Dienstag, 17. März 2026

Earth Hour 2026: Friedrichshafen ist erneut dabei

Die Stadt Friedrichshafen folgt auch 2026 dem Aufruf des WWF Deutschland und unterstützt am Samstag, 28. März die „Earth Hour“, die Stunde der Erde. 

Rathaus und Nikolauskirche bei Nacht
Zur Earth Hour dann ohne Licht: Rathaus und Kirche St. Nikolaus

Seit 2007 wird bei der Earth Hour die Beleuchtung von öffentlichen Gebäuden und Denkmälern ab 20.30 Uhr für eine Stunde ausgeschaltet – und ist längst eine weltweite Klima- und Umweltschutzaktion. Dieses Jahr lautet das Motto „Wir machen’s aus!“

Aus Klima- und Naturschutzgründen werden in Friedrichshafen bereits seit einigen Jahren viele öffentliche Gebäude und Denkmäler nachts gar nicht mehr oder nur bis 22 Uhr beleuchtet. Die Stadt will zusätzlich ein Zeichen setzen und unterstützt daher die Aktion: Am Samstag, 28. März wird ab 20.30 Uhr das Licht an der Schlosskirche und der St. Nikolauskirche sowie die Beleuchtung der Uhr am Rathaus am Adenauerplatz, am Zepppelinbrunnen und am Zeppelindenkmal abgeschaltet.

Im Graf-Zeppelin-Haus werden die Außenbildschirme sowie die großformatige LED-Wand an der Außenfassade komplett ausgeschaltet. Nur die für die Verkehrssicherung notwendige Beleuchtung bleibt an. Das Medienhaus am See schaltet die gesamte Beleuchtung des Hauses sowie die Monitore im Kiesel und im Foyer ab. Aufgrund des Zugangs zur Rückgabebox bleibt im Foyer eine minimale Beleuchtung bestehen. 

Ohnehin unbeleuchtet bleibt das Technische Rathaus, ausgeschaltet bleiben bereits seit einigen Jahren außerderdem die Baumbeleuchtung im Charlottenhof, die Lichtfliesen in der Fußgängerzone und die Baumstrahler am Sportbad – auch weil diese als sogenannte „Himmelsstrahler“ besonders zur Lichtverschmutzung beitragen und daher insbesondere für Insekten, Vögel oder Fledermäuse problematisch sind.

„Klimaschutz kann so einfach sein“, betont Oberbürgermeister Simon Blümcke. „Ein bewusster und sparsamer Umgang mit Energie ist ja auch nicht nur die einfachste Möglichkeit, das Klima zu schützen. Man spart damit auch noch Geld. Die Stadt unterstütze den Aktionstag, um darauf aufmerksam zu machen, dass jede eingesparte Kilowattstunde zählt: „Strom, der nicht verbraucht wird, muss auch nicht produziert und transportiert werden. Deshalb unterstützen wir als Stadt den Aktionstag“, so Blümcke. Auch Privatpersonen sind daher aufgerufen, mitzumachen. Wer seine Unterstützung dokumentieren will, kann sich auf der WWF-Website anmelden unter www.wwf.de/earth-hour.

Die Earth Hour des WWF findet dieses Jahr bereits zum 20. Mal statt. Ihren Anfang nahm die Aktion im Jahr 2007 in Sydney. Mittlerweile wird die „Stunde der Erde“ auf allen Kontinenten in mehr als 180 Ländern veranstaltet. In Deutschland nahmen an der Earth Hour 2025 mehr als 500 Städte und Gemeinden teil. 

Seit 2023 regelt das Naturschutzgesetz Baden-Württemberg, dass Fassaden generell – unabhängig ob von öffentlichen oder privaten Gebäuden – im Zeitraum vom 1. April bis 30. September nicht beleuchtet werden dürfen, vom 1. Oktober bis 31. März gilt das Verbot zwischen 22 und 6 Uhr. Ausnahmen sind nur aus Gründen der öffentlichen Sicherheit, der Betriebssicherheit oder anderer rechtlicher Vorgaben möglich.

Infos unter www.wwf.de/earth-hour