Wir suchen Ihre Erinnerungen aus der Nachkriegszeit
Das Schulmuseum Friedrichshafen bereitet für 2027 eine Ausstellung über Kindheit und Jugend nach dem Zweiten Weltkrieg vor.

Oft schlummert auf Dachböden noch Spielzeug von damals, Kleidung oder andere Alltagsdinge, die ein Bild von der Kindheit nach dem Krieg zeichnen: das vom Opa gebastelte Auto, der zehnmal geflickte Teddybär, die Knickerflasche, das erste Paar Schuhe, Briefe ... wir suchen aber auch Fotografien aus dieser Zeit, die den Kinderalltag zeigen.
Trümmer und Kriegstrauma, der erste Schultag, Väter kehren zurück, Wiedersehen mit Freunden und Nachbarn, die neue Freiheit oder die große Not – viele ältere Menschen erinnern sich noch an die Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg, an die Zeit zwischen 1945 und den frühen 1960er Jahren. Sie erzählen vom Spielen in den Ruinen, von dem einen Tag im Schweizer Paradies auf der anderen Seeseite, vom ersten Seehasenfest als Trost in schwerer Nachkriegszeit. Aber auch davon, dass sie plötzlich in einem geteilten Deutschland leben, dass die Freie Deutsche Jugend im Osten die Freizeit prägt mit Zeltlagern und Gruppentreffen und die Oma „drüben“ wohnt.
Am Dienstag, 8. September, steht die Sammlungsleiterin Bettina Kießling um 18 Uhr (vor der letzten diesjährigen Lesung unterm Apfelbaum) bereit für Anfragen, Abgaben, Gespräche.
Ein weiterer Termin: Dienstag, 22. September, um 18 Uhr (vor der Eröffnung der Ausstellung „Geliebte Gabi“ im Schulmuseum).
Nehmen Sie gerne Kontakt auf: Bettina Kießling, b.kiessling@friedrichshafen.de oder Telefon 07541 203-55602.