Neu gestalteter Maybachplatz eingeweiht

Mit der Eröffnung des umgestalteten Maybachplatzes platziert die Stadt einen ersten Meilenstein auf dem Weg zur Bewerbung um die Landesgartenschau ab dem Jahr 2038. 

Eine Gruppe Menschen von hinten
Der neue Maybachplatz ist eingeweiht: Viele Bürgerinnen und Bürger kamen zur Einweihung durch Bürgermeister Julius Mihm.

„Die Landesgartenschau wird uns dabei helfen, die wichtigen Themen dieser Stadt mit einem klaren Ziel und Zeitplan zu lösen. Deshalb ist dieses Vorhaben gerade jetzt so bedeutsam für uns “, betont Bürgermeister Julius Mihm bei der Eröffnung. „Bei einer Landesgartenschau geht es natürlich viel um öffentliches Grün, Wegeverbindungen und Lebensraum in der Stadt – so wie hier, an diesem Platz – aber auch um Wohnen und Verkehr, um Entwicklung von Flächen. Alles Themen, denen sich die Stadt stellen muss und stellen wird.“

Der Maybachplatz war bislang ein rein funktional gestalteter Durchgangsraum mit geringer Aufenthaltsqualität und wenig Ausstattung. Geprägt war der Platz durch seine große Fläche an wassergebundener Wegedecke und die bestehenden Bäume. Die Vitalität und Entwicklung der Bäume litt aufgrund der starken Verdichtung der Platzfläche sehr. Durch Pflanzinseln um die bestehenden Bäume, zusätzliche Pflanzungen, neue Ausstattungselemente und Bewegungsangebote wurde die Aufenthaltsqualität des Platzes verbessert. 

Der obere Bereich des Maybachplatzes wurde zu einem kleinen Park umgestaltet. Fünf der Bestandsbäume wurden durch klimaresiliente Bäume ersetzt. Außerdem wurden Stauden und Sträucher gepflanzt und Sitzgelegenheiten im Schatten ergänzt. So entstanden Aufenthalts- und Pausenflächen für Anwohnerinnen und Anwohner, Schülerinnen und Schüler, sowie Beschäftigte der umliegenden Betriebe. Die Umgestaltung wurde mit dem Aktionsprogramm natürlicher Klimaschutz gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz. 

Auf dem unteren Bereich des Maybachplatzes schafft die Stadt mit einer Calisthenics-Anlage einen kostenlosen Bewegungsort für alle.

An den Geräten kann mit dem eigenen Körpergewicht trainiert werden – etwa mit Klimmzügen, Liegestützen, sowie Balance- und Kraftübungen. Das Angebot des öffentlichen Fitnessbereichs richtet sich vor allem an Jugendliche und Erwachsene, lädt aber auch Kinder dazu ein, Bewegung spielerisch auszuprobieren. 

Ein wichtiger Bestandteil der Anlage ist die inklusive Ausstattung: Neben den klassischen Calisthenics-Geräten gibt es ein spezielles Sportgerät, das auch von Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrern genutzt werden kann.

„Wir möchten Bewegung dort ermöglichen, wo Menschen ohnehin unterwegs sind – unkompliziert, kostenlos und ohne Vereinszugehörigkeit. Die neue Calisthenics-Anlage ist dafür ein ideales Angebot“, sagt Detlev Maaß, Leiter des Amtes für Sport, Freizeit und außerschulische Bildung.

Die Nähe zur Schule macht die Anlage besonders attraktiv für Schülerinnen und Schüler. Sie können die Geräte vor oder nach dem Unterricht und in ihrer Freizeit nutzen. Gleichzeitig steht die Anlage allen Bürgerinnen und Bürgern offen.

Die Planung und der Bau wurden durch das Tiefbau- und Grünamt, Abteilung Stadtgrün, und das Amt für Sport, Freizeit und Außerschulische Bildung, Abteilung Sport und Vereine, umgesetzt und realisiert. 

Alle Informationen zur Bewerbung gibt's unter www.friedrichshafen.de/landesgartenschau.