Sie sammeln den Abfall der anderen ein
Liebe Häflerin, lieber Häfler,

Zigarettenstummel, Plastikverpackungen, Getränkeflaschen und Einwegbecher – täglich landet viel zu viel davon achtlos auf Straßen, in Parks, Wäldern und am Bodenseeufer. Abfalleimer werden ignoriert, wilder Müll bleibt liegen und schadet unserer Umwelt.
Genau hier setzt das bürgerschaftliche Engagement der Wald- und Seeputzete an. Ausgestattet mit Handschuhen, Greifzangen und Müllsäcken machen sich engagierte Bürgerinnen und Bürger auf den Weg, um Abfall einzusammeln und ihre Umgebung sauberer zu machen. Das Ergebnis zeigt leider immer wieder: Trotz regelmäßiger Entsorgung wird noch immer zu viel Müll in der Natur zurückgelassen.
Beeindruckend ist es, dass so viele Menschen freiwillig mit anpacken – auch wenn Aufräumen und Saubermachen für die meisten von uns nicht unbedingt zu den Lieblingsbeschäftigungen gehören.
Besonders für Familien und Kinder ist die Aktion ein prägendes Erlebnis. Neben dem tatkräftigen Einsatz steht der Lerneffekt im Vordergrund – so wird früh vermittelt, dass jede und jeder Verantwortung für eine saubere, gesunde und lebenswerte Umwelt trägt. Vielen Dank an alle, die mitmachen.
Am Samstag, 31. Januar, 9.30 Uhr startet die Putzete unserer städtischen Umweltabteilung an der Rotachmündung. Treffpunkt ist der Parkplatz am CAP-Rotach in der Lindauer Straße 2. Die Frühjahrsputzete im Seewald und im Riedlewald startet wieder am Samstag, 21. Februar ab 9 Uhr.
Die Wald- und Seeputzete beweisen, wie wertvoll gemeinsames Handeln für unsere Umwelt und das Zusammenleben vor Ort ist. Sie machen klar: Abfall wegzuwerfen, gehört sich nicht. Nehmen wir unseren Müll mit nach Hause oder werfen wir ihn in die Mülleimer. Schauen wir nicht weg, sondern sprechen Menschen freundlich darauf an, wenn Abfall einfach liegen gelassen wird. Denn wenn nur wenige die Einsicht gewinnen, ihren Müll nicht mehr wegzuwerfen, ist das ein großer Schritt für mehr Sauberkeit.
Machen wir also alle mit – es geht uns alle an. Noch besser, als Müll einzusammeln, ist es, ihn gar nicht erst auf den Boden zu werfen.
Mit herzlichen Grüßen
Simon Blümcke
Oberbürgermeister