B 31 neu – Chronik einer über 50-jährigen Geschichte

Die DEGES beginnt mit dem Bau der vier Brückenbauwerke, die die Trasse der B 31 überqueren und so die Nord-Süd-Verbindung über die Baustelle bzw. die neue Bundesstraße sicherstellen werden.

Die Projektmanagementgesellschaft DEGES, die mit der gesamten Projektsteuerung für den Bau der B 31 neu von Planung bis hin zur Übergabe der fertiggestellten Straße an das Land im Jahr 2020 beauftragt wird, stellt dem Bündis Pro B 31 die Projektplanung vor.

Die Bauarbeiten für die Verlegung des Mühlbaches bei Schnetzenhausen beginnen. Die Mühlbachverlegung und die Umsiedlung der Bachmuschel sind wichtige Meilensteine für den Bau der B 31 neu zwischen Friedrichshafen und Immenstaad. Bund gibt die Finanzmittel für den Ausbau der B 31 neu auf einer Länge von 7,2 Kilometer frei. Am 24. November 2014 findet der Spatenstich für den Ausbau der B 31 neu zwischen Friedrichshafen und Immenstaad beim Anschluss Schnetzenhausen in Sparbruck statt. Mit dem obligatorischen Spatenstich durch Regierungspräsident Hermann Strampfer, der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Dorothee Bär, dem Minister für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg, Winfried Hermann, Oberbürgermeister Andreas Brand sowie weiteren politischen Vertretern wurde am Anschluss Schnetzenhausen das Signal für den Baubeginn gegeben.

Mit einer regionalen und überregionalen Kampagne machen Stadt und Bündnis Pro B 31 auf die Situation in Friedrichshafen aufmerksam und fordern Unterstützung aus der Politik. Im Juni findet ein Treffen mit DMVBS Staatssekretär Michael Odenwald, MdB Lothar Riebsamen und MdB Martin Gerster in Berlin statt. Die Landesregierung Baden-Württemberg setzt bei der Straßenbaukonferenz in Stuttgart den Ausbau der B 31 neu zwischen Friedrichshafen und Immenstaad auf Platz eins der Priorisierungsliste. Dies ist ein eindeutiges Bekenntnis zur B 31 neu und für einen baldigen Baubeginn. Das Regierungspräsidium stimmt der Verlängerung des Tunnels Waggershausen zu.

Am 18. Juni fand in Stuttgart der Straßenbaugipfel statt. Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Verkehrsminister Winfried Hermann und Staatssekretärin Gisela Splett legten die Priorisierung für die baureifen Bundesfernstraßenprojekte in Baden-Württemberg vor. Die B 31 Immenstaad - Friedrichshafen / Waggershausen liegt in der Gruppe 1 auf den Plätzen eins bis fünf. Damit ist ein Baubeginn ab 2014 möglich. Das gleiche gilt für die B 30 Ortsumgehung von Ravensburg. Der Ausbau der B 31 Überlingen / West - Überlingen / Ost liegt in der Gruppe 2 mit einem möglichen Baubeginn ab 2015 / 2016.

Landes-Verkehrsministerin Gönner verkündet beim Jubiläumsempfang des WYC in Friedrichshafen, dass das Land das Modell einer privaten Vorfinanzierung der B 31 neu unterstützt.

Am 17. April lehnt das Bundesverwaltungsgericht die Nichtzulassungsbeschwerde der Kläger ab. Der Planfeststellungsbeschluss des Regierungspräsidiums ist damit rechtskräftig.

Am 7. August werden die Klagen gegen die Planfeststellung vom Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg abgewiesen, eine Revision wird nicht zugelassen, woraufhin der BUND beim Bundesverwaltungsgericht eine Nichtzulassungsbeschwerde einlegt.

Am 27. Juni wird vom Regierungspräsidium Tübingen der Planfeststellungsbeschluss erlassen.

Die Bürgerinitiative „Pro B 31“ wird gegründet.

Im Frühjahr werden die Planfeststellungsunterlagen zur öffentlichen Anhörung ausgelegt.

Das Regierungspräsidium erhält vom Verkehrsministerium grünes Licht für das neue Planfeststellungsverfahren.

Das Teilstück Löwental-Colsmanstraße wird für den Verkehr freigegeben.

Die Pläne für die Umgehung werden mit dem landschaftspflegerischen Begleitplan dem Ministerium in Stuttgart zur Genehmigung vorgelegt.

Der Planfeststellungsbeschluss wird für 1999 angekündigt.

Die Korridorsuche, die der Planfall 7 vorschlägt, wird abgeschlossen.

Der Baubeginn des Abschnitts zwischen Colsmanstraße und Löwental mit Riedleparktunnel, Planfeststellungsbeschluss wird für 1996 angekündigt.

Der Verwaltungsgerichtshof hebt den Planfeststellungsbeschluss für das Teilstück Waggershausen-Immenstaad auf.

Der Planfeststellungsbeschluss ergeht durch das Regierungspräsidium Tübingen.

Das Planfeststellungsverfahren für den Bauabschnitt Anschluss FN-Ost bis Immenstaad beginnt.

Bundesverkehrsminister Leber (SPD) schreibt an Oberbürgermeister Grünbeck: „Die gesamte Umgehungsstraße wird Ende der 70er Jahre befahrbar sein.“

Bundesverkehrsminister Seebohm (CDU) verspricht, die gesamte Umgehung werde „noch in diesem Jahrzehnt“ (vor 1970) gebaut.