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      10.01.2025
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      Leonie und Liam waren 2024 die beliebtesten Vornamen

      Welche Vornamen sind 2024 am häufigsten für die Babys in Friedrichshafen gewählt worden? Wie oft wurde geheiratet? Und wie viele Menschen sind aus der Kirche ausgetreten? Das Standesamt hat dazu seine Statistik vorgelegt.

      Amie sowie bei den Jungen Adis, Callistus und Cherian an. Drei Eltern gaben ihren Jungs noch einen vierten Vornamen: Brian, Fritz und Hamza. Bei den Mädchen gab es keine vierten Vornamen. Insgesamt wurden 2024 in Friedrichshafen 1.162 Kinder auf dem Standesamt beurkundet, darunter 583 Mädchen und 579 [...] Fischbach, auf einem der zugelassenen Bodenseeschiffe und in den Ortsverwaltungen. Darunter waren vier gleichgeschlechtliche Paare. 2023 waren es 268 Paare, darunter waren acht gleichgeschlechtliche Paare. Nahezu gleich wie im Vorjahr entschieden sich auch 2024 rund 80 Prozent der Brautpaare traditionell [...] können Heiratswillige einen Wunschtermin für die Trauung bis zu zwölf Monate im Voraus online reservieren. Die Anmeldung einer Eheschließung ist grundsätzlich frühestens sechs Monate vor dem beabsichtigten Eheschließungstermin möglich. Sie muss bei dem Standesamt des Wohnortes (Haupt- oder Nebenwohnsitz…

      02.01.2025
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      Dr. Christa Tholander verstorben

      Trauer um Dr. Christa Tholander: Die Trägerin des Bundesverdienstkreuzes am Bande und promovierte Historikerin ist am 17. Dezember 2024 im Alter von 87 Jahren verstorben. 2005 wurde sie mit dem städtischen Ehrenbrief ausgezeichnet.

      Seit 1961 lebte Christa Tholander in Friedrichshafen. Sie war stets wissbegierig, weshalb sie im Alter von 52 Jahren ihr Abitur nachholte und dann Geschichte und Anglistik in Konstanz studierte. 1996 beendete sie ihr Magisterstudium mit der Magisterarbeit „Fremdarbeiter: ausländische Arbeitskräfte in Friedrichshafen von 1939 – 1945“. Im Jahr 2000 veröffentlichte sie die für die Stadt Friedrichshafen wichtige Dissertation „Fremdarbeiter 1939 bis 1945 – Ausländische Arbeitskräfte in der Zeppelin-Stadt Friedrichshafen“. Christa Tholander arbeitete mit großem persönlichem Einsatz und setzte sich für die Versöhnung ein. Sie organisierte Besuche mit Zwangsarbeitern und vermittelte zwischen den Friedrichshafener Großbetrieben des ehemaligen Zeppelin-Konzerns und den dort eingesetzten Zwangsarbeitern. Aus ihrer wissenschaftlichen Beschäftigung mit den Schicksalen dieser Menschen wurden Freundschaften und Bekanntschaften, die sie bis zuletzt pflegte. Christa Tholander engagierte sich dafür, dass Vorurteile abgebaut wurden und bemühte sich um Ausgleich und Versöhnung. Das Stadtarchiv Friedrichshafen kann durch die Forschungen von Christa Tholander auf fundierte Erkenntnisse über die nationalsozialistische Zeit in Friedrichshafen zurückgreifen. Gemeinsam mit dem Stadtarchiv arbeitete sie die Geschichte des Ehrenfeldes auf dem Hauptfriedhof in Friedrichshafen auf. Dadurch konnte den Toten nicht nur ein Ort, es konnten nun auch ihre Namen zugeordnet werden. Für ihr besonderes Engagement wurde Christa Tholander am 16. Januar 2005 der Ehrenbrief der Stadt Friedrichshafen verliehen. Dank Christa Tholander kann das Schulmuseum Friedrichshafen im Themenraum „Nationalsozialismus“ auch auf die Schicksale von Fremdarbeiterkindern während des Zweiten Weltkrieges hinweisen. Sie hatte seinerzeit für diesen Raum eine Vitrine mit Originaldokumenten ausgestattet. 2023 stellte sie dem Schulmuseum weitere Unterlagen und Informationen zu Kinderschicksalen in dieser Zeit zur Verfügung, um diese für eine Neukonzeption gegebenenfalls zu verwenden. Sie war dem Schulmuseum stets sehr verbunden und immer wieder bei Veranstaltungen präsent. 2006 wurde sie mit dem Oranier-Orden, einem Verdienstorden der Niederlande, für das Bewahren der Zwangsarbeiter-Erinnerungen ausgezeichnet. Sie war Mitglied im Verein „Dokumentationsstätte Goldbacher Stollen und KZ Aufkirch in Überlingen“. Zusammen mit ihrem Mann arbeitete sie für das Dornier Museum die Geschichte der Zwangsarbeiter bei Dornier auf und trug Hördokumente von Zeitzeugen zusammen, die Teil der Dauerausstellung des Dornier Museums sind. 2021 wurde Christa Tholander im Namen des Bundespräsidenten mit dem Verdienstkreuz am Bande, dem Bundesverdienstkreuz, ausgezeichnet. „Sowohl für das Geschichtsgedächtnis unserer Stadt als auch für die Versöhnungsarbeit war und ist das Engagement von Christa Tholander von unschätzbarem Wert. Sie trug in erheblichem Maße zur Aufarbeitung der NS-Geschichte in unserer Stadt bei und ermöglichte und förderte die Begegnung von Menschen aus einst verfeindeten Nationen“, würdigt sie Oberbürgermeister Simon Blümcke. „Christa Tholander hatte einen langen Atem, war hartnäckig und zeigte einen unbedingten Willen, aufklärerisch tätig zu sein. So hat sie ein einzigartiges und beeindruckendes Lebenswerk geschaffen. Die Stadt Friedrichshafen trauert mit ihrer Familie um eine bemerkenswerte Persönlichkeit und engagierten, liebenswerten Menschen“, so der Oberbürgermeister.…

      01.01.2025
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      Schulheft mit dem Aufsatz „Wie entsteht Armut?“

      2015 haben die Vereinten Nationen (UN) 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung verabschiedet, die bis 2030 erreicht werden sollen. In loser Reihenfolge stellen wir Objekte aus unserer Sammlung vor, mit denen wir die 17 Ziele aus unterschiedlichen Perspektiven veranschaulichen können. Unser erstes Objekt in dieser Reihe, soll auf das erste Ziel „Keine Armut“ eingehen: ein Schulheft von 1939.

      Am 24. Mai 1939, knapp vier Monate vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, schrieb ein Schüler aus Friedrichshafen, dessen Name und Alter in dem Heft nicht vermerkt sind, einen Aufsatz mit dem Titel "Wie entsteht Armut?". Im …

      20.12.2024
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      Voller Jahresstart. Der Januar im Schulmuseum

      Das Team des Schulmuseums fängt im neuen Jahr genau da an, wo es 2024 aufgehört hat: Mit einem prallgefüllten Veranstaltungskalender im Januar - mit lehrreichen Führungen, Workshops für Kinder und einer beliebten Kostümlesung.

      mit Blasinstrumenten wie Krummhorn, Schalmei und Zink. Der Freundeskreis Schulmuseum e. V. serviert dazu warmen Met und Herzhaftes. Anmeldung per E-Mail an schulmuseum@friedrichshafen.de oder telefonisch unter 07541/203-55610. Offene Führungen finden am Donnerstag, 2. Januar, sowie an den Sonntagen…

      19.12.2024
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      Fahrzeuge in Rettungszufahrten erkennen

      Im Rahmen des Forschungsprojekts „Smart City LoRaWAN Integration Labs@bw“, das vom Land Baden-Württemberg gefördert und in Kooperation mit dem Fraunhofer IAO und den Technologiepartnern Citysens und Fichtner IT umgesetzt wird, werden derzeit an einzelnen Stellen im Stadtgebiet LoRaWAN Sensoren montiert.

      Zufahrt zu den Rettungszufahrten im Blick behält. In regelmäßigen Intervallen wird des Sensor aktiviert und prüft mit einer Software zur Mustererkennung, mit welcher Wahrscheinlichkeit die Umrisse eines Fahrzeugs in den Bilddaten zu erkennen sind. Nur diese Wahrscheinlichkeit wird mittels der …

      18.12.2024
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      Fridolin-Endraß-Platz: Anwohner bepflanzen Beete

      attraktive Fridolin-Endraß-Platz umgestaltet. Dabei wurden überflüssige Asphaltflächen entsiegelt und vier neue Grünflächen angelegt. Als vorläufigen Endpunkt der Maßnahme wurden die Grünflächen nun durch die Anwohnerschaft bepflanzt.

      Mit großem Engagement entwickelten die Bürgerinnen und Bürger Pläne, wie die rund 200 Quadratmeier großen, neuen Grünflächen zukünftig gestaltet werden sollen: Zwei der neuen Flächen werden artenreich und bunt blühen, eine wird zum Kräuter- und Naschbeet und die größte erhält eine Pergola mit Sitzgelegenheiten, denn schattige Plätze fehlen. In engem Austausch zwischen der Abteilung Stadtgrün des Stadtbauamts und der neu gegründeten Orga-Gruppe Fridolin-Endraß-Platz wurden Gestaltung und Materialien abgestimmt, Fachfirmen mit der Entsiegelung und Vorbereitung der Grünflächen beauftragt und diese jetzt von den Anwohnerinnen und Anwohnern mit Stauden bepflanzt. Es war viel los auf dem Fridolin-Endraß-Platz: Zuerst hatte Renate Gauß, Leiterin der Abteilung Stadtgrün im Stadtbauamt, die Stauden auf den Beeten ausgelegt. Bei der Auswahl der Stauden und Sträucher wurde darauf geachtet, dass sie insektenfreundlich sind und lange blühen. Dann begannen die Anwohnerinnen und Anwohner die Beete zu bepflanzen. Mit Pflanzschaufeln hoben sie für die Stauden Pflanzlöcher aus und in kurzer Zeit waren alle Beete bepflanzt. Da die neuen Grünflächen unmittelbar an vorhandene Baumstandorte angrenzen, profitieren auch die Bäume von den entsiegelten Flächen. Ein weiteres wichtiges Thema waren die kränklichen Bäume und der fehlende Schatten auf dem Fridolin-Endraß-Platz. Gemeinsam mit dem Künstler des Mahnmals, Herrn Schultze, wurde abgestimmt, dass die ursprünglich gepflanzten Ahorne durch klimatolerante Ulmen ersetzt und zusätzlich ein neuer Baum in der Mitte des Mahnmals gepflanzt werden kann. Dass der Fridolin-Endraß-Platz ein lebendiger Quartiersplatz wird, dafür setzen sich die Anwohnerinnen und Anwohner mit viel Engagement ein. Bereits 2019 hatte sich eine Gruppe von Anwohnern zusammengefunden, um „für ihr Quartier etwas zu machen“. Inzwischen treffen sie sich jeden ersten Freitag im Monat zu einer Hockete auf dem Fridolin-Endraß-Platz. Jede und jeder bringt mit, was man zu einer gemütlichen Hockete braucht, beispielsweise eine Sitzgelegenheit und Getränke. 2023 organisierte die Gruppe, die derzeit aus rund 40 Personen besteht, ein Fest im Quartier. „Wichtig ist es uns, dass wir alle zusammenkommen und uns gegenseitig kennenlernen. Mit den Treffen wollen wir die Gemeinschaft in unserem Quartier fördern“, so Simone Syré und Barbara Wagner. Auf ihren Antrag hin wurde das Engagement der Anwohnerinnen und Anwohner aus dem Förderbudget Bürgerschaftliches Engagement gefördert. Umso mehr freuen sie sich, dass der Fridolin-Endraß-Platz, das Herzstück des Quartiers, jetzt durch die Pflanzbeete, sechs neue Bäume und eine Pergola aufgewertet wird. Weitere Infos zum Förderbudget Bürgerschaftliches Engagement der Stadt Friedrichshafen gibt es unter Telefon: 07541 203-53119.…

      13.12.2024
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      Bericht Ortschaftsrat Ailingen vom 05.12.2024

      Auf der Tagesordnung stand unter anderem die Stellungnahme zu mehreren Baugesuchen

      zur Stellungnahme vorgestellt, unter anderem der Neubau einer Wohnanlage mit 68 Wohneinheiten in vier Gebäuden inklusive Errichtung eines Kindergartens in Wiggenhausen. Zum Jahresabschluss dankte Ortschaftsrat Bruno Kramer im Namen des Gremiums für die gute Zusammenarbeit mit der Ortsverwaltung. Das…

      12.12.2024
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      OB Blümcke unterstützt Hilfsbedürftige

      Aus Mitteln der Zeppelin-Stiftung unterstützt Oberbürgermeister Simon Blümcke Hilfsbedürftige aus Friedrichshafen in der Vorweihnachtszeit.

      unsere Hilfe und Unterstützung verdienen“, betont OB Simon Blümcke bei einem Treffen, bei dem er vier Empfängerinnen und Empfängern stellvertretend für insgesamt mehr als 800 alleinstehende Personen und Familien die Weihnachtsbeihilfe überreichte. „Es ist mir wichtig, dass wir als Gesellschaft vor …

      12.12.2024
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      162 neue Bäume im Stadtgebiet

      In der Pflanzperiode Herbst 2024 bis Frühjahr 2025 wurden und werden insgesamt 162 Bäume gepflanzt. Ziel ist es, die Anzahl von Bäumen im Stadtgebiet zu steigern.

      Bäume gepflanzt werden. Um den Fridolin-Endraß-Platz grüner werden zu lassen, wurden in diesem Jahr vier neue Beete angelegt sowie die bestehenden, kranken Bäume durch sechs Ulmen ersetzt, um so die Aufenthaltsqualität zu steigern. Durch Entsiegelungsmaßnahmen wurden auch die Wachstumsbedingungen der [...] Schnetzenhausen wird um einen Baum, die Uferanlagen beim Zeppelin-Denkmal und am Hinteren Hafen um vier Bäume und entlang des Otto-Hahn-Wegs um sechs Bäume reicher. Hinzu kommen fünf Bäume in der Ravensburger Straße und Paulinenstraße sowie zwölf Bäume als Straßenbegleitgrün im Stadtgebiet. Und auch …

      27.11.2024
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      Land fördert Häfler Gestaltungsbeirat weiter

      Das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg fördert den Beirat für Architektur und Stadtgestaltung – kurz: Gestaltungsbeirat – der Stadt Friedrichshafen für weitere zwei Jahre mit insgesamt 20.000 Euro.

      Architektur und Stadtgestaltung ist ein unabhängiges, interdisziplinär besetztes Expertengremium aus vier renommierten Sachverständigen. Er beurteilt Bauvorhaben, die ihm vorlegt werden, im Hinblick auf ihre städtebauliche, landschaftsplanerische, funktionale und architektonische Qualität unter Berücksichtigung…

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