Mittwoch, 15. Juli 2026
Kategorie: Medieninformationen

Bäume in Friedrichshafen leiden unter Trockenheit

Trotz des schlechten Zustandes sind die Knospen vital und die Bäume werden sich voraussichtlich erholen.

Einige Bäume in Friedrichshafen leiden unter der langanhaltenden Trockenheit. Im Strandbad sieht man zum Beispiel sowohl einer im Frühjahr gepflanzten Eiche als auch einer Buche den Wassermangel deutlich an. Auch die sich verändernden klimatischen Bedingungen und die sehr starke Strahlungsintensität belasten die Bäume, insbesondere Buchen.

Die Bäume im Strandbad waren während der Umgestaltung gut geschützt: Alle Baumkronen wurden mit Baumschutzzäunen gesichert. Unter Beteiligung einer ökologischen Baubegleitung wurde stark darauf geachtet, dass die Erdarbeiten und der Einbau einer Stützmauer außerhalb des Wurzelraumes stattfanden. Obwohl alle baumschützenden Maßnahmen eingehalten wurden, kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Erdarbeiten im Umfeld des Baumes eine Belastung darstellten, die in Kombination mit Trockenheit und starker Strahlungsintensität zum schlechten Zustand der Buche führten. 

Als Erstmaßnahme wurde die Buche einmalig intensiv bewässert und anschließend mit einem Regensprenger für mehrere Tage im gesamten Kronenbereich mit Wasser versorgt. Außerdem hat der Baum eine pflanzenstärkende Zugabe verabreicht bekommen. So wird üblicherweise verfahren, wenn Bäume in einem schlechten Zustand sind und die Stadtverwaltung hat bereits gute Erfahrungen damit gemacht. Weitere Schritte sind in Planung, wie beispielsweise im Herbst eine Standortverbesserung: Düngung, Lockerung und Belüftung mit Druckluftsonden. Mit dieser Maßnahme wurde auch der gesamte Baumbestand des Uferparks behandelt. 

Auch die neugepflanzte Eiche wird intensiv gewässert. Da auch diese Knospen noch vital sind, ist es wahrscheinlich, dass sich der Baum erholt. Andernfalls müsste die Eiche ausgetauscht werden.