Paten

Die Paten sind die Schnittstelle zwischen dem Jugendparlament und dem Gemeinderat zum gegenseitigen Informationsaustausch. Sie sind für die Jugendlichen auch Ansprechpartner bei kommunalpolitischen Themen und unterstützen sie bei Gemeinderatssitzungen oder Ausschüssen
Für mich war es gar keine Frage, mich als Pate für das Jugendparlament zur Verfügung zu stellen. Als Pfarrer der evangelischen Bonhoeffer Kirchengemeinde und Religionslehrer in den beiden Kursstufen des GZG habe ich viel mit Jugendlichen in unserer Stadt zu tun. Ich habe sozusagen „berufsbedingt“ mein Ohr am Volk der jungen Menschen.
Hannes Bauer, CDU

Paten aus dem Gemeinderat

„Für mich war es gar keine Frage, mich als Pate für das Jugendparlament zur Verfügung zu stellen. Als Pfarrer der evangelischen Bonhoeffer Kirchengemeinde und Religionslehrer in den beiden Kursstufen des GZG habe ich viel mit Jugendlichen in unserer Stadt zu tun. Ich habe sozusagen „berufsbedingt“ mein Ohr am Volk der jungen Menschen. Fragen und Anregungen von Jugendlichen sind mir sehr wertvoll. Egal ob es um Stadtentwicklung, Verkehr und Mobilität, kulturelle Angebote, Bildung oder Sport geht – wir müssen die Anregungen junger Menschen hören und in unsere Entscheidungsprozesse wesentlich einfließen lassen. Ich bin stolz darauf, dass unsere Stadt Friedrichshafen ein funktionierendes Jugendparlament hat und unterstütze die Arbeit als Pate wo und wie es nur geht. Ich wünsche mir vor allem einen offenen und direkten Austausch zwischen Vertretern des Jugendparlaments und uns als Paten, von Seiten des Gemeinderates und Beharrlichkeit und Loyalität beiderseits in den manchmal langwierigen Entscheidungsprozessen – auch bei schwierigen Themen.“

„1976 – ich war etwa acht Jahre alt – startete die Stadt Friedrichshafen einen Aufruf. Kinder und Jugendliche sollten Verbesserungsvorschläge für ihre Quartiere machen. Unterstützt von meinen Eltern habe ich mich beteiligt, mein Vorschlag wurde angenommen und umgesetzt und mein Wissen um die Macht der politischen Beteiligung hatte erstes Futter bekommen. 1988 – Jugendliche (zu denen ich damals noch zählte) und Kommunalpolitiker saßen in der Molke zusammen und debattierten teils heftig über die Gründung des ersten Jugendrates für Friedrichshafen. Unterstützt von einzelnen Gemeinderäten setzte sich die Idee „Jugendrat FN“ durch, mit dem Wermutstropfen, dass er damals nicht ganz mit den von uns gewünschten Rechten und Möglichkeiten ausgestattet war. Aber für mich auch hier wieder die Erfahrung: Politische Beteiligung wirkt. 2016 – heute bin ich Mitglied des Friedrichshafener Gemeinderats und möchte die tatkräftige Unterstützung, die ich an vielen Stellen meines politischen Lebens erfahren habe, gerne an die Mitglieder des Jugendparlaments weitergeben.“

„Ich freue mich sehr, dass ich als Vertreter der Grünen eine Verbindung zwischen Gemeinderat und dem Jugendparlament bilden kann. Das Jugendparlament halte ich für eine unglaublich wichtige Institution. Viele Entscheidungen, die der Gemeinderat jetzt trifft, werden zukünftig die heranwachsende Generation betreffen. Die Einbindung und Mitsprache der Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist daher unverzichtbar. Besonders freue ich mich über das politische Engagement und kreative und innovative Ideen des Jugendparlaments.“

„Wir haben in Friedrichshafen viele engagierte Jugendliche, ob in Vereinen, Kirchen oder Parteien. Dieses Engagement zu unterstützen, sich auszutauschen, ist mir ein großes Anliegen. Die FDP hat sich massgeblich für den Erhalt der MOLKE am jetzigen Standort eingesetzt. Seit meiner Tätigkeit in den politischen Gremien (seit 1999) habe ich die Arbeit des Jugendrates und des Jugenparlaments immer unterstützt, die Sitzungen und Workshops besucht. Ich freue mich sehr, dass es wieder ein aktives Jugendparlament gibt, über die vielen guten Impulse im ISEK-Prozess, die anderen wichtigen Themen und auf eine konstruktive Zusammenarbeit!“