Mittwoch, 13. Mai 2026

Starkregen- und Hochwasser: Eigenvorsorge hilft

Immer wieder kommt es insbesondere in den Sommermonaten zu Hochwasser und Starkregenereignissen, die schwer vorherzusagen sind. Zum Schutz vor möglichen Gefahren sind alle dazu verpflichtet, Maßnahmen zur Eigenvorsorge für den Fall eines Hochwassers zu treffen. 

Schranke mit Schild „Hochwasser“

Mit der Veränderung des Klimas treten immer häufiger extreme Wettereignissen auf. Dazu zählt auch der Starkregen, bei dem innerhalb kürzester Zeit große Wassermengen anfallen und zu hochwasserähnlichen Zuständen führen – auch weit entfernt von Gewässern. Wo genau es wie viel regnet, kann nur schwer vorhergesagt werden. Die meteorologischen Vorgänge ändern sich schnell und es betrifft nur begrenzte Gebiete. Eine Vorwarnung für ein konkretes Starkregenereignis ist meistens nicht möglich.

Das Starkregenrisikomanagement der Stadt soll solchen Ereignissen vorbeugen und es wurden für den Großteil des Stadtgebiets Karten zur Darstellung möglicher Gefahren erstellt. Die sogenannten Starkregengefahrenkarten können beim Daten- und Kartendienst der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) eingesehen werden: udo.lubw.baden-wuerttemberg.de.

Eigenvorsorge und das richtige Verhalten helfen
Mit einigen, teilweise einfachen Schutzmaßnahmen können Schäden durch Starkregen und Hochwasser verringert und vermieden werden. Es gibt sogar ein Gesetz, das Wasserhaushaltsgesetz (WHG § 5 Abs. 2), das alle dazu verpflichtet, Maßnahmen zur Eigenvorsorge für den Fall eines Hochwassers zu treffen.

Es geht darum, zu überprüfen, ob das eigene Wohngebäude von Hochwasser und Starkregen betroffen ist und möglichen Wassermassen standhalten würde. Wichtig ist aber auch das richtige Verhalten: Zum Beispiel sollte Treibgut und Aufstau an Gewässern vermieden werden, insbesondere an Brücken und Engstellen. Bei steigenden Pegelständen von Flüssen und Bächen werden die Ansammlungen schnell zur Gefahr. Das haben die Hochwasserereignisse der letzten Jahre gezeigt. Deshalb gilt: Grasschnitt und Abfällen gehören nicht in Gewässerrandstreifen, Hecken und Gräben. Abflüsse könnten dadurch blockiert werden.

Informationen rund ums Thema Hochwasser und Starkregenereignisse sind online unter www.friedrichshafen.de/hochwasser zu finden.