Osterferien: Kinder erleben Handwerker-Camp

Zwei Wochen lang erlebten 220 Kinder zwischen 6 und 13 Jahren spannende Ferientage. Eingeladen waren sie ins Handwerker-Camp, wo sie 14 verschiedene Handwerke kennenlernten und Dinge mit den eigenen Händen anfertigen konnten.

Kinder sitzen an einem Tisch und modellieren.
Im Handwerk-Camp in den Osterferien gab es viel zu werkeln, zum Beispiel in der Töpferwerkstatt.

„Im Handwerker-Camp erlebten die Kinder, wie erfüllend es ist, mit den eigenen Händen etwas zu schaffen. Dabei entdeckten sie die Vielfalt des Handwerks“, so Margret Beck, Leiterin des Spielehauses.

Eine große Anziehungskraft auf Mädchen und Jungen hatte die Nähwerkstatt. Dort verwandelten die Kinder alte Jeans und Badetücher in Taschen und kreatives Zubehör für ihr Zimmer. Es gab keine festen Vorlagen, stattdessen waren eigene Idee erwünscht. So entstanden ganz individuelle Stücke.

Beliebt waren die selbstgenähten Eulen, die als Türstopper dienen. Die Eulen wurden aus Stoff zugeschnitten, zusammengenäht und mit Sand befüllt. Dadurch erhielten sie die nötige Standfestigkeit.

Wer wollte konnte schnitzen, schreinern, Kerzen ziehen, töpfern, Instrumente bauen, mit Papier arbeiten, gipsen, Körbe und Seile flechten, Steine bearbeiten, Schmuck gestalten, schmieden, Metall bearbeiten und Hufeisen biegen. 

Neben den handwerklichen Angeboten kamen auch Sport und Spiel nicht zu kurz: Die Hockey-, Basketball- und Fußballturniere sorgten für Spannung und am Ende gab es für alle Teilnehmenden eine Urkunde. Viel los war auf dem Spielehaus-Hof beim Tischtennis, beim Kettcar fahren und bei verschiedenen Hüpfspielen. Wenn das Wetter nicht mitspielte, war die Bewegungsgarage voll besetzt und die Kinder konnten sich dort nach Herzenslust austoben. 

Erst ab 16 Uhr kehrte an allen Tagen Ruhe im Spielehaus ein. Besonders freuten sich die Betreuerinnen und Betreuer über die positiven Rückmeldungen der Eltern, die das Ferienangebot sehr schätzen und froh sind, dass es das Spielehaus gibt.