Neue Ampelanlagen bei Rolls-Royce vor Werk 1

Die Baustelle fällt auf, auch wenn der Verkehr dank seitlicher Absperrungen und Fahrbahnverschwenkungen weiter fließen kann: Unmittelbar vor dem Werk 1 von Rolls-Royce Power Systems am Maybachplatz entstehen zwei Ampelquerungen für Fußgänger und Radfahrende. Die Planung wurde eng mit der Stadt abgestimmt, die Finanzierung übernimmt Rolls-Royce Power Systems. 

Drohnenbild der Baustelle, im Hintergrund Rolls-Royce-Werk 1
Ende April sollen die zwei neuen Ampelanlagen fertig sein. (Foto: Rolls-Royce Power Systems)

Voraussichtlich Ende April gehen die zwei Ampeln in Betrieb und sorgen für sichere und kurze Querungsmöglichkeiten auf der für viele Mitarbeitenden wichtigen Strecke zwischen Innenstadt, vor allem Stadtbahnhof, und Rolls-Royce Power Systems Werk 1. „Ziel des Projekts ist es, die Situation für Fußgängerinnen und Fußgänger, aber auch Radelnde, zu verbessern, ohne den Verkehrsfluss in der Straße zu beeinträchtigen“, betont Rolls-Royce-Power-Systems-Projektleiter Volker Hain. 

Der Wunsch nach einer Querungsmöglichkeit direkt vor dem Werkseingang bestand bei Rolls-Royce Power Systems schon viele Jahre, konnte aber erst mit der Freigabe der B31-neu realisiert werden, da die Maybachstraße bis dahin den Durchgangsverkehr aufnehmen musste. „Aufgrund der bereits bestehenden und miteinander vernetzten Ampeln in der Colsman- und Maybachstraße kam ein klassischer Zebrastreifen nicht infrage, da dadurch der Verkehrsfluss gestört und auch die Ein- und Ausfahrt ins Werk erschwert worden wäre“, erläutert Michael Gerner, Sachgebietsleitung Verkehrstechnik im Tiefbau- und Grünamt. „Die Lösung, die jetzt umgesetzt wird, berücksichtigt all diese Aspekte.“ Gleichzeitig wird auf stromsparende LED-Technik umgerüstet und der Stromverbrauch um 90 Prozent reduziert.

Die Planung für die zwei neuen Ampeln läuft bereits seit Anfang 2025 in enger Abstimmung mit der Stadt, die Finanzierung übernimmt Rolls-Royce Power Systems. Nach Fertigstellung der Ampeln durch Rolls-Royce Power Systems – voraussichtlich Ende April – werden diese an die Stadt Friedrichshafen übergeben.

Großen Wert wurde bei der Umsetzung auf Barrierefreiheit gelegt und der neueste Standard der Stadt vom Dezember 2025 umgesetzt. „Sowohl Sehbehinderte als auch Rollstuhlfahrer können die Ampelquerungen sicher und komfortabel nutzen“, so Projektleiter Hain: Es gibt einen Querungsbereich mit einer Bordsteinhöhe von 6 cm als Tastkante für Sehbehinderte und einen Bereich mit sogenannter Nullabsenkung, damit Rollstuhl- und Rollatornutzer ohne Höhendifferenz queren können.

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