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      08.04.2022
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      Der Stadtwald stellt sich vor

      und Walderwerb, zur Waldpädagogik, Bürgerbeteiligung und aktuellen Veranstaltungen sowie zur Revierleitung.

      Mit 300 Hektar stellt der Stadtwald die größte naturbezogene Fläche in städtischem Eigentum dar. Zusammen mit weiteren 35 Hektar baumbestandenen Naturdenkmalen, Biotopen und waldartigen Baumbeständen bildet er somit die Schlüsselflächen für Natur- und Klimaschutz in Friedrichshafen. Neben Lebensraum zahlreicher Tiere und Pflanzen ist der Stadtwald auch Erholungs-, Sport- und Spielraum für Häflerinnen und Häfler jeden Alters sowie Besucherinnen und Besucher von Friedrichshafen. Von ruhigen Ecken über Wanderwege und Fitnessparcours bis hin zu Spielplätzen und Lernbiotop ist im Stadtwald für jeden Geschmack etwas geboten. Ziel der Stadt ist es, dieses vielfältige Angebot langfristig zu vereinbaren und dabei den Schutz des Naturraums nachhaltig sicherzustellen. Alle Informationen zum Stadtwald gibt es auf der neuen Website unter www.friedrichshafen.de/stadtwald .…

      27.09.2023
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      Seit 40 Jahren im Schulterschluss

      gestalten der Freundeskreis Schulmuseum Friedrichshafen und das Schulmuseum Friedrichshafen nun seit vier Jahrzehnten gemeinsam die Arbeit im und für das Museum. Am Samstag, 23. September, kamen Mitglieder und Unterstützer des Freundeskreises nach der Jahreshauptversammlung zum Feiern zusammen.

      „Bereits in den Anfängen, als das Museum noch ehrenamtlich geführt war, waren der Freundeskreis und das Museum eng verzahnt“, blickte der Vorsitzende Dr. Hartmut Semmler zurück, "wenn Haupt- und Ehrenamt erfolgreich miteinander agieren wollen. bedarf es des gegenseitigen Vertrauens. Denn das Ehrenamt braucht einen Spielraum, um sich mit Freude kreativ einzubringen, andererseits hat natürlich das Hauptamt die Verantwortung fürs Ganze nach innen und außen. Aus meiner Beobachtung kann ich sagen, dieses Vertrauen ist gegeben, und ich freue mich, ein Teil dieses Projektes zu sein." Noch bevor das von Norbert Steinhauser als erstes Schulmuseum in Deutschland aus der Taufe gehobene Museum in die Villa Riß umzog, gründete sich der Verein. Gründungsvorsitzender war der Schulrat Einhart Lerch, der von 1983 bis 2004 dem Verein vorsaß. Dann übernahm der damalige Direktor des Karl-Maybach-Gymnasiums, Dieter Messerschmid, bis 2015 das Amt. „Ich bin erst der dritte Vorsitzende“, verwies Hartmut Semmler auf eine große Verlässlichkeit. Mit Erich Müller-Gaebele kam die Schulgeschichtliche Forschungsstelle der PH Weingarten in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre als wissenschaftlicher Mitspieler ins Boot. Sie spielt bis heute und auch in Zukunft für die wissenschaftliche Arbeit des Museums eine wesentliche Rolle. Und auf die legt Museumsleiterin Dr. Friederike Lutz großen Wert: „Wir sind stets bestrebt, diesen Anspruch zielgruppengerecht auch für Familien in Ausstellungen zu formulieren.“ Nicht am Publikum vorbei, sondern für die Gäste des Hauses aufbereitet. Sie zeichnete den Festgästen den Weg in die Zukunft vor, der mit Beginn des Jahres Fahrt aufgenommen hat: „Wir wollen die Potenziale unseres Museums als Bildungsort, als Kulturort, als touristischer Ort oder auch als Partner in der Stadt ausloten und ausarbeiten.“ Nach jetzigem Zeitplan, so die Leiterin, bleibe das Haus bis 2026 für Schulen und touristische Besucher offen. Erich Müller-Gaebele, einer der Museumsväter und stellvertretender Vorsitzender, und Martin Kohler, Kassier des Vereins, ließen mit einer Fotoshow die letzten 40 Jahre Revue passieren – vor und hinter den Kulissen. Den Festgästen wurde deutlich, wie rege der Freundeskreis von Anfang an und bis heute das Museum unterstützt. Neben vielen Mitgliedern des Freundeskreises und der Museumsfamilie waren Gemeinderäte, Schulleiterinnen sowie Vertreterinnen und Vertreter befreundeter Institutionen der Einladung in die Skybar des Lukullums gekommen. Ein Zeichen großer Wertschätzung.…

      04.11.2026
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      Veranstaltung

      Spiel.bar / 15+

      04.11. + Mi., 11.11. + Mi., 18.11. + Mi., 25.11.2026 jeweils von 16:30 – 18:00, Kiesel im k42 Viertägiger Theaterworkshop für alle ab 15 Jahren Leitung: Angelika Wagner (Theaterpädagogin BuT) Dieser Workshop richtet sich an alle, die gerne auf der Bühne stehen oder sich ausprobieren möchten. Ihr könnt…

      07.04.2027
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      Veranstaltung

      Spiel.freude Theaterworkshop / 12+

      Mi., 07.04. + Mi., 14.04. + Mi., 21.04. + Mi., 28.04.2027, jeweils 16:30 – 18:00, Kiesel im k42 Viertägiger Theaterworkshop für alle ab 12 Jahren Leitung: Angelika Wagner (Theaterpädagogin BuT) Dieser Workshop richtet sich an alle, die gerne auf der Bühne stehen oder sich ausprobieren möchten. Ihr könnt…

      28.11.2026
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      Veranstaltung

      Oldie-Party mit DJ 6tyfour

      Nach den Riesenerfolgen der letzten Partys gibt es im Kulturraum Caserne wieder Hits satt aus vier Jahrzehnten! DJ 6tyfour (Wolfgang Aich) legt ab 20 Uhr die besten Scheiben der 50er bis 80er Jahre auf – in echten Originalversionen, ganz ohne Bumm-Bumm-Überblendungen oder Scratching. Freuen Sie …

      01.05.2023
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      Strafen mit Maß

      1807 wird die vierte Auflage der „Anweisung zum zweckmäßigen Schulunterricht für die Schullehrer im Hochstifte Münster“ von Bernard Overberg, „Lehrer der Normalschule“, in Münster gedruckt. Sie erscheint erstmals 1793.

      Der katholische Theologe Overberg steht für diese Haltung, die sich aber im Geiste der Aufklärung auf das gute Vorbild des Lehrers beruft. Er erzieht die Kinder zu dem Willen Gottes entsprechende Menschen. Overberg appelliert in einer Zeit, in der körperliche Züchtigungen zuhause wie in der Schule alltäglich waren, an die Lehrer, eher auf Belohnung als auf Strafe zu setzen. Und beim Strafen sei Maß und Umsicht geboten. Vernünftige Menschen können nicht nur durch Strafen erzogen werden. Er zieht Schläge in Betracht, empfiehlt aber, damit bis zum Ende des Unterrichts zu warten. Vielleicht trete bei dem Kind eine Besserung ein, die das Schlagen unnötig mache. Strafen und Belohnungen gelten seit jeher als Mittel, die Heranwachsenden auf den richtigen Weg zu bringen, um sie zu sittsamen, gottesfürchtigen Untertanen zu formen. Doch gibt es unter den Autoren von Erziehungsbüchern durchaus das Bewusstsein, dass der Lehrer, der häufig strafen muss, selbst „schwach oder unbesonnen“ sei (Carl Friedrich Lauckhard, Katechismus des Unterrichts und der Erziehung, 1856). Mittelalterliche Buchmalereien zeigen Ruten oder Bakel, eine Art Holzlöffel, mit denen die Klosterschüler gestraft werden. Die Rute wird sogar zum Symbol für den Lehrer und seine – strafende – Autorität. Während des Deutschen Kaiserreichs (ab 1871), da militärischer Geist weit verbreitet ist und auch in der Schule Zucht, Disziplin und Ordnung eingepaukt werden sollen, bleibt die körperliche Züchtigung erlaubt. 1918 wird in Mecklenburg-Schwerin die körperliche Strafe abgeschafft, allerdings acht Jahre später wiedereingeführt. Nur in Sachsen bleibt die körperliche Züchtigung seit 1921 untersagt. Die Nationalsozialisten (1933 bis 1945) achten weniger auf die intellektuelle als vielmehr auf die charakterliche Bildung. Und das im Sinne der nationalsozialistischen Ideologie von Rassereinheit, Zucht und Härte. In Sachsen werden Strafen wiedereingeführt und allgemein ist die Härte ein grundlegendes Mittel in der Erziehung. In der DDR ist es bereits seit 1949 den Lehrerinnen und Lehrern untersagt, ihre Schülerinnen und Schüler körperlich zu züchtigen. Erst 1973 werden in der Bundesrepublik Körperstrafen in der Schule verboten. Heutige Schulstrafen sind zum Beispiel der Eintrag ins Klassenbuch, Nachsitzen, Strafarbeiten oder Verweise, die bis zum Schulausschluss reichen können. Dr. Friederike Lutz / Susanne Appl (wissenschaftliche Volontärin)…

      09.10.2026
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      Veranstaltung

      Schlosskirchenführung mit optionaler Weinprobe

      Jahre 1944 wurde die Kirche bei einem Luftangriff teilweise zerstört. Von 1947 bis 1951 wurde sie renoviert und anschließend der evangelischen Gemeinde zurückgegeben. Nach interessanten Einblicken in die Geschichte der Schlosskirche (60 Min.) gibt‘s in der Vinothek Schloss Friedrichshafen eine kleine …

      12.11.2026
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      Veranstaltung

      OPEN HOUSE! Vortragsreihe "30 Jahre Zeppelin Museum" | Not without my friends: Museen und Freundeskreise

      Strategien sie zur Gewinnung und Bindung von Mitgliedern einsetzen, was Menschen zur Mitwirkung motiviert und vor welchen Herausforderungen die Freundeskreise heute stehen. Treffpunkt: Medienraum im Zeppelin Museum Pay what you want. Keine Anmeldung erforderlich.…

      06.03.2027
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      Veranstaltung

      POWERAGE – AC/DC Tribute Band

      Seit über einem Viertel Jahrhundert schon zelebrieren POWERAGE den High Voltage Rock'n'Roll. Ihre Kraft und Authenzität macht jedes Konzert zu einem einmaligen AC/DC-Erlebnis. Die Songs des legendären Bon Scott sind …

      01.01.2019
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      Schülermützen

      „Nach den ersten vier Schuljahren verabschiedete sich etwa die Hälfte meiner Mitschüler, […] tauchte nach Ostern, stolz mit bunten Mützen, in den Sexten der Gymnasien, Realgymnasien, Reformgymnasien, Oberrealschulen und

      Und wir anderen waren zwar in der Tieckstraße, nicht aber geistig zurückgeblieben. […] die Frage >Höhere Schule oder nicht?< nicht von uns selber, sondern vom väterlichen Geldbeutel beantwortet worden war. Es war eine Antwort aus der falschen Ecke. […]“ Erich Kästner (1899-1974) über Schülermützen. Im deutschen Kaiserreich gibt es keine Schuluniformen. Jedoch kommen Schülermützen in Mode, die nach dem Vorbild der Studenten- bzw. Soldatenmützen das Erkennungszeichen und auch das Statussymbol von Schülern und Schülerinnen der höheren Schulen (Gymnasium, Oberrealschule und andere) sind. Anhand der Mützenfarbe können die Kinder und Jugendlichen einer bestimmten Schule (Mützenfarbe) und Klassenstufe (Farben des Bandes) zugeordnet werden. Ein weiterer Aspekt: Ihre Träger sollen von Streichen, Prügeleien und ähnlichem Schabernack auf ihrem Schulweg abgehalten werden, da die Übeltäter leicht zuzuordnen sind und das gute Ansehen ihrer Schule in Gefahr ist. Der Ruf der Schule wird durch die Mütze repräsentiert. So mussten Schülerinnen und Schüler einer weniger angesehenen Schule den Angehörigen einer besser gestellten Einrichtung den Vortritt lassen. Eifersüchteleien, „Klassenkämpfe“ und andere Schikanen, die durch das Tragen der Mützen eigentlich verhindert werden sollen, waren also vorprogrammiert. Wie dem Zitat von Erich Kästner zu entnehmen ist, stand der Besuch eines Gymnasiums nicht mit dem Bildungsstand des Einzelnen in Zusammenhang, sondern vor allem mit den finanziellen Mitteln. Durch die Mütze wird auch der Öffentlichkeit gezeigt, dass die Eltern des Schülers es sich leisten können, in eine höhere Bildung zu investieren. Ein weiterer Nebeneffekt der Schülermützen ist die Steigerung des Leistungsdrucks auf die Kinder und Jugendlichen: Keiner will sich in der Öffentlichkeit als Sitzenbleiber „outen“, wenn er oder sie mit seinen Freunden und Freundinnen unterwegs ist und diese stolz die Farben der höheren Klassenstufe zur Schau tragen, man selbst jedoch beschämt noch die alte Mütze trägt. Pascal Koths (wissenschaftlicher Volontär)…

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