Ausstellung: „Kunst im Klassenzimmer“

Am Mittwoch, 22. Juli 2026, wurde in der Artothek im Medienhaus am See die Ausstellung „Kunst im Klassenzimmer“ mit der Schulklasse FU1b der Bodenseeschule St. Martin eröffnet. Gemeinsam mit Eltern, Familien, Lehrkräften sowie Amtsleiterin für Kunst und Kultur, Dr. Anita Huhn, wurden erstmals die Kunstwerke der Schülerinnen und Schüler präsentiert.

Schulklasse FU1b und Erwachsene von links nach rechts: Jutta Kubalczyk mit Lesemöwe Frieda, Amtsleiterin Dr. Anita Huhn, Lehrerin Petra Wenger und Erzieherin Iris Hartmann (Foto: Medienhaus am See)

Entstanden sind die Arbeiten im Rahmen eines gemeinsamen Projekts der Bodenseeschule St. Martin und des Medienhauses am See. Über einen längeren Zeitraum setzte sich die Klasse FU1b intensiv mit Kunst auseinander und entwickelte dabei vielfältige eigene Werke, die nun während der Sommerferien in der Artothek zu sehen sind.

Im vergangenen Schuljahr besuchte die Klasse regelmäßig die Artothek im Medienhaus am See. Dort erwartete die Kinder jeweils eine von der Leiterin der Artothek, Kathrin Lörcher, kuratierte Auswahl an Kunstwerken. Nach einer kurzen Einführung entschieden die Schülerinnen und Schüler in demokratischer Abstimmung über ihr jeweils neues Klassenbild. Die Freude über die Auswahl, aber auch die Enttäuschung über nicht ausgewählte Werke, wurde gemeinsam besprochen und verarbeitet. Dabei galt die verbindliche Abmachung: „Das Bild bekommt eine Chance!“

Am folgenden Tag wurde das ausgewählte Kunstwerk im Klassenzimmer aufgehängt. Aus nächster Nähe und aus der Distanz setzten sich die Kinder mit dem Bild auseinander, beschrieben ihre Eindrücke und stellten Fragen. Dabei ging es unter anderem um Motive, Perspektiven, Materialien, Titel und die Wirkung des Kunstwerks im Raum. So wurde das Bild nach und nach zu einem vertrauten Bestandteil des Klassenalltags.

In den darauffolgenden Wochen beschäftigte sich die Klasse immer wieder mit dem ausgewählten Werk. Die Kinder experimentierten mit Farbe, Form, Technik, Material und Perspektive und entwickelten dabei ein geschärftes Gespür für künstlerische Prozesse. Durch die kontinuierliche Auseinandersetzung entstand eine besondere Nähe zur Kunst, die sich auch in eigenen Arbeiten der Schülerinnen und Schüler widerspiegelt.

Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll, welche Wirkung der direkte Kontakt mit Kunst im Schulalltag entfalten kann: Neugier, intensive Auseinandersetzung und gemeinsames Erleben. Die ausgestellten Werke sind ab dem 22. Juli 2026 während der Sommerferien in der Artothek zu sehen. Interessierte sind herzlich eingeladen, die Arbeiten vor Ort zu entdecken.

Der Eintritt ist frei. 

Im Bild: 

Schulklasse FU1b und Erwachsene von links nach rechts: Jutta Kubalczyk mit Lesemöwe Frieda, Amtsleiterin Dr. Anita Huhn, Lehrerin Petra Wenger und Erzieherin Iris Hartmann (Foto: Medienhaus am See)