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      07.10.2026
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      Zeichen für Beteiligung und Zusammenhalt

      Vier Tage, zahlreiche Perspektiven und viele Möglichkeiten, Demokratie selbst zu erleben: Die Friedrichshafener Tage der Demokratie haben von 30. September bis 4. Oktober rund 1.000 Menschen zusammengebracht

      „Eine lebendige Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Sie lebt davon, dass Menschen sich informieren, unterschiedliche Perspektiven kennenlernen, miteinander ins Gespräch kommen und Verantwortung übernehmen“, sagt Erster Bürgermeister Andreas Hein. „Die Friedrichshafener Tage der Demokratie haben dafür wichtige Räume geschaffen. Die gute Resonanz zeigt, dass das Interesse an demokratischem Austausch groß ist – bei Erwachsenen ebenso wie bei jungen Menschen.“ In Vorträgen, Workshops, Lesungen, Führungen, Musik- und Mitmachangeboten ging es um aktuelle politische Entwicklungen, Zivilcourage, Kinderrechte, Erinnerungskultur und die Frage, wie demokratisches Zusammenleben gelingen kann. Die Veranstaltungen waren kostenfrei und richteten sich an unterschiedliche Altersgruppen und Lebenswelten. „Besonders erfreulich war, wie aktiv sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingebracht haben. Gerade bei den Workshops mit Schulklassen wurde Demokratie nicht nur besprochen, sondern praktisch erlebt“, bilanziert Detlev Maaß, Koordinator der Friedrichshafener Tage der Demokratie und Leiter des Amts für Sport, Freizeit und außerschulisches Lernen. „Demokratie beginnt im Alltag: beim Zuhören, beim Aushandeln unterschiedlicher Interessen, beim Einstehen für andere und beim Mut, die eigene Stimme einzubringen. Genau dafür wollten wir mit der Veranstaltungsreihe Anregungen und Gelegenheiten schaffen.“ Aktuelle Fragen und starke Resonanz bei jungen Menschen Den Auftakt bildete der Vortrag „Müssen wir an der Demokratie verzweifeln? Donald Trump, die AfD und der ganze Rest“ von Prof. Dr. Joachim Behnke, Politikwissenschaftler an der Zeppelin Universität. Der tagespolitisch aktuelle Blick auf Populismus und die Herausforderungen für die liberale Demokratie stieß auf großes Interesse und gab wichtige Impulse für die weiteren Veranstaltungen. Besonders stark nachgefragt waren auch die Workshops für Schulklassen. Bei „Mut statt Wut – Zivilcourage ist lernbar!“ beschäftigten sich 380 Schülerinnen und Schüler mit Konfliktsituationen, Angst, Macht und Ohnmacht sowie der Frage, wie Zivilcourage im Alltag konkret aussehen kann. Im Workshop „Gemeinsam stark – Demokratie erleben!“ standen Demokratie, Kinderrechte, Teamarbeit und ein respektvolles Miteinander im Mittelpunkt. In interaktiven Übungen konnten die Kinder demokratische Prozesse und gemeinsames Entscheiden spielerisch erfahren. Auch die Lange Nacht der Demokratie in der MOLKE setzte einen Schwerpunkt auf junge Menschen. Unter dem Motto „Jugendkultur trifft Demokratie“ verband der Abend Musik, Live-Graffiti und Begegnung. Die Veranstaltung war Teil der landesweiten Langen Nacht der Demokratie, an der sich zeitgleich zahlreiche Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg beteiligten. Erinnerung, Geschichte und persönliche Perspektiven Weitere Veranstaltungen eröffneten Zugänge zur deutschen und regionalen Geschichte. Die Tandem-Führung im Zeppelin Museum verband die Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus und Erinnerungskultur mit Fragen nach Verantwortung und demokratischen Werten. Der Erinnerungspfad „Gegen das Vergessen“ in Raderach machte die Geschichte der dort eingesetzten Zwangs- und Fremdarbeiter sichtbar. Mit der Buchvorstellung „Landshut 1977. Linksterrorismus in der Bundesrepublik“ und der multimedialen Lesung „Rose + Robert. Liebe in Zeiten der Kriege“ wurden zudem historische Ereignisse aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und Bezüge zu aktuellen Fragen von Freiheit, Widerstand und gesellschaftlichem Zusammenleben hergestellt. Einen besonderen persönlichen Zugang zur Demokratie bot eine Postkarten-Aktion: Besucherinnen und Besucher waren eingeladen, ihre eigenen Gedanken, Wünsche und Vorstellungen zur Demokratie aufzuschreiben und mit anderen zu teilen. Eine Auswahl der entstandenen Postkarten ist auch nach Abschluss der Veranstaltungsreihe in der vhs Friedrichshafen zu sehen. Den Abschluss bildete am 3. Oktober das gemeinsame Singen auf dem Adenauerplatz. Mit Liedern zu Frieden, Hoffnung und Zusammenhalt erinnerte die Veranstaltung „Deutschland singt und klingt“ an die Friedliche Revolution und die verbindende Kraft gemeinsamer demokratischer Werte. Die Friedrichshafener Tage der Demokratie wurden von der vhs Friedrichshafen / Europe Direct koordiniert und gemeinsam mit zahlreichen Partnerinnen und Partnern aus Kultur, Bildung, Wissenschaft, Jugendarbeit und Zivilgesellschaft umgesetzt. Beteiligt waren unter anderem die Zeppelin Universität, das Jugend- und Kulturzentrum MOLKE, das Zeppelin Museum, das Medienhaus am See, das Schulmuseum, das Amt für Kunst und Kultur, die Musikschule Friedrichshafen, das Spielehaus und der Spielbus sowie die Initiative Friedensbaum Friedrichshafen.…

      23.07.2026
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      Neuer Mietspiegel gilt ab 1. August 2026

      Qualifizierte Mietspiegel werden alle zwei Jahre an die aktuelle Marktentwicklung angepasst und nach vier Jahren vollständig neu erhoben.

      Nach der umfassenden Datenerhebung im Jahr 2024 erfolgt die Fortschreibung diesmal auf Grundlage der Entwicklung des Verbraucherpreisindexes des Statistischen Bundesamts. Eine neue Datenerhebung ist erst im Jahr 2028 erforderlich. Mit der Fortschreibung hat die Stadt Friedrichshafen erneut das EMA-Institut für Empirische Marktanalysen in Regensburg beauftragt. Insgesamt beteiligen sich 22 der 23 Städte und Gemeinden im Bodenseekreis an der gemeinsamen Fortschreibung. Das Institut erstellt das Fortschreibungskonzept, überarbeitet den Mietspiegel, erstellt den Arbeitsbericht sowie den neuen Mietspiegel und stellt den Online-Mietspiegel für die gesamte Geltungsdauer bereit. Für die Fortschreibung wurde die Entwicklung des Verbraucherpreisindexes zwischen Februar 2024 und Februar 2026 zugrunde gelegt. Daraus ergibt sich eine Steigerungsrate von 4,23 Prozent. Angepasst wird ausschließlich die Basistabelle des Mietspiegels. Die wohnwertbildenden Merkmale beruhen weiterhin auf der Datenerhebung aus dem Jahr 2024 und bleiben bis zur nächsten Neuerhebung im Jahr 2028 unverändert. Wie bereits bei der Erstellung des Mietspiegels werden auch bei der Fortschreibung die Interessenverbände Haus & Grund sowie der Mieterbund Oberschwaben beteiligt. Durch die erneute Zusammenarbeit der Städte und Gemeinden können die Kosten auf mehrere Beteiligte verteilt werden. Für die Stadt Friedrichshafen entstehen Kosten in Höhe von rund 4.500 Euro. Darin enthalten ist auch die Verlängerung der Online-Rechner der Mietspiegel 2024 und 2022, die unter anderem für rückwirkende Berechnungen der Zweitwohnungssteuer benötigt werden. Der Mietspiegel und der bewährte Onlinerechner stehen Ihnen kostenlos auf der Homepage der Stadt Friedrichshafen zur Verfügung: www.mietspiegel.friedrichshafen.de . Weitere Informationen und alle Vorlagen zu den aktuellen öffentlichen Sitzungen des Gemeinderates und der Ausschüsse sind unter www.sitzungsdienst.friedrichshafen.de zu finden.…

      24.09.2026
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      Radschnellweg Friedrichshafen – Baindt

      parallelem Verlauf zur Bundesstraße 30. De Radschnellweg (RS 9) soll als schnelle, kreuzungsfreie und vier Meter breite Pendlerachse die Städte Friedrichshafen, Meckenbeuren, Ravensburg, Weingarten, Baienfurt und Baindt verbinden.

      Von der Idee zur Umsetzung Die Grundlagen sind gelegt: In einer erfolgreich abgeschlossenen Machbarkeitsstudie haben die Landkreise Bodensee und Ravensburg, die beteiligten Kommunen und der Regionalverband Bodensee-Oberschwaben gemeinsam die Vorzugstrasse für den Radschnellweg entwickelt. Die Ergebnisse sind vielversprechend: Die vom Land geforderten Potenziale werden weitgehend erreicht und auch die vorgesehenen Qualitätsstandards sollen so weit wie möglich umgesetzt werden. Damit aus der Planung Realität wird, hat der Regionalverband Bodensee-Oberschwaben beim Regierungspräsidium Tübingen Fördermittel für die Planungsleistungen beantragt. Diese bilden den nächsten wichtigen Schritt auf dem Weg zur Radschnellverbindung. Schritt für Schritt zum Radschnellweg Die weitere Planung und der anschließende Bau des Radschnellwegs im unteren Schussental erfolgen abschnittsweise. So können die einzelnen Teilstücke am besten an die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Je nach Abschnitt sind unterschiedliche Planrechtsverfahren erforderlich. Alle Teilstücke werden an das bestehende Radwegenetz angebunden. Bereiche, die ohne aufwendige Genehmigungsverfahren realisiert werden können, sollen bevorzugt umgesetzt werden. So profitieren Radfahrende möglichst früh von den ersten fertiggestellten Abschnitten. Weitere Informationen zur geplanten Radschnellverbindung gibt es unter https://www.rvbo.de/Kurznachrichten/2020/02/18/Die-Radschnellverbindung-Friedrichshafen-Baindt…

      16.04.2025
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      Pflanzarbeiten in vollem Gange

      Derzeit werden im Uferpark die vier großen Pflanzbeete, der sogenannte Geogarten beim historischen Musikpavillon, neu bepflanzt. Pünktlich zu Ostern sind hier die Arbeiten für eine attraktive und artenreiche Staudenmischpflanzung

      Verantwortlich für die Neugestaltung des Geogartens sind die Mitarbeitenden der Abteilung Stadtgrün des Stadtbauamtes und der Städtischen Baubetriebe. Unterstützt werden sie durch eine Fachfirma, die die alten Beete abgeräumt und die Erde durch ein spezielles Pflanzsubstrat ausgetauscht hat. „Alle Pflanzflächen sind mit sieben Zentimeter grobem Lava-Splitt abgedeckt. Dieser ähnelt zwar stark den unökologischen Kiesgärten, ist mit diesen jedoch keineswegs vergleichbar. Die Lava soll verhindern, dass die Beete zu schnell austrocknen und sich Unkraut ansiedelt. Somit lassen sich dadurch die Unterhaltungsarbeiten für die rund 1.000 Quadratmeter große Pflanzung stark reduzieren“, so Renate Gauß, Leiterin der Abteilung Stadtgrün. Parallel werden die für die Gräser und hohen Stauden vorgesehenen Pflanzbereiche vermessen und abgesteckt, damit das Pflanzschema gut umgesetzt werden kann. Die Planung wurde von der mehrfach ausgezeichneten Pflanzplanerin Bettina Jaugstetter vorgenommen. Alle Stauden werden nach ihren Angaben ausgelegt und durch die Mitarbeitenden der städtischen Baubetriebe gepflanzt. Noch vor Ostern kommen die rund 8.000 Stauden und Gräser in die Erde. Durch die rund 70 verschiedene Staudenarten und Staudensorten entsteht eine ganzjährig hochwertig gestaltete Staudenanlage, die den Uferpark als wichtigste städtische Grünanlage aufwertet. Außerdem werden entlang der Uferpromenade die Nachpflanzung für die gefällten Blauglockenbäume vorgenommen.…

      07.05.2025
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      Stadt sucht Sprachmittlerinnen und Sprachmittler

      Menschen, die Teil des Sprachmittlerpools Friedrichshafen werden wollen. Gesucht werden motivierte Sprachtalente, die Zeit und Lust haben, sich für sprachliche und kulturelle Verständigung einzusetzen.

      Sprache ist der Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe und ein wesentlicher Faktor für gelingende Integration. Sprachmittlerinnen und Sprachmittler leisten hierbei einen wichtigen Beitrag. Als „Brückenbauer“ zwischen den Kulturen ermöglichen sie Zugang zu wichtigen Informationen und fördern die Kommunikation im Alltag. Ob bei Behördengängen, Elterngesprächen in Schulen oder Kindertagesstätten – Sprachmittlerinnen und Sprachmittler helfen, Sprachbarrieren zu überwinden und schaffen damit Vertrauen und Verständnis auf beiden Seiten. Interessierte, die sich als Sprachmittlerinnen oder Sprachmittler engagieren möchten, werden auf diese Aufgabe vorbereitet: Es gibt kostenlose Schulungen und regelmäßige Treffen, um Erfahrungen zu teilen und voneinander zu lernen. Wer Interesse hat, Teil des Sprachmittlerpools zu werden, kann sich per E-Mail an sprachmittlerpool@friedrichshafen.de wenden. Weitere Informationen können unter www.friedrichshafen.de/sprachmittler abgerufen werden.…

      29.01.2025
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      Verein „Pro Sarajevo“ übergibt Kupferhandarbeit

      Sarajevo“, Zoran Arvaj und Eberhard Brugger, überreichten Oberbürgermeister Simon Blümcke eine gravierte Kupferhandarbeit, die die Wahrzeichen der Stadt Sarajevo mit der berühmten, mittelalterlichen Fußgängerzone „Baščaršija“ zeigt.

      Die Kupferhandarbeit ist ein Dankeschön des Heims für Menschen mit Behinderung Pazarić für die großzügige Unterstützung und das Engagement Friedrichshafens. Bei der Übergabe berichteten Zoran Arvaj und Eberhard Brugger über die vielfältigen Aktionen des Vereins, wie beispielsweise die Bürgerreise mit 44 Häfler Bürgerinnen und Bürgern nach Sarajevo. Den Erlös aus dem Verkauf von bosnischen Spezialitäten und Weihnachtsgebäck auf dem Weihnachtsmarkt, dank der ehrenamtlichen Arbeit der Mitglieder und Unterstützung des „Jugend- und Kinderheims Linzgau“, spendet e der Verein mit jeweils 1.000 Euro an das Behindertenheim und das Waisenhaus „Bjelave“ in Sarajevo. Oberbürgermeister Simon Blümcke bei der Übergabe: „Ich danke Ihnen und den Menschen aus Sarajevo für dieses einmalige Geschenk.“ Er bedankte sich auch bei den beiden Vorsitzenden des Vereins „Pro Sarajevo“ für ihr großartiges Engagement für die Menschen in Sarajevo. „Durch Ihren kontinuierlichen Einsatz halten Sie die Partnerschaft zwischen den Menschen unserer Städte lebendig.“ Hinweis: In einer früheren Version des Textes stand, dass es sich bei dem Geschenk anstatt einer Kupferhandarbeit um einen Kupferstich handelt.…

      14.03.2025
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      Musikalisches Treffen: Friedrichshafen und Sarajevo

      15 Schülerinnen und Schüler und vier Lehrkräfte aus der Musikschule Sarajevo besuchen derzeit Friedrichshafen. Begrüßt wurden die Gäste aus der Partnerstadt von Erstem Bürgermeister Fabian Müller im Großen Sitzungssaal des Technischen

      „Dass Musik verbindet, ist nicht nur ein Sprichwort. Vielmehr wird es von den Verantwortlichen der beiden Musikschulen gelebt, in dem sie sich regelmäßig austauschen und besuchen“, sagte Erster Bürgermeister Fabian Müller. Hinter einer solchen Begegnung, so Müller weiter, stecke viel Arbeit auf beiden Seiten. Er bedankte sich bei allen, die sich für die Organisation der Reise engagiert haben und wünschte den Gästen viele gute Gespräche, interessante Erlebnisse und unvergessliche Erinnerungen. Höhepunkt des Besuches war ein gemeinsames Konzert der beiden Musikschulen. Bereits einen Tag zuvor spielten die Jugendlichen der Musikschule Sarajevo für die Seniorinnen und Senioren im Karl-Olga-Haus. Darüber hinaus stand ein Besuch im Sportbad und ein Farewell-Abend auf dem Programm. Friedrichshafen pflegt seit 1972 enge Kontakte mit der Partnerstadt Sarajevo. Das 50jährige Jubiläum wurde 2022 gefeiert, weshalb es im Jahr 2023 gegenseitige Besuche gab. Zu den vielen Kontakten zwischen beiden Städten gehört auch der Austausch der beiden Musikschulen. Zwischen 2003 und 2013 fanden im 2-Jahres-Rhythmus gegenseitige Besuche und Konzerte statt. Beim Besuch anlässlich des Jubiläums im Oktober 2023 erhielt die Musikschule Sarajevo einen symbolischen Reisegutschein über 1.500 Euro für einen Besuch in Friedrichshafen. Dieser Reisegutschein wurde nun anlässlich des Empfanges in Technischen Rathaus von Erstem Bürgermeister Fabian Müller an die Delegation aus Sarajevo überreicht. Mit dem Geld finanziert die Musikschule Sarajevo den Besuch in Friedrichshafen. Begleitet wurden die Jugendlichen aus Sarajevo auf der Reise von der Direktorin der Musikschule Sarajevo, Tatjana Romanic, der Dirigentin Tijana Vignjevic und den Lehrkräften Marina Đorđević und Ana-Maria Pilj. Vor Ort koordiniert wurde der Besuch von Sabine Hermann-Wüster, Leiterin der Musikschule Friedrichshafen. Untergebracht waren die Jugendlichen zwischen 15 und 18 Jahren in Gastfamilien.…

      02.01.2025
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      Dr. Christa Tholander verstorben

      Trauer um Dr. Christa Tholander: Die Trägerin des Bundesverdienstkreuzes am Bande und promovierte Historikerin ist am 17. Dezember 2024 im Alter von 87 Jahren verstorben. 2005 wurde sie mit dem städtischen Ehrenbrief ausgezeichnet.

      Seit 1961 lebte Christa Tholander in Friedrichshafen. Sie war stets wissbegierig, weshalb sie im Alter von 52 Jahren ihr Abitur nachholte und dann Geschichte und Anglistik in Konstanz studierte. 1996 beendete sie ihr Magisterstudium mit der Magisterarbeit „Fremdarbeiter: ausländische Arbeitskräfte in Friedrichshafen von 1939 – 1945“. Im Jahr 2000 veröffentlichte sie die für die Stadt Friedrichshafen wichtige Dissertation „Fremdarbeiter 1939 bis 1945 – Ausländische Arbeitskräfte in der Zeppelin-Stadt Friedrichshafen“. Christa Tholander arbeitete mit großem persönlichem Einsatz und setzte sich für die Versöhnung ein. Sie organisierte Besuche mit Zwangsarbeitern und vermittelte zwischen den Friedrichshafener Großbetrieben des ehemaligen Zeppelin-Konzerns und den dort eingesetzten Zwangsarbeitern. Aus ihrer wissenschaftlichen Beschäftigung mit den Schicksalen dieser Menschen wurden Freundschaften und Bekanntschaften, die sie bis zuletzt pflegte. Christa Tholander engagierte sich dafür, dass Vorurteile abgebaut wurden und bemühte sich um Ausgleich und Versöhnung. Das Stadtarchiv Friedrichshafen kann durch die Forschungen von Christa Tholander auf fundierte Erkenntnisse über die nationalsozialistische Zeit in Friedrichshafen zurückgreifen. Gemeinsam mit dem Stadtarchiv arbeitete sie die Geschichte des Ehrenfeldes auf dem Hauptfriedhof in Friedrichshafen auf. Dadurch konnte den Toten nicht nur ein Ort, es konnten nun auch ihre Namen zugeordnet werden. Für ihr besonderes Engagement wurde Christa Tholander am 16. Januar 2005 der Ehrenbrief der Stadt Friedrichshafen verliehen. Dank Christa Tholander kann das Schulmuseum Friedrichshafen im Themenraum „Nationalsozialismus“ auch auf die Schicksale von Fremdarbeiterkindern während des Zweiten Weltkrieges hinweisen. Sie hatte seinerzeit für diesen Raum eine Vitrine mit Originaldokumenten ausgestattet. 2023 stellte sie dem Schulmuseum weitere Unterlagen und Informationen zu Kinderschicksalen in dieser Zeit zur Verfügung, um diese für eine Neukonzeption gegebenenfalls zu verwenden. Sie war dem Schulmuseum stets sehr verbunden und immer wieder bei Veranstaltungen präsent. 2006 wurde sie mit dem Oranier-Orden, einem Verdienstorden der Niederlande, für das Bewahren der Zwangsarbeiter-Erinnerungen ausgezeichnet. Sie war Mitglied im Verein „Dokumentationsstätte Goldbacher Stollen und KZ Aufkirch in Überlingen“. Zusammen mit ihrem Mann arbeitete sie für das Dornier Museum die Geschichte der Zwangsarbeiter bei Dornier auf und trug Hördokumente von Zeitzeugen zusammen, die Teil der Dauerausstellung des Dornier Museums sind. 2021 wurde Christa Tholander im Namen des Bundespräsidenten mit dem Verdienstkreuz am Bande, dem Bundesverdienstkreuz, ausgezeichnet. „Sowohl für das Geschichtsgedächtnis unserer Stadt als auch für die Versöhnungsarbeit war und ist das Engagement von Christa Tholander von unschätzbarem Wert. Sie trug in erheblichem Maße zur Aufarbeitung der NS-Geschichte in unserer Stadt bei und ermöglichte und förderte die Begegnung von Menschen aus einst verfeindeten Nationen“, würdigt sie Oberbürgermeister Simon Blümcke. „Christa Tholander hatte einen langen Atem, war hartnäckig und zeigte einen unbedingten Willen, aufklärerisch tätig zu sein. So hat sie ein einzigartiges und beeindruckendes Lebenswerk geschaffen. Die Stadt Friedrichshafen trauert mit ihrer Familie um eine bemerkenswerte Persönlichkeit und engagierten, liebenswerten Menschen“, so der Oberbürgermeister.…

      15.04.2025
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      Feuerwehr zu Gefahrguteinsatz in Berg gerufen

      Feuerwehr Friedrichshafen zu einem Gefahrguteinsatz in Berg gerufen. Grund war ein Leck an einem von vier Fässern mit Gefahrstoffen, die auf einem LKW geladen waren.

      Der Fahrer des LKW reagierte umgehend und drehte das betroffene Fass so, dass keine weitere Flüssigkeit austreten konnte. Dennoch traten ca. fünf Liter der ätzenden Flüssigkeit aus, welche über die Ladefläche auf die Straße floss. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, verteilten die Einsatzkräfte der Feuerwehr ein Bindemittel, um die ausgetretene Flüssigkeit zu binden. Anschließend wurde das beschädigte Fass in einem Havarie-Behälter gesichert. Im Einsatz waren die Feuerwehr Friedrichshafen mit der Gefahrgutgruppe und der Führungsgruppe, unterstützt durch die Drohneneinheit des Landkreises sowie Einsatzkräften der Feuerwehren Überlingen und Markdorf. Zusätzlich erfolgte eine enge Zusammenarbeit mit dem Amt für Wasser- und Bodenseeschutz des Landratsamtes, der Stadt Friedrichshafen, dem leitenden Notarzt sowie dem organisatorischen Leiter des Rettungsdienst. Gegen 12 Uhr war der Einsatz abgeschlossen. Die Einsatzstelle war vollständig gesichert und gereinigt. Zu keinem Zeitpunkt waren Menschen, Tiere oder die Umwelt gefährdet. Es gab keine Verletzte. Insgesamt waren 73 Einsatzkräfte der Feuerwehren und 14 Einsatzkräfte des DRK vor Ort. Eingesetzt wurden 13 Fahrzeuge der Feuerwehr und acht Fahrzeug des DRK.…

      27.01.2025
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      Der „Häfler“ Februar im Schulmuseum

      Einheimischen. Das Team des Schulmuseums macht aus dieser „stillen Zeit“ eine Tugend – und lädt zu vier Feierabendführungen und einem Workshop ein ...

      Sämtliche Führungen dauern ca. 60 Minuten und sind im Eintritt enthalten. Sie sind bewusst auf 17 Uhr gelegt, so können auch Berufstätige das Schulmuseum immer wieder neu entdecken. Es empfiehlt sich eine Anmeldung per E-Mail an schulmuseum@friedrichshafen.de oder telefonisch unter 07541/203-55610. Den Anfang macht Museumsführerin Reinhilde Meier mit ihrer Kostümführung: Fräulein Elise – Lehrerin der Dorfschule um 1850 am Dienstag, 4. Februar, um 17 Uhr. Im authentischen Kostüm der damaligen Zeit gibt sie erstaunliche Einblicke in den Alltag einer Lehrerin und das Schulleben um 1850. Lehrerinnen waren damals noch eine echte Seltenheit – vor allem, weil ihnen gesellschaftliche Normen, männliche Vorurteile und auch die Gesetzgebung manchen Stein in den Weg legten. Am Dienstag, 11. Februar, wird um 17 Uhr das Mittelalter lebendig: Museumsführerin Margret Zinser erzählt in ihrer Kostümführung Bäuerin Hedwig – Leben im Mittelalter , wie arbeitsintensiv das Leben damals war. Sie zeigt aber auch, welch umfassendes Pflanzen- und Handwerkswissen man damals besaß. Anhand zahlreicher Materialien und im authentischen mittelalterlichen Kostüm zeichnet sie so ein lebendiges Bild vom Leben im Mittelalter. Ebenfalls am Dienstag, 11. Februar, gibt es um 19 Uhr den beliebten Workshop: Alte Briefe entziffern – Sütterlin lesen lernen. Museumsführer Martin Kohler erklärt die alte Schrift und unterstützt dabei, alte Handschriften, zum Beispiel Briefe oder Notizen der Großeltern, zu entziffern. Der Workshop dauert ca. 120 Minuten, der Eintritt ist frei. Für die Planung ist eine Anmeldung wünschenswert. In die Dorfschule geht es erneut am Dienstag, 18. Februar, um 17 Uhr. Bei der Kostümführung: Fräulein Elise – Lehrerin der Dorfschule um 1850 zeigt diesmal Museumsführerin Gerdi Höfer im passenden Kostüm, mit welchen Unbill eine Lehrerin seinerzeit zu kämpfen hatte und wie anspruchsvoll das Lehren von teilweise über 100 Kindern – in einem Klassenzimmer – war. Den „Häfler Februar“ beschließt am Dienstag, 25. Februar, um 17 Uhr ein alter Bekannter: Bei der Kostümführung: Schulgeschichte(n) mit Hausmeister Träge erzählt Museumsführer Claudius Beck als seiner Meinung nach „wichtigster Mann im Haus“ die Geschichte der Schule und Kindheit vom 19. Jahrhundert bis in die Kriegs- und Nachkriegszeit aus einer ganz eigenen, manchmal durchaus etwas speziellen Perspektive. Offene Führungen finden außerdem an den Sonntagen, 9. Februar und 23. Februar, statt - jeweils um 14.30 und 15.30 Uhr. Sie sind im Eintritt enthalten. Weitere Informationen finden sich hier auf unserer Seite.…

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