Donnerstag, 24. September 2026

Radschnellweg Friedrichshafen – Baindt

Der geplante Radschnellweg (RS 9) zwischen Friedrichshafen und Baindt ist ein rund 29 Kilometer langes Infrastrukturprojekt, teilweise mit parallelem Verlauf zur Bundesstraße 30. De Radschnellweg (RS 9) soll als schnelle, kreuzungsfreie und vier Meter breite Pendlerachse die Städte Friedrichshafen, Meckenbeuren, Ravensburg, Weingarten, Baienfurt und Baindt verbinden.

Von der Idee zur Umsetzung

Die Grundlagen sind gelegt: In einer erfolgreich abgeschlossenen Machbarkeitsstudie haben die Landkreise Bodensee und Ravensburg, die beteiligten Kommunen und der Regionalverband Bodensee-Oberschwaben gemeinsam die Vorzugstrasse für den Radschnellweg entwickelt. Die Ergebnisse sind vielversprechend: Die vom Land geforderten Potenziale werden weitgehend erreicht und auch die vorgesehenen Qualitätsstandards sollen so weit wie möglich umgesetzt werden.

Damit aus der Planung Realität wird, hat der Regionalverband Bodensee-Oberschwaben beim Regierungspräsidium Tübingen Fördermittel für die Planungsleistungen beantragt. Diese bilden den nächsten wichtigen Schritt auf dem Weg zur Radschnellverbindung.

Schritt für Schritt zum Radschnellweg

Die weitere Planung und der anschließende Bau des Radschnellwegs im unteren Schussental erfolgen abschnittsweise. So können die einzelnen Teilstücke am besten an die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Je nach Abschnitt sind unterschiedliche Planrechtsverfahren erforderlich.

Alle Teilstücke werden an das bestehende Radwegenetz angebunden. Bereiche, die ohne aufwendige Genehmigungsverfahren realisiert werden können, sollen bevorzugt umgesetzt werden. So profitieren Radfahrende möglichst früh von den ersten fertiggestellten Abschnitten.

Weitere Informationen zur geplanten Radschnellverbindung gibt es unter https://www.rvbo.de/Kurznachrichten/2020/02/18/Die-Radschnellverbindung-Friedrichshafen-Baindt