Zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus
Die Stadt Friedrichshafen und das Bündnis „Friedrichshafen für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt“ laden die Bürgerinnen und Bürger zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus am Dienstag, 27. Januar, 17 Uhr auf den Fridolin-Endraß-Platz ein.
2026 jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zum 81. Mal. Das diesjährige Motto des Gedenktages „Brücken zwischen den Generationen“ betont die fortlaufende Verantwortung, sich an den Holocaust zu erinnern und diese Erinnerung an die nächsten Generationen weiterzugeben – denn die Verantwortung endet nicht mit den Überlebenden.
Anlässlich des Jahrestages erinnern Bürgermeister Dieter Stauber, Barbara Wagner, Vorsitzende des Ortsverbandes Friedrichshafen des Bündnis 90/Die Grünen, Margarete Bröcker vom Seniorenbeirat Friedrichshafen sowie Luciano Reiser und Viviane Vogel vom Jugendparlament an die Opfer des Nationalsozialismus.
Pastoralreferent Matthias Fahrner von der Katholischen Kirche Friedrichshafen lädt alle Anwesenden zum gemeinsamen Gebet ein. Im stillen Gedenken werden Kränze niedergelegt.
Umrahmt wird die Gedenkstunde von einem Trompeten-Ensemble der Musikschule Friedrichshafen unter der Leitung von Thomas Unger. Sie spielen Werke von Ignaz Pleyel, Felix Mendelssohn Bartholdy, Etienne Mehul und Henk van Lijnschooten.
Die Mitglieder des Jugendparlaments bieten im Anschluss an die Gedenkfeier Heißgetränke und Hefezopf an. Der Erlös aus den Spenden geht wieder an eine gemeinnützige Institution in Friedrichshafen.
Auschwitz ist das Synonym für den Massenmord der Nazis an den europäischen Juden. Deshalb wurde auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog der 27. Januar zum „Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus“ ausgerufen. Seit 1999 gedenken die Bürgerinnen und Bürger in Friedrichshafen alljährlich der Opfer des Nationalsozialismus – auf dem Platz, der nach einem Friedrichshafener Widerstandskämpfer benannt wurde: Fridolin Endraß.