltung und Oberbürgermeister Simon Blümcke ins Gespräch. Mehr lesen

Was wurden wir gefragt? Was haben wir geantwortet? Welche Ideen und Anregungen haben wir gesammelt?

Was wird unternommen, um die Finanzsituation von Zeppelin-Stiftung und Stadt zu verbessern?
Zur Senkung der Transferaufwendungen der Zeppelin-Stiftung wurde die Förderung fürs Klinikum beendet (der Landkreis übernimmt nun) und die Bezuschussung der ZU reduziert. Darüber hinaus wurden bei Stadt und Zeppelin-Stiftung in 2025 die Sachaufwendungen pauschal reduziert und Gebühren erhöht. Wir gehen derzeit davon aus, dass diese Maßnahmen ausreichen, da die ZF im Geschäftsjahr 2028 wieder dividendenfähig sein soll.

Wann wird es der ZF wieder besser gehen?
Wir gehen derzeit davon aus, dass die ZF im Geschäftsjahr 2028 wieder dividendenfähig sein wird.

Werden (vorsichtshalber) weitergehende Konsolidierungsmaßnahmen ergriffen?
Nachdem wir davon ausgehen, dass sich die Finanzsituation wieder bessern wird, sehen wir hiervon noch ab. Zumal viele Maßnahmen (wie die Schließung von Einrichtungen) unumkehrbar wären.

Wird jetzt in Friedrichshafen alles teurer?
Wir haben bereits im vergangenen Jahr begonnen, auf regional übliche Gebühren umzustellen. Weitere Anhebungen sind derzeit nicht vorgesehen. Für die Steuern gilt dasselbe.

Warum steht das Klinikum noch im Beteiligungsportfolio der Stadt?
Da die Stadt im Handelsregister noch als Gesellschafter eingetragen ist.

Folgende Hinweise und Ideen zum Sags-doch-Portal haben wir gesammelt:  

  • Viele kennen das Portal, für einige war es neu und die ersten Reaktionen nach einer kurzen Erklärung und dem Zeigen der Oberfläche direkt am Computer waren positiv.
  • Erstaunlich ist, dass viele Personen einfach mal auf der Plattform vorbei schauen und die Anliegen anderer lesen. Hiermit verbunden war zum Beispiel die Frage, wie lange die Anliegen sichtbar sind. Antwort: Zwei Jahre, vorausgesetzt ,sie wurden öffentlich gestellt. Manche Anliegenersteller möchten das nicht und so bleiben die Anliegen versteckt.
  • Wir wurden darauf hingewiesen, dass man Kategorien besser definieren sollte, zum Beispiel eine eigene Kategorie für E-Scooter/Leihräder, denn diese landen oft in der Kategorie Müll/Abfall.
  • Wir wurden darauf hingewiesen, dass wir den direkten Kontakt zum Fachamt regelmäßig(er) in die Antworten mitaufnehmen. Für die Meldenden ist oft nicht klar, dass das Fachamt inhaltlich die Antwort liefert und für manche ergeben sich aus der Antwort Rückfragen, direkt an das Fachamt.
  • Durch technische Anpassungen haben die Anliegen keine Titel mehr, sondern nur noch die Beschreibung des Anliegens. Die Änderungen wurden von langjährigen Nutzerinnen und Nutzern bemerkt und es wurde danach gefragt.
  • Unsere Hinweise auf die Nutzungsbedingungen sollen wir gerne mit etwas mehr Information füllen, warum und wieso. Zum Beispiel bei nicht veröffentlichten Bildern, dass diese trotzdem intern gesichtet werden.
  • Wir wurden gebeten, die OpenData-Übersichten zu aktualisieren.
  • Großes Interesse fand die statistische Übersicht der Anliegen- und Kommentarzahlen über die Jahre.
  • Es gab zwei Beschwerden, dass in der Vergangenheit Meldungen nicht beantwortet wurden.

Folgende Anliegen wurden während oder direkt nach der Einwohnersammlung im Portal erstellt und stehen in direktem Zusammenhang mit den Gesprächen bei der Einwohnerversammlung: 

Ebenso wurden allgemeine Fragen zum Thema „Informelle Bürgerbeteiligung“ gestellt und über die ausgelegte Broschüre „Leitlinien für Bürgerbeteiligung“ gesprochen. Weitere Fragen:  

Einige Besucherinnen und Besucher des Infostandes haben ihre Namen und Adressen hinterlegt und sich damit einverstanden erklärt, dass sie persönlich zu zukünftigen Bürgerbeteiligungsprojekten eingeladen werden dürfen. Aus diesem Kreis wurden zehn Personen ausgelost, die jeweils zwei Karten für den Jahresempfang 2027 bekommen. Die Gewinner werden Im Mai informiert.

Wie lange ist die neue Seewasserleitung?
Die neue Seewasserleitung ist insgesamt 850 m lang, 700 m verlaufen im Seeboden und 150 m liegt die Seewasserleitung frei auf dem Seegrund.

Wie wird die Seewasserbohrung gesichert und ausgesteift?
Beim Bohren wird eine spezielle Bohrspülung durch das hohle Bohrgestänge zum Bohrkopf gepumpt, die den Bohrkanal stabilisiert und abdichtet.

Aus welchem Material ist das Rohr der Seewasserleitung?
Das Rohr besteht aus PE (Polyethylen = Kunststoff) und hat einen Durchmesser von 560 mm

Wie wird die neue Seewasserleitung eingebaut?
Die insgesamt 850 Meter lange Seewasserleitung wird am Flughafen St. Gallen-Altenrhein zusammengeschweißt. Anschließend wird sie in einem Stück mit einem Schiff und einem Begleitboot über den Bodensee zum Einbauort 700 m von der Uferlinie entfernt geschleppt. An der Seeoberfläche wird die Seewasserleitung dann mit dem Aufweitkopf der Bohrung gekoppelt und mit Gewichten beschwert. Sie wird in 12 Metern Tiefe eingeführt und durch den im Vorfeld erstellten Kanal bis ans Land zum Pumpenhaus vor dem GZH gezogen.

Werden auch die umliegenden Gebäude an die Seethermie angeschlossen?
Die Seethermie wird ausschließlich vom Graf-Zeppelin-Haus genutzt.

Ist eine Photovoltaik-Anlage beim denkmalgeschützten Graf-Zeppelin-Haus überhaupt möglich?
Die Photovoltaik-Anlage im Flachdachbereich über dem Ludwig-Dürr-Saal und den Wohnungen sieht aufgeständerte Standard-PV-Module vor. Sie werden auf der Dachfläche in Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege so positioniert, dass sie vom Gelände aus nicht wahrnehmbar sind. Die PV-Anlage auf dem Dach des Hugo-Eckener-Saals ist dagegen aus der Ferne für Fußgänger sichtbar. Sie wird auf Wunsch des Landesamtes für Denkmalpflege optisch an das Blechdach angepasst.

Werden bei der energetischen Sanierung auch Bauteile energetisch verbessert?
Bei der Sanierung des Flachdachs wird eine hochwertige Wärmedämmung mit besseren Dämmwerten eingebaut.

Am Infostand der Feuerwehr gab es einen regen Austausch mit sehr zahlreich Interessierten. Alle Fragen und Antworten bezogen sich auf Themen, die in dieser Broschüre aufgeführt sind: Broschüre „Was tun im Notfall?“ - Empfehlungen der Stadt Friedrichshafen

Warum ist das Solebecken schon so lange gesperrt? 
Multiple Schädigung der Konstruktion, die nicht vorhersehbar war und erst erkundet werden musste.

Warum wurden die Preise für Senioren so deutlich erhöht?
Die Kosten haben sich in den letzten Jahren stark erhöht und der Kostendeckungsgrad ist gesunken. Ein Rabatt für Senioren ist bei Bädern die absolute Ausnahme. 20 Prozent stellt immer noch eine deutliche Ermäßigung dar.

Wann beginnt die Freibadsaison?
9. Mai Frei- und Seebad Fischbach bzw. 16. Mai Strandbad Friedrichshafen und Wellenfreibad Ailingen

Was kosten die Saisonkarten für Erwachsene in den Freibädern 2026?
155,00 € Frei- uns Seebad Fischbach, Wellenfreibad Ailingen; 77,00 € Strandbad Friedrichshafen

Der ausgehängte Steckbrief der Ortsverwaltungen war für die Besuchenden der Einwohnerversammlung interessant und offensichtlich ausreichend. Nur zur Ortschaft Raderach gab es ein paar spezifische Fragen: 

Wann wird die Ritterstraße auf 30 km/Stunde beschränkt?
Im ersten Halbjahr 2026

Wann wird in Raderach ein neues Baugebiet erschlossen?
Ortsvorsteher Leopold ist dazu bereits im Gespräch mit den Verantwortlichen innerhalb der Stadtverwaltung zum Bauerwartungsland "Grenzweg" und wird weiter dranbleiben

Wann sorgt die Stadtverwaltung im sogenannten Kleingartengebiet in der Torfstraße für Recht und Ordnung?
Das Fachamt hatte im Herbst letzten Jahres die Anlage in Augenschein genommen und prüft nun, was die Stadtverwaltung an Maßnahmen ergreifen kann. 

Wie viele Einwohner hat Raderach?
400

Wann wird die Bushaltestelle behindertengerecht ausgebaut?
Der Ausbau ist auch für Raderach geplant, wir sind aber nicht an erster Stelle.

Wann wird das Feuerwehrgerätehaus erweitert. 
Die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses ist in Planung. 

Werden die Ortschaften auch in die geplante Landesgartenschau einbezogen?
Ja, da müssen wir nun eigene Ideen entwickeln und einbringen

Können wir (insbesondere für die Kinder) beim Kindergarten und bei der Bushaltestelle Zebrastreifen zum Überqueren der Ritterstrasse bekommen?
Ortsvorsteher Leopold ist dazu mit dem Fachamt im Rahmen der 30er-Zone Planung im Kontakt und setzt sich dafür ein.

Hier wurden mit dem Amt für Bildung, Erziehung und Soziale Arbeit an Schulen und Kindertagesstätten besonders über die Suche nach Kita-Plätzen gesprochen. Da es sich um persönliche Fälle handelt, werden diese hier nicht veröffentlicht. 

Außerdem wurde über die aktuelle Situation in den Häfler Kitas diskutiert und insbesondere der bestehende Fachkräftemangel bzw. die Gründe der immer wieder notwendigen Kürzungen der Öffnungszeiten bzw. Platzreduzierungen.

Auch die Herausforderungen in der Schulsozialarbeit wurden thematisiert, zum Beispiel die Zunahme von Einzelfällen zulasten von präventiven Angeboten, Forderung der Schulen nach mehr Schulsozialarbeit, Überlastung angrenzender Hilfesysteme, Nutzung von Social Media und weitere.

Eine Dame erkundigte sich nach der Möglichkeit, bei der Stadt Friedrichshafen als Inklusionskraft in Kitas zu arbeiten. Hier besteht von Seiten der Stadt Friedrichshafen auch als Träger der städtischen Kitas nach wie vor ein hoher Bedarf an Fachkräften. Die Dame wurde daher gebeten, ihren Lebenslauf der Amtsleitung zu übersenden. 

Ideen für mögliche Kooperationen wurden geäußert und werden im Nachgang aufgegriffen, zum Beispiel zu den Themen Schulsozialarbeit, Demokratiebildung, Unterstützungsangebote für Schülerinnen und Schüler sowie Museumspädagogik. 

„Demokratie leben!“
Was können Sie mir darüber erzählen?
Als Antwort wurden das Motto und die Ziele des Bundesprogramm zusammengefasst sowie einige Projekte vorgestellt wie an der Metawand abgebildet. 

Machen Sie diese Projekte?
Als Antwort wurde erläutert, wer bei „Demokratie leben!“ Projekte durchführen darf. Es wurde angemerkt, dass es externe und interne Projekte gibt. Es wurden Projektpartner genannt.

Wer macht die Projekte?
Es wurden Beispiele von internen Partnern sowie Antragsstellern genannt.

Kann ich auch ein Projekt durchführen?
Es wurden Modalitäten zur Antragsstellung sowie Fördermöglichkeiten erläutert. 

Wie viele Leute arbeiten für das Projekt bei der Stadt?
Es wurde die Teilung zwischen federführendem Amt und der Koordinierungs- und Fachstelle erläutert. 

Werden Stellen der Mitarbeitenden von der Stadt oder vom Bund finanziert?
Es wurde auf die Richtlinien des Bundesprogramms hingewiesen, laut deren zur Ausführung des Bundesprogramms auf der kommunalen Ebene eine Stelle mit um Umfang von zumindest 50% eingerichtet werden muss, sofern eine Koordinierung- und Fachstelle bei einer zivilgesellschaftlichen Organisation angesiedelt ist. 

Was ist die Demokratiekonferenz?
Es wurden Ziele der jährlichen Demokratiekonferenz erläutert: Arbeits- und Vernetzungstreffen von Akteuren der Demokratie- und Integrationsarbeit in Friedrichshafen. 

Alle Informationen zum Bundesprogramm sowie Fördermodalitäten finden Sie hier:

Sprachmittlerpool
Es haben sich einige Interessierte gemeldet, denen die Modalitäten der Zusammenarbeit erläutern wurden. 

Quartiersmanagement
Das Bürgerforum FN Ost wünscht sich Räumlichkeiten zum Zusammenkommen, für ihre Treffen, sowie für gemeinsame Aktivitäten. Bürgerinnen und Bürger aus FN Ost wünschen sich ebenfalls Räumlichkeiten für gemeinsame Aktivitäten, sowie eine Verbesserung der Nahversorgung, evtl. Gastronomie, Orte für lebendiges Zusammenkommen

Wunsch nach Quartiersmanagement rund um Fridolin-Endraß Platz/ Hofen, Förderung lebendiger Nachbarschaft

Bürgerschaftliches Engagement
Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger informierten sich über das neue Häfler Ehrenamts-Team, Fördermöglichkeiten (teils mit konkreten Anfragen zu Projektideen/Kurzberatungen) und die Freiwilligenbörse. 

Wunsch nach Niederschwelligkeit bei Anträgen und Wunsch nach weniger städtischen Hürden (Genehmigungen) bei der Umsetzung von Projekten wurde geäußert.

Integration
Generell kamen Anfragen von jüngeren und älteren Personen, die sich zum Beispiel ehrenamtlich engagieren möchten. Diese fragten nach möglichen Einsatzbereichen. Verweis zum Beispiel an die Online-Freiwilligenbörse und „Deutsch to go“. 

Frage von einem Ehepaar zu den Puzzleteilen, die unsere Arbeit im Integrationsmanagement erläutern, insbesondere die Punkte „Teilhabe“ und „Netzwerk“. Auch hier kam während des Gesprächs Interesse auf, welche Möglichkeit der Beteiligung/ Unterstützung unserer Arbeit es geben könnte. Als ein Beispiel nannten wir den ehrenamtlichen Einsatz über „Deutsch to go“.   

Besucherinnen und Besucher äußerten sich sehr positiv zu den Stellwänden. Vor allem waren sie begeistert von den Kunstwerken der Jugendlichen des Graffiti-Workshops. Die jeweiligen Erläuterungen zum Verständnis der Bilder wurden mit großem Interesse durchgelesen. 

Gefragt wurde 

  • nach verschiedenen Kursenangeboten – hier haben wir individuell beraten
  • nach einer möglichen Tätigkeit als Kursleitung – hier haben wir Auskunft gegeben zu den Rahmenbedingungen für Kursleitungen
  • nach Deutschsprachkursen für Berufstätige – hier haben wir beraten zu individuellen Kursen und Firmenangeboten

Allgemein ausgetauscht haben wir uns zu 

  • Informationen zu aktuellen Projekten, Angeboten für Erwachsene
  • Informationen zu Europe Direct Infozentrum und Veranstaltungen
  • Informationen zur Vernetzung der vhs-FN stadtintern und regional
  • Austausch zu früheren Kontakten und Erfahrungen mit der vhs-FN
  • Austausch mit Netzwerkpartnerinnen und -partnern

Für die Sachgebiete Familien und Senioren, inklusive Seniorenbeirat, wurden vor allem Fragen zu Angeboten, Aktionen und Öffnungszeiten gestellt, die sehr gut persönlich oder über Flyer bzw. Veröffentlichungen beantwortet werden konnten.
Darüber hinaus sind wir mit vielen Personen ins Gespräch gekommen und haben neue gute Kontakte geknüpft.

Es fand ein allgemeiner Austausch statt und es wurden eher wenige Fragen gestellt. Ein Erwachsener wollte selbst Unterricht nehmen und hatte folgende Fragen:

Ist es möglich, Klavier an der Musikschule zu erlernen? 
Ja, aber verbunden mit dem Hinweis, dass es für Klavier ein lange Warteliste gibt

Kann man da nicht mehr Lehrkräfte für Klavier einstellen, wenn der Bedarf so hoch ist? 
Wir haben schon mehrere Klavierlehrkräfte. 

Ist es möglich, Akkordeon an der Musikschule zu erlernen?
Nein, Verweis auf Akkordeon-Orchester FN

Wird der Unterricht gefördert und wer fördert falls man die Unterrichtsentgelte nicht bezahlen kann? 
Verweis auf Entgeltordnung und Ermäßigungen

Hier wurde eine Umfrage gemacht: „Waren Sie schon einmal in einem Jugendzentrum/-haus?“. 
Etwa 35 Personen haben an der Umfrage teilgenommen. 

Zwei Drittel der Befragten antworteten mit „Ja“, unter anderem waren die Befragten in ihrer Jugend in der Molke. 
Ein Drittel der Befragten antworteten mit „Nein“ 

Die Bürgerinnen und Bürger haben wenig konkrete Fragen zum Jugendhaus bzw. Jugendarbeit gestellt. Zwei Fragen sind hier exemplarisch:   

Frage eines jungen Erwachsenen: Was macht man in einem Jugendhaus?
Ein Jugendhaus ist eine offene Freizeiteinrichtung für Kinder und Jugendliche, die soziale Kontakte, Freizeitgestaltung und pädagogische Betreuung bietet. Es fungiert als niederschwelliger Treffpunkt, um eigene Fähigkeiten zu entwickeln, sich auszutauschen und Freizeit selbst zu gestalten. Übergabe von Infomaterialien zum Jugendzentrum MOLKE.

Frage einer Großmutter: Meine Enkel sind viel am Handy, was bieten Sie in den Ferien an und ab welchem Alter kann man zu Ihnen kommen?
Ab 12 bis 27 Jahren darf man das Jugend- und Kulturzentrum MOLKE besuchen und die Angebote nutzen. Von 6 Jahren bis 13 Jahren können die Kinder das Angebot und das Ferienprogramm vom Spielehaus & Spielbus nutzen.

Zum 3D-Stadtmodell gab es ein reges Interesse. Hier gab es die Frage, ob das 3D-Modell öffentlich abrufbar ist. 
Das 3D-Stadtmodell ist auf der städtischen Homepage verlinkt und damit öffentlich abrufbar.

Auch beim Fallenbrunnen gab es ein reges Interesse. Folgende Fragen standen im Fokus. Wann geht es mit Fallenbrunnen Nordost weiter? 
Das Bebauungsplanverfahren läuft, bis die Erschließung, sprich neue Straßen, Fuß- und Radwege realisiert werden kann, wird es nach jetzigem Stand noch drei bis fünf Jahre dauern. Hintergründe sind der komplexe Planungsprozess, noch im Nordosten verbliebene Mieter und die wegen notwendigem Flächenerwerb noch nicht endgültig festgelegte neue und leistungsfähigere Zufahrt von Osten in den Fallenbrunnen.

Was wird für die Verkehrssituation/Mobilität im Fallenbrunnen getan? 
Momentan wird ein Mobilitätskonzept für den gesamten Fallenbrunnen entwickelt. Berücksichtigt werden alle bestehenden und zukünftigen Nutzungen, Ziel ist es den Umweltverbund (ÖPNV, Fuß- und Radverkehr) zu stärken. Auch die öffentliche Parksituation soll zukunftsorientiert und bedarfsgerecht weiterentwickelt werden. 

Flächennutzungsplanfortschreibung/Landschaftsplan
Hier ging es darum, was der Flächennutzungsplan und der Landschaftsplan für eine Bedeutung für den einzelnen Bürger hat bzw. auch in Einzelfragen:

Was ist ein FNP und was bedeutet das für mich? 
Ein Flächennutzungsplan (FNP, auch „vorbereitender Bauleitplan“ genannt) ist ein zentrales städtebauliches Planungsinstrument, in dem eine Gemeinde die beabsichtigte Art der Bodennutzung für das gesamte Gemeindegebiet darstellt. Er skizziert die Entwicklung der Kommune über einen langen Zeitraum, in der Regel 15 bis 20 Jahre. 
Inhalt: Er legt in groben Zügen fest, welche Flächen für Wohnbau (W), Gewerbe (G), Grünflächen, Verkehrsflächen, Sonderbauflächen, Gemeinbedarfsflächen (z. B. Schulen) oder Landwirtschaft genutzt werden sollen. Der Landschaftsplan ergänzt diese Darstellungen mit grünordnerischen und landschaftsplanerischen Zielaussagen.
Funktion: Er ist ein strategisches Entwicklungskonzept. Er bestimmt, wo die Gemeinde in Zukunft Entwicklungsspielräume hat, und dient als Grundlage für die Erstellung detaillierter Bebauungspläne, die aus dem Flächennutzungsplan entwickelt sein müssen. 
Bindungswirkung: Der FNP ist für den Bürger nicht unmittelbar rechtsverbindlich. Er bindet jedoch die Gemeinde und andere Behörden bei ihren Entscheidungen (verwaltungsinternes Planwerk)

Warum ist das NSG Oberteurigen im FNP dargestellt, obwohl es sich nicht auf Friedrichshafener Fläche befindet? 
Sehr kleine Teile des Naturschutzgebietes tangieren das Gemeindegebiet im Norden der Stadt Friedrichshafen. Die Darstellung des Gesamtgebietes dient dazu, die gesamte Ausdehnung des Naturschutzgebietes transparent darzulegen, damit nicht der Eindruck erweckt wird, dass die Flächen auf der Gemarkung Friedrichshafens nur kleine Schutzgebiete sind, sondern zu einer größeren zusammenhängenden Fläche gehören. Es gibt auch noch weitere Gebiete die über die Grenzen des Gemeindegebietes bzw. der Verwaltungsgemeinschaft (Friedrichshafen und Immenstaad) dargestellt werden, z.B. westlich von Immenstaad das Landschaftsschutzgebiet Bodenseeufer oder auch die Sonderbaufläche Flughafen, die z.T. auf Meckenbeurer Gemarkung liegt.

Anregung zum FNP: Schnetzenhausen braucht auch neue Wohnbauflächen, die jungen Leute ziehen weg.
Im Zuge der Gesamtfortschreibung des Flächennutzungsplans wird der Wohnraumbedarf für Friedrichshafen und Immenstaad ermittelt und nach städtebaulichen Eignungskriterien entschieden, in welchen Bereichen eine siedlungsstrukturelle Abrundung sinnvoll ist. Hierbei werden auch die Stadtteile betrachtet und Arrondierungen vorgeschlagen. In Schnetzenhausen wurden auch bereits von Bürgern Flächenvorschläge an das Planerteam herangetragen. Diese gilt es im weiteren Verlauf der Bearbeitung zu bewerten und je nach Eignung und Bedarf in die Wohnbauflächenausweisungen der Gesamtstadt zu integrieren.

Einzelanregung bzgl. des Radverkehrs:Es gibt an der Aistegstraße eine gefährliche Situation für Radfahrer, die von Norden kommen.
Die Anregung ist als spezielle und konkrete Situation im Straßenraum keine Anregung für das Flächennutzungsplanverfahren, da der Maßstab des Flächennutzungsplan im Bereich von 1: 15.000 liegt und dieser Flächendarstellungen und keine Maßnahmen beinhaltet. Die Anregung wird an die Verkehrsbehörde weitergeleitet.

Wie werden die gesammelten Ideen verwertet? 
Die Ideen werden im Rahmen der Machbarkeitsstudie geprüft und bei Eignung in die Planung aufgenommen.

Gibt es schon Ideen oder Pläne für die LGS? 
Die Machbarkeitsstudie steht noch ganz am Anfang. Konkrete Ideen und Pläne liegen derzeit noch nicht vor. Die Abfrage der Ideen und Vorschläge ist zum jetzigen Zeitpunkt für die an der Planung Beteiligten wichtig.

Was kostet eine Landesgartenschau und wie erfolgt die Refinanzierung? 
Die Gesamtkosten für eine Landesgartenschau variieren je nach Größe und Konzept stark. Sie bewegen sich meist im mittleren bis hohen zweistelligen Millionenbereich. Über die reine Landesförderung von bis zu 5 Mio. € hinaus, können jedoch weitere Fördermöglichkeiten beantragt werden. Eine Landesgartenschau kann sich insgesamt durch eine Kombination aus staatlichen Fördermitteln, hohen Besucherzahlen und nachhaltiger Stadtentwicklung refinanzieren. Eine Landesgartenschau dient oft als Katalysator für städtebauliche Maßnahmen, die ohne das Event nicht realisierbar wären. Die positiven Effekte (Aufwertung und Neugestaltung von Bereich, Erhöhung der Lebensqualität, und Anpassung an die klimatischen Bedingungen) sind oft nachhaltiger als der direkte finanzielle Aspekt.

Darüber hinaus gab es noch folgende Anregungen:

  • Angefangene Projekte vor der Planung von neuen zu Ende bringen, z. B. der Uferpark oder die Friedrichstraße
  • Einbeziehung von Raderach in die LGS
  • Es wurde ein Skizzenbuch (Fotos, Zeichnungen, Text) abgegeben, darin befinden sich Ideen
    • zur Begrünung von Straßen, Gebäuden, Brücken und Bushaltestellen
    • zur Möblierung und Ausgestaltung des Bahnhofsvorplatzes
    • für Trinkbrunnen, Sitzgelegenheiten
    • zur farblichen/künstlerischen Gestaltung von Gebäuden und Straßen
    • zur Gestaltung der Friedrichstraße mit Begrünung
    • für ein Badehaus beim GZH oder Schlosshorn
    • für einen inklusiven Kräutergarten, urban gardening und Begegnungsorte im Uferpark
    • für einen Park am Hinteren Hafen mit Freeletics, Sitzmöglichkeiten und reaktiviertem Kneipp-Becken
       

Es kamen allein fünf Fragen zum Leerstand in Friedrichshafen und was die Stadt hier dagegen tun kann. In einem Fall wurde berichtet, dass in unmittelbarer Nachbarschaft ein Mehrfamilienhaus seit Jahren leer steht.
Wir haben darauf verwiesen, dass es aktuell noch keine rechtliche Handhabe gibt. Hierfür wäre ein Zweckentfremdungsverbotsatzung erforderlich, welche aber der Gemeinderat bis dato noch nicht beschlossen hat.

Frage zur Einstufung der Sandöschstraße im aktuellen qualifizierten Mietspiegel der Stadt Friedrichshafen. Warum ist die Wohnlage nur Zone 3?
Die Einstufung der Zonen basiert auf den Rücklauf und die Auswertung der erhobenen Daten. Bei der Zone 3 ergibt sich noch ein Zuschlag von 3 %. Sofern es innerhalb der sehr großen Zone wohnwertbildende Faktoren gibt, die nicht in den Kategorien enthalten sind, wäre die Anwendung der Spanne ggf. möglich. 

Wohnen im Alter: Ist es möglich mit Unterstützung der Stadt eine Bauherrengemeinschaft zu bilden?
Wir sehen die Notwendigkeit und den Zweck eines solchen Projektes. Allerdings dürfte es schwer werden hierfür ein Grundstück und auch die notwendigen Projektbeteiligten zu finden. Im Bereich von Bestandsgebäude kann die Stadt nicht einwirken. Hier findet regelmäßig ein Privatverkauf ohne kommunale Beteiligung statt.

Frage zur Umzugsprämie des Landes Baden-Württemberg (Landsiedlung) – setzt die Stadt Friedrichshafen dies auch um?
Aktuell wird geprüft, wie das Programm bei der Stadt Friedrichshafen umgesetzt werden kann. Es fehlt derzeit noch die Abstimmung zu Zuständigkeiten und Personal.

Frage zur Gewährung einer Förderung für die Herstellung der Barrierefreiheit: An einem Gebäude soll eine Aufzug installiert werden, welcher dann fünf Parteien andient.
Sofern alle Einheiten an den Aufzug angeschlossen sind, erhält jede Einheit die Förderung in Höhe von 2.500 EUR. Für den Fall, dass es nach dem Aufzug noch weitere Stufen gibt, muss an diese Stelle ebenfalls die Barrierefreiheit ggf. durch eine Rampe hergestellt werden.

Darüber hinaus waren vor allem Beratungsgespräche zur Förderung von Barrierefreiheit gefragt. 

Es gab sowohl positive als auch negative Anmerkungen. Zentrale Anliegen der Einwohnerinnen und Einwohner waren folgende:

Welche Bushaltestellen schon barrierefrei sind und wie die Prioritäten vergeben wurden. 
Die Priorisierung erfolgte nach Frequentierungsstärke (Stufen 1 bis 4) entsprechend der Angaben der Stadtverkehr Friedrichshafen GmbH. Berücksichtigung öffentlicher Einrichtungen und Interessenvertreter, z. B. Behindertenbeauftragter.

Bis wann müssen alle Bushaltestellen barrierefrei umgebaut sein? 
Das Personenbeförderungsgesetz gab in § 8 das Ziel vor, bis zum 1. Januar 2022 eine vollständige Barrierefreiheit zu erreichen.

Was kostet eine barrierefreie Bushaltestelle? 
Das lässt sich so nicht pauschal sagen; die Kosten hängen von den konkreten Umständen ab, Länge des Busbordes, Buswartehaus, Fundamente, Radwege, Gehwege, Linienführung, Verkehrszeichen und -signale, Oberflächenentwässerung, Umweltaspekte und Erdarbeiten.

Positives Feedback zum hohen Busbordstein, der das Einsteigen erleichtert, auch für Kinderwagen, Rollator, Fahrrad- und Rollstuhlfahrende 

Kritikpunkt: Aus Zeitgründen senken Busfahrer teilweise nicht ab bzw. fahren die Rampe nicht für die Rollstuhlfahrer aus.

Wann wird die Bushaltestelle in Raderach umgebaut?
Die Thematik wird beim nächsten Planung-Förderantrag in Planen und Bauen besprochen.

Die Veranstaltung war primär von Informationsfragen zur Planung und Lage von neuen barrierefreien Bushaltestellen geprägt.

Es wurden diverse Fragen zu Aussehen und Gestaltung des Gondelhafens gestellt. Die Fragen bezogen sich überwiegend auf die auf den Bildern dargestellten Bauwerke. Diese konnten anhand der ausgestellten Bilder beantwortet werden.

Geschätzte 95 % der Rückmeldungen zum geplanten und auf den Plänen dargestellten Gondelhafen und den Sitzstufen war positiv.  Der Entwurf wurde als sehr schön empfunden und die Leute freuen sich auf die Umsetzung und die Aufwertung des Ufers im Bereich des Uferparks. Die einzige Kritik die aufkam war, dass seit Jahren über dieses Projekt geredet wird und nichts passiert. 

Die Aussage der allermeisten Besucher am Stand, war daher auch die Aussage: Sehr schön aber macht es endlich! 

Folgende Fragen wurden außerdem gestellt: 

Warum müssen die Bäume (Lindenreihe entlang Uferkante) gefällt werden?
Die gesamte Ufermauer zwischen Gondelhafen und Jachthafen ist so baufällig, dass sie komplett neu gebaut werden muss, dazu gibt es entspr. Gutachten. Eine neue Mauer muss zwingend direkt auf die Lage der alten Mauer gebaut werden, ein seeseitiges ‚Davorstellen‘ wird aus wasserrechtlichen Gründen nicht genehmigt. Baubedingt benötigt die Maßnahme einen landseitigen Arbeitsraum (schräge Abböschung), die bis annähernd an die best. Baumstämme heranreicht. Aus diesen Gründen kann die dringend nötige Sanierung der Mauer nicht ohne den Verlust der Bäume vorgenommen werden.

Wie gesund ist die Lindenreihe?          
Zum Gesundheitszustand der Lindenreihe gibt es ein Gutachten, das belegt, dass der Zustand der Linden teils sehr schlecht ist. Dies liegt vor allem am Untergrund, sowie der starken Beeinträchtigung der Pflanzscheiben. Aufgrund des Alters müssten die Bäume (bei guten Standortverhältnissen) annähernd doppelt so groß sein.

Wann und was wird als erstes gebaut? 
Der erste Bauabschnitt ist die Sanierung der Molemauer des Gondelhafens mit folgendem Zeitplan:

  • Sommer 26: Europaweite Ausschreibung der Planerleistungen
  • Ab Anfang 27: Beginn der Objektplanung und Durchführung eines wasserrechtlichen Genehmigungsverfahren
  • Baubeginn 28: Abhängig vom Wasserstand/ nur im Winter möglich
  • Bauzeit: je nach Witterung und Wasserstand 1-2 Winter

Wo können die Hochwasserkarten eingesehen bzw. abgerufen werden?
Die Hochwasserkarten können bei der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) eingesehen werden.

Wie ist der derzeitige Bearbeitungsstand des hochwassersicheren Ausbaus der Rotach?
Die Unterlagen werden derzeit beim LRA-Bodenseekreis für das Planfeststellungsverfahren eingereicht, Bearbeitungsdauer ca. 1. Jahr.

Für wann ist der Baubeginn für den hochwassersicheren Ausbau der Rotach geplant?
Voraussichtlicher Baubeginn ist für Ende 2027 geplant.

Wie wird der Hochwasserschutz im Bereich der Rotach erfolgen?
Der Hochwasserschutz wird baulich durch Beton-L-Wände, Hochwasserschutz aus Betonfertigteilwänden, sowie Dammschüttungen (wo es die Flächen zulassen) ausgeführt.

Werden für die baulichen Hochwasserschutzmaßnahmen auch private Grundstücke in Anspruch genommen?
Die baulichen Hochwasserschutzmaßnahmen erfolgen auf öffentlichen Flächen, teilweise angrenzend zu Privatgrundstücken.

Ist auf der geplanten Rotachaue ein Verweilen möglich bzw. dient diese zur Naherholung?
Es ist geplant, dass auf der Rotachaue ein Verweilen möglich ist und das Gelände soll auch als Naherholung dienen.

Wann erfolgt der hochwassersichere Ausbau der Rotach im Bereich Bunkhofen?
Bunkhofen wird der zweite Bauabschnitt des hochwassersicheren Ausbaus der Rotach sein, die Durchführung ist für 2030 geplant.

Was passiert mit der Brücke in der Lindauer Straße die hydraulisch ein Nadfelöhr ist?
Es ist bekannt, dass viele Brücken eine Verengung der Abflussquerschnitte darstellen. Wird eine Brücke erneuert bzw. neu gebaut, wird der Abflussquerschnitt entsprechend angepasst.

Wie ist hier die geplante weitere Vorgehensweise?
Diese erfolgt nicht im Zuge des hochwassersicheren Ausbaus der Rotach.

Interessierte wurden über die geplanten Maßnahmen in der Ortsdurchfahrt Fischbach informiert: 

  • Voraussichtlich ab 1. April 2026 wird die alte B 31 umgewidmet sein. Danach werden zwischen der Einfahrt Fischerstraße (Hotel Traube) und der Einfahrt Spaltensteiner Straße (Friedhof) sogenannte Pop-up-Maßnahmen umgesetzt, wofür Mittel im aktuellen Haushalt so beschlossen wurden: Eine Grüninsel in der Mitte mit voraussichtlich zwei Bäumen (vergleichbar mit der Albrechtstraße) und eine Querungshilfe.
  • Ortseingang West: Nach Klärung, wie die Regenwasserentwässerung für das Baugebiet Steinäcker gemacht werden darf und nach der baulichen Umsetzung entsprechender Kanalarbeiten sind hier ebenfalls als Pop-up-Maßnahmen eine Grüninsel mit voraussichtlich drei Bäumen und eine Querungshilfe vorgesehen. Der Umsetzungszeitraum kann noch nicht bestimmt werden.
  • Ortseingang Ost Bereich Schrebergärten: Aus der dritten Spur wird auf der Nordseite der Straße ein Radweg abgetrennt vom Autoverkehr. Hierbei handelt es sich um eine dauerhafte Maßnahme, für die Fördergelder beantragt werden. Die Zusage für die Fördergelder wird in etwa einem Jahr erwartet. Danach kann diese Maßnahme umgesetzt werden.
  • Zwischen der Einfahrt Spaltensteiner Straße und den Schulen sind voraussichtlich 2027/2028 Kanalarbeiten vorgesehen, so dass hier aktuell keine Pop-up-Maßnahmen eingeplant werden.
  • Zur Manzeller Brücke gibt es aktuell keine neuen Informationen. 

Außerdem wurden folgende Fragen gestellt: 

Für die Zufahrt zum neuen Baugebiet Steinäcker soll bitte ein neuer Kreisverkehrsplatz am Ortseingang West erstellt werden, welcher auch den Campingplatz Fischbach anbindet.
Aktuell gibt es aus Sicht der Verkehrsplanung keine Notwendigkeit dort einen KVP zu bauen, der Wunsch wird jedoch vermerkt.

An der Ampel Spaltensteiner Straße/Meersburger Straße wäre eine Schaltung als Bedarfsampel für Fußgänger erwünscht, so dass man auch die Ampelkreuzung sofort queren kann, wenn gerade mal kein Verkehr kommt.
Zwar ist festzustellen, dass sich die Verkehrsbelastung aufgrund der B31 Neu verringert hat, jedoch handelt es sich bei der Kreuzung um einen vergleichsweise großen Knotenpunkt mit mehreren Fahrstreifen (u. a. Linksabbiegespur, Geradeausspur). Zusätzlich sind insbesondere in den Sommermonaten sehr viele Radfahrer unterwegs (auch viele Touristen). Aus diesen Gründen halten wir die Aufrechterhaltung einer signaltechnischen Regelung weiterhin als notwendig an, um ein hohes Maß an Verkehrssicherheit für alle weiterhin zu gewährleisten. Es wird daher nach aktuellem Stand bei der Vollsignalisierung bleiben. Sofern die Kreuzung im Rahmen der Umgestaltung und Umwidmung und der geringeren Verkehre in Fischbach insgesamt umgestaltet wird, werden wir den Sachverhalt gerne neu bewerten.

Fahrradparken in den Parkhäusern

Es wurde angeregt, zusätzliche Möglichkeiten zum Fahrradparken in Parkhäusern zu schaffen. 
Die Stadt betreibt keine eigenen Parkhäuser; diese werden von der Stadtwerk am See GmbH & Co. KG bewirtschaftet. Das zuständige Fachamt hat zugesagt, die Anregung an das Stadtwerk weiterzugeben und dort einzubringen. 

Parkgebühren in der Innenstadt 

Es wurde angemerkt, dass das Parken in der Innenstadt weiterhin zu günstig sei. 
Es wurde darauf hingewiesen, dass erst im vergangenen Jahr eine neue Parkgebührensatzung beschlossen wurde, mit der die Parkgebühren teilweise deutlich erhöht wurden. Die Gebühren auf öffentlichen Parkplätzen orientieren sich nun an den Tarifen der großen Innenstadtparkhäuser. Ziel ist eine stärkere Lenkungswirkung hin zu den Parkhäusern sowie eine bessere Auslastung der Parkhäuser. 

Radverkehrsführung GPZ in Richtung Friedrichstraße 

Die Verkehrsführung für Radfahrende vom Graf-Zeppelin-Haus (GZH) in Richtung Friedrichstraße wurde als unübersichtlich bzw. nicht eindeutig beschrieben
Das zuständige Fachamt wird den Sachverhalt prüfen und bei Bedarf Anpassungen bzw. Nachjustierungen vornehmen. 

ÖPNV-Tarife im Stadtverkehr 

Es wurde angemerkt, dass die Preise im Stadtverkehr als zu hoch empfunden werden. 
Die Tarife werden vom Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund (bodo) unter Zusammenarbeit aller beteiligten Verkehrsunternehmen und Gesellschafter festgelegt. Es stehen verschiedene Tarifmodelle zur Verfügung, darunter u. a. vergünstigte Kurzstreckentarife, Tageskarten sowie Abonnements. Zusätzlich gibt es bspw. mit der „Grünen Karte“ der Stadtwerk am See GmbH & Co. KG weitere Vergünstigungen für Bus- und Bahnfahrten. 

Park & Ride und Shuttle-Angebote 

Es wurde der Wunsch nach weiteren Park-&-Ride-Möglichkeiten sowie einem Shuttle-Bus-Angebot geäußert. 
Im Parkhaus am Sportpark stehen bereits vergünstigte Park-&-Ride-Angebote zur Verfügung. Diese umfassen reduzierte Parkentgelte im Vergleich zu den Innenstadtparkhäusern sowie vergünstigte Tickets für den Stadtverkehr. Außerdem gibt es in Friedrichshafen an verschiedenen Bahnhaltepunkten kostenlose Parkmöglichkeiten. Das Thema zusätzlicher bzw. erweiterter Park-&-Ride-Angebote könnte im Zusammenhang mit einer möglichen Landesgartenschau an Bedeutung gewinnen und wird zu gegebener Zeit erneut geprüft bzw. vertieft betrachtet. 

Geh- und Radweg Löwentalunterführung in Richtung Karl-Olga-Haus 

Im Bereich der Löwenunterführung in Richtung Karl-Olga-Haus wird der gemeinsame Geh- und Radweg als zu schmal wahrgenommen. 
Das zuständige Fachamt wird den Sachverhalt prüfen und bei Bedarf geeignete Maßnahmen zur Verbesserung der Situation ergreifen. 

Fahrrad-Sharing (konventionelle Fahrräder) 
Es wurde angeregt, ein Fahrrad-Sharing-Angebot für konventionelle (nicht elektrische) Fahrräder einzuführen. 

In Friedrichshafen besteht bereits ein Sharing-Angebot für E-Scooter und E-Bikes des Anbieters Dott. Eine Erweiterung auf konventionelle Fahrräder wird vom derzeitigen Anbieter nicht angeboten und ist aktuell nicht vorgesehen. Im Bereich der Mikromobilität ist aktuell tendenziell eine höhere Nachfrage nach E-Scooter- und E-Bike-Sharing-Systemen zu beobachten als nach konventionellen Fahrrad-Sharing-Systemen. 

Busverbindung Kitzenwiese – Innenstadt/Stadtbahnhof 

Es wurde mehrfach angeregt, dass die Busverbindung aus dem Bereich Kitzenwiese in Richtung Innenstadt bzw. Stadtbahnhof seit der Zusammenlegung der Linien 6,7 und 8 als unzureichend und zu lang empfunden wird (Umwegführung). Zudem wurde angemerkt, dass der Kurzstreckentarif aufgrund der Umwegführung in diesem Zusammenhang nicht greife. 
Die Anregung wird vom zuständigen Fachamt an den Stadtverkehr Friedrichshafen zur Prüfung weitergegeben. Fachliche Rückmeldung Stadtverkehr Friedrichshafen: Die Linienwege der L6, 7 und 8 wurden in eine einheitlichen Linienweg der neuen L6 integriert. Dadurch schufen wir einen einheitlichen Linienweg sowie eine gesteigerte Fahrplantransparenz. Gleichzeitig muss das ÖPNV-Angebot in FN-Ost ganzheitlich betrachtet werden. Durch die Regionalverkehre bestehen weitere Abfahrtsmöglichkeiten in die Stadt. Mit der Grünen Karte, der bodo-eCard oder der dein-bodo-App bestehen trotz längerem Linienweg weiterhin Rabattmöglichkeiten, um nicht den vollen Tarif bezahlen zu müssen. 

Verfügbarkeit Monatskarte Stadtverkehr Friedrichshafen 

Es wurde darauf hingewiesen, dass Monatskarten im Stadtverkehr nur online erhältlich sind. 
Der Sachverhalt ist derzeit nicht abschließend bekannt und wird zur Prüfung an den Stadtverkehr Friedrichshafen weitergegeben. 
Fachliche Rückmeldung Stadtverkehr: Das „Häfler Monatsticket“ (für Senior*innen auch vergünstig - sogar ein Ticket günstiger als das Deutschlandticket - erhältlich) lässt sich auch im Bus gegen Barzahlung erwerben (Fahrpreise & Tickets – Stadtverkehr Friedrichshafen). Allerdings raten wir eher zum Kauf eines Deutschlandtickets, da dieses Ticket günstiger ist und deutlich mehr Leistung beinhaltet. Wir bitten um Verständnis, dass das Deutschlandticket nicht im Bus erwerbbar ist.

Fahrradüberdachungen mit Solar- und Lademöglichkeit 

Es wurde der Hinweis gegeben, eine Fahrradüberdachung mit integrierter Solaranlage und Lademöglichkeiten für E-Bikes zu schaffen. 
Der Ausbau von Lademöglichkeiten für E-Bikes könnte im Zusammenhang mit dem vorgesehenen Ausbau von Mobilstationen eine Rolle spielen und wird zu gegebener Zeit näher betrachtet.

Einrichtung von Sprühnebelanlagen in der Innenstadt 

Vor dem Hintergrund zunehmender Hitzeperioden wurde vorgeschlagen, Sprühnebelanlagen in stark frequentierten Bereichen der Innenstadt zu installieren, um kurzfristige Abkühlung zu ermöglichen und die Aufenthaltsqualität zu verbessern. 
Maßnahmen zur Anpassung an Hitzeereignisse gewinnen zunehmend an Bedeutung. Die Einrichtung von Sprühnebelanlagen kann dabei eine mögliche Option darstellen. Der Vorschlag wird hinsichtlich Umsetzbarkeit, Standorteignung sowie Betrieb und Unterhaltung geprüft und in die weiteren Überlegungen zur klimaangepassten Stadtentwicklung einbezogen. 

Förderung von konventionellen Lastenrädern 

Es wurde darauf hingewiesen, dass derzeit Förderprogramme für elektrische Lastenräder bestehen, jedoch auch ein Bedarf an Fördermöglichkeiten für konventionelle/muskelbetriebene Lastenräder gesehen wird, insbesondere für Bürgerinnen und Bürger, die bewusst auf eine Motorisierung verzichten möchten. 
Die Anregung wird zur Kenntnis genommen. Derzeit liegt der Fokus bestehender Förderprogramme auf elektrisch unterstützten Lastenrädern. Eine Ausweitung der Förderung auf muskelbetriebene Lastenräder ist aktuell noch nicht vorgesehen, kann jedoch im Rahmen zukünftiger Förderüberlegungen geprüft werden. 

Seethermie im Kontext der kommunalen Wärmeplanung Es wurde angeregt zu prüfen, inwieweit Seethermie als nachhaltige Energiequelle stärker in die städtische Wärmeplanung integriert werden kann. Dabei besteht insbesondere Interesse an 

Potenzialanalysen, Umsetzbarkeit sowie zeitlichen Perspektiven entsprechender Projekte
Die Nutzung von Seethermie als Bestandteil einer nachhaltigen Wärmeversorgung wird geprüft. Eine vertiefte Betrachtung der Potenziale, der technischen und wirtschaftlichen Umsetzbarkeit sowie möglicher Realisierungszeiträume kann im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung erfolgen und wird bei entsprechenden Planungsprozessen berücksichtigt. 

Windkraft im Bodenseekreis 

Es wurde die Frage gestellt, warum im Bodenseekreis bislang keine Windkraftanlagen vorhanden sind, obwohl Windkraft als sinnvolle Ergänzung zur Photovoltaik gesehen wird und zudem wirtschaftliche Impulse sowie Arbeitsplätze schaffen könnte. 
Die Nutzung von Windkraft im Bodenseekreis unterliegt verschiedenen Rahmenbedingungen, insbesondere hinsichtlich Genehmigungsrecht, Natur- und Landschaftsschutz sowie geeigneter Flächenverfügbarkeit. Diese Faktoren haben bislang die Umsetzung entsprechender Projekte erschwert. Unabhängig davon wird das Thema im Kontext der Energiewende weiterhin betrachtet und bei sich ändernden Rahmenbedingungen entsprechend neu bewertet. 

Verbesserung der Beleuchtung auf Schulwegen 

Es wurde die Notwendigkeit einer gezielten Verbesserung der Beleuchtung auf Schulwegen hervorgehoben, um die Verkehrssicherheit für Schulkinder insbesondere in den dunkleren Jahreszeiten zu erhöhen. Neben zusätzlichen oder optimierten Beleuchtungsanlagen wurde auch die Sensibilisierung für bessere Sichtbarkeit (z. B. durch reflektierende Materialien) angeregt. 
Die Hinweise zur Verbesserung der Schulwegsicherheit werden aufgenommen. Das zuständige Fachamt wird prüfen, in welchen Bereichen Optimierungen der Beleuchtungsinfrastruktur sinnvoll und umsetzbar sind. Ergänzend kann die Sensibilisierung für Sichtbarkeit im Straßenverkehr im Rahmen bestehender Präventions- und Informationsmaßnahmen berücksichtigt werden. 

Aktueller Stand Hitzeaktionsplan 

Wie ist der aktuelle Stand und das weitere Vorgehen beim Hitzeaktionsplan? 
Im Rahmen des Klimaanpassungskonzepts wird für die Stadt Friedrichshafen ein Hitzeaktionsplan erarbeitet. Bestandteil des Projekts sind unter anderem eine Bestandsaufnahme bestehender Maßnahmen und Strukturen, die Identifikation hitzevulnerabler 

Bereiche, die Einbindung relevanter Akteurinnen und Akteure sowie die Entwicklung konkreter Maßnahmen und einer Umsetzungsstrategie. Im November 2025 fand ein Auftaktgespräch statt. Ein erster Workshop mit Fokus auf Information und Betroffenheit folgte im Februar 2026. Als nächster Schritt ist für Juni/Juli 2026 ein weiterer Workshop zur Maßnahmenentwicklung innerhalb eines ausgewählten Personenkreises vorgesehen. Die Fertigstellung des Hitzeaktionsplans ist für Ende 2026 geplant.

Die Fragen aus der Einwohnerversammlung zielten neben Informationen zur „Besonders erhaltenswerten Bausubstanz“ alle darauf hin, ob der Gestaltungsbeirat Projekte verhindern würde. Diese Anfragen bezogen sich hauptsächlich auf die zuletzt erschienen Artikel der Schwäbischen Zeitung zu diesem Thema. Da der Gestaltungsbeirat kein genehmigendes, sondern ein beratendes Gremium darstellt, konnte das Missverständnis in jedem Fall gut aufgeklärt werden. Im Großen und Ganzen lässt sich festhalten, dass der Austausch mit den Bürgern sehr positiv war, da die einseitige Berichterstattung zuvor ein verzerrtes Bild der Arbeit des Gestaltungsbeirat vermittelt hatte.

Ein eher allgemeiner Austausch aber sehr gute Gespräche waren hier vorherrschend. Die Besucher waren interessiert. Wir konnten ein Verständnis dafür entwickeln, dass Unternehmen Flächen benötigen und Ansiedlungswillige „geeignete“ Flächen benötigen, um ihr Vorhaben in Friedrichshafen umsetzen zu können. 

Es herrschte auch großes Interesse für die Potenzialgebiete für mögliche Gewerbegebiete.

Menschen mit Gründungsideen kamen auf uns zu.

Wir hatten mehrere Kontakte, mit denen wir im Nachgang an die Einwohnerversammlung im Gespräch bleiben.

Es wurde die Umgestaltung des Maybachplatzes vorgestellt. Schwerpunkt war der zweite Bauabschnitt mit einer Calisthenics Anlage. Die Frage an die Bürgerschaft war, welches Gerät sollte aufgestellt werden. Es wurden rote Punkte verteilt und das Ergebnis viel recht eindeutig zu Gunsten einer Kombianlage aus.

Wann wird die Anlage umgesetzt?
Der erste Abschnitt wird aktuell gebaut, das Fitnessband soll bis zum Herbst fertiggestellt werden.

Werden größenangepasste Geräte angeboten?
Es sind Stangen in unterschiedlichen Höhen angedacht, die auch für Kinder erreichbar sind.

Werden weitere Bäume zur Beschattung der Sportanlage gepflanzt.
Die Anregung nehmen wir gerne mit und prüfen wo eine Bepflanzung sinnvoll ist.

Werden Seniorenfitnessgeräte angeboten?
Die Anlage darf von allen Altersgruppen genutzt werden. Wir möchten hier jedoch vor allem ein Angebot für die Jugend bieten, auch wegen der Nachbarschaft mehrerer Schulen.

Bitte integrative Angebote in die Anlage einbauen.
Das prüfen wir gerne.

Weitere Fragen, Lob und Anregungen:

  • Bei der Fahrradunterführung am Maybachplatz sollten mehr Spiegel für die Verkehrssicherheit angebracht werden.
  • Die Bepflanzung der Maybachstehle ist sehr gelungen
  • Mehr Trinkbrunnen im Stadtgebiet
  • Brunnen Im Stadtgebiet sollten wieder aktiviert werden
  • Kneipanlage beim Ruderverein wieder aktivieren
  • Mehr Fahrradständer und Sitzgelegenheiten in der Fußgängerzone
  • Colsmannvilla und IBO Häuschen im Stadtbild sichtbarer machen. IBO Häuschen renovieren
  • Seniorenbänke in der Stadt mit hoher Sitzfläche. Die Bänke sollten als seniorenfreundlich gekennzeichnet sein.
  • Mehr Boulebahnen zum Beispiel im Uferpark
  • Mehr Urban Gardening
  • Es wird eine Paddle Tennis Anlage gewünscht
  • Großes Lob zur Umgestaltung des Franziskusplatzes
  • Der Spielplatz beim Haus der Farben in Kluftern ist sehr gelungen
  • Die gute Arbeit der Fachabteilung zeigt sich in gelungenen Freiflächen im Stadtgebiet 

Wann sind Baubeginn und Bauende?
Geplanter Beginn Ende 2027/ Fertigstellung 2030

Was passiert mit dem alten Standort in der Heinrich-Heine-Straße?
Der alte Schulstandort wird aufgegeben.

Was passiert mit der alten Sporthalle?
Die Sporthalle bleibt erhalten und wird weiterhin durch die Schule genutzt. Für den Sportunterricht in der Heinrich-Heine-Straße muss voraussichtlich ein Shuttle-Bus eingesetzt werden.

Wenn doch nun im Mai 2025 beschlossen wurde, dass die Schule nach Fallenbrunnen zieht, weshalb ist dann erst in 2027 Baubeginn?
Es wurde die zeitliche Abfolge eines solchen Projektes erklärt und in welcher Projektphase man sich derzeit befindet. Das Projekt liegt derzeit im Zeitplan. Siehe auch: https://friedrichshafen-sitzungsdienst.komm.one/bi/vo0050.asp?__kvonr=296290

Ändern sich durch den Umzug der Albert-Merglen-Schule die Schulbezirke?
Ja, die Schulbezirke werden nach einer bereits erfolgten Entfernungsanalyse angepasst. 

Wie sieht der Schulweg künftig aus? Wird es einen durchgängigen Radweg geben? Inwiefern erhöht sich das Verkehrsaufkommen durch Elterntaxis?
Es wurde auf das Mobilitätskonzept verwiesen. 

Reichen die Außenflächen für Schulhof und Kita aus?
Ja, diese sind pro Kopf mit erforderlichem Flächenschlüssel nachgewiesen. Als zusätzliche Fläche ist jedoch auch entlang der Glärnischstrasse auf der Ostseite ein Sportparcour angedacht.

Wird die Schule in die Planung mit einbezogen?Ja, es gibt regelmäßige Abstimmungstermine mit der Schulleitung und es finden Einzeltermine mit der Schulleitung statt.

Weshalb werden im Kita-Bereich immer die Vogelnestschaukeln eingeplant und keine richtigen Schaukeln, damit die Kinder schaukeln lernen? 
Es wurde darum gebeten, das Feedback aus der Praxis an den Träger weiterzugeben, da die Angaben welche Geräte in die Planung einfließen sollen, seitens Träger kommen.

Ist die Mensagröße ausreichend?
Die Mensa ist für 450 Kinder im Zweischichtbetrieb ausgerichtet.

Was passiert mit den Fledermäusen?
Es wird derzeit ein Konzept entsprechende Maßnahmen erarbeitet.

Weshalb dauert die Bauphase zwei Jahre?
Die Bauzeit ist auf zwei Jahre festgelegt, da wir zum einen im Bestand umbauen und somit der Dachstuhl erneuert werden muss und unter anderem eine Bestandssanierung in Teilen stattfinden muss. Das Gebäude ist mit knapp 8000qm Nutzfläche sehr groß und der Umbau sehr umfangreich.

Sind die Fahrradstellplätze ausreichend?
Diese sind ausreichend, da es sich hier um eine Grundschule handelt und die Kinder erst in der 4. Klasse die Fahrradprüfung ablegen dürfen und alleine zur Schule kommen können.

Ansonsten gab es überwiegend positives Feedback. Es wurde sehr begrüßt, dass dem alten Gebäude eine neue Nutzung zukommt. Die Ausrichtung der Freiflächen Richtung Westen, bedingt durch den Baukörper wurde in Gänze als sehr schön empfunden. Die Besucher freuten sich, dass dieses Projekt endlich umgesetzt wird.

Kontakt

Frau Alexandra Eberhard
stellv. Amtsleiterin, Abteilungsleiterin
Gebäude: Rathaus Adenauerplatz
Raum: Z.1.04
Tel. +49 7541 203 51006

Informationen & Sprechzeiten