Tanz-Flashmob „One Billion Rising“ am 14. Februar
Eine Milliarde Frauen und Mädchen weltweit sind von Gewalt betroffen. Mit der weltweiten Aktion „One Billion Rising“ setzen Menschen ein Zeichen für Respekt, Gewaltfreiheit und Gleichstellung. Friedrichshafen ist wieder mit dabei.

In Friedrichshafen wird diese Botschaft am Samstag, 14. Februar mit einem Tanz-Flashmob sichtbar: Ab 11 Uhr wird an der Uferpromenade gemeinsam getanzt. Direkt im Anschluss ziehen die Narren beim Narrensprung durch die Häfler Innenstadt. Ob im Fasnetkostüm oder in Alltagskleidung – Gewalt geht uns alle an. Dafür stehen auch die Häfler Narren beim Narrensprung. Gemeinsam zeigen wir Haltung: bunt, vielfältig und entschlossen.
Mitmachen kann jede und jeder, der die Botschaft von „One Billion Rising“ unterstützen möchte. Der Tanz-Flashmob findet bei jeder Witterung statt.
„One Billion Rising“ verfolgt das Ziel, Bewusstsein zu schaffen, Solidarität zu stärken und Veränderungen anzustoßen – für eine Welt ohne Gewalt gegen Frauen. Hintergrund der Aktion ist eine erschütternde Zahl: Weltweit wird jede dritte Frau mindestens einmal in ihrem Leben Opfer von physischer und/oder sexualisierter Gewalt. Das sind rund eine Milliarde Frauen – one billion.
Zum Tanz-Flashmob in Friedrichshafen laden Julia Porsche und Lena Langwald, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Friedrichshafen, sowie Veronika Wäscher-Göggerle, Frauen- und Familienbeauftragte des Landratsamtes Bodenseekreis, ein. Tatkräftig unterstützt werden sie, wie auch schon in den vergangenen Jahren von den Häfler Tanzschulen No. 10 sowie der ADTV-Tanzschule Desweemèr.
Auch der Arbeitskreis Frauen Bodenseekreis beteiligt sich wieder an der Aktion und stellt vor Ort Informationen zu Hilfsangeboten in der Stadt Friedrichshafen und im Bodenseekreis bereit.
Der Flashmob-Tanz kann vorab selbst einstudiert werden.
Über „One Billion Rising“
„Women on Fire – Ni una menos“ lautet das Motto der diesjährigen Aktion. Ins Leben gerufen wurde „One Billion Rising“ von der New Yorker Künstlerin Eve Ensler. In über 200 Ländern weltweit beteiligen sich Menschen an der Protestaktion gegen sexuelle, körperliche, psychische und strukturelle Gewalt. Frauen – und solidarische Männer – gehen gemeinsam auf die Straße und fordern: Schluss mit der Gewalt gegen Frauen.