Mittwoch, 22. Juli 2020

Kritische Parksituation um Freizeitgelände Manzell

Zugeparkte Rettungswege und volle Parkplätze - Auf der Zufahrtsstraße und auf dem Parkplatz beim Freizeitgelände Manzell herrschen vor allem in den Sommermonaten zunehmend kritische Verkehrsverhältnisse. Jede Lücke wird rigoros zugeparkt – oft verbotswidrig.

Diese Situation hat sich in der Corona-Zeit noch verstärkt. Auch mehrere Einsätze der Polizei und des Gemeindevollzugsdienstes sowie das Abschleppen von verbotswidrig abgestellten Fahrzeugen brachte keine Verbesserung der Situation. Die Stadt wird deshalb noch vor dem Wochenende verschiedene Maßnahmen vornehmen, um der kritischen Parksituation beim Freizeitgelände in Manzell zu begegnen.

Um die Situation auf der Zufahrtsstraße von der Tannenhagschule bis zum Parkplatz zu verbessern, werden dort etwa zwanzig Betonblöcke aufgestellt. Diese stehen kurzfristig zur Verfügung, da aufgrund der Corona Pandemie keine Großveranstaltungen stattfinden, deren Zufahrten mit diesen Blöcken geschützt werden müssen. Zusätzlich werden Hinweis- und Parkverbotsschilder aufgestellt.

Der Parkplatz beim Freizeitgelände wurde in der Vergangenheit oftmals als Campingplatz genutzt. Dies führte dazu, dass die Gäste des Freizeitgeländes die Parkmöglichkeiten zur eingeschränkt nutzen konnten. Wegen der beengten Situation auf der Zufahrtsstraße und auf dem Parkplatz ist es ab sofort nicht mehr gestattet, dass Wohnmobile und Fahrzeuge mit Anhänger zufahren und parken dürfen. Ein entsprechendes Hinweisschild weist an der Wendeschleife der Tannenhagschule auf diese Änderung hin.

Durch die verengte Fahrbahn in diesem Abschnitt wurden Ausweichstellen geschaffen, in denen die Kraftfahrzeugführer bei  Begegnungsverkehr ausweichen können. Damit die Fahrzeuglenker genügend Zeit haben, um zu reagieren, und dass der Verkehrsfluss gewährleistet werden kann, wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit in diesem Abschnitt beschränkt. Ebenfalls soll die Beschränkung der Geschwindigkeit dazu beitragen, die Fahrzeuglenker auf die besondere Verkehrssituation hinzuweisen.

„Die Situation hat sich in diesem Jahr weiter verschärft. Mit den Betonblöcken wollen wir verhindern, dass entlang der Zufahrtsstraße Autos parken und die Zufahrt für Rettungsdienste versperrt wird“, erklärt Hans-Jörg Schraitle, Leiter des Amtes für Bürgerservice, Sicherheit und Ordnung. Die bisherigen Kontrollen haben zu keiner Verbesserung der Situation geführt, weshalb die Stadt nun zu diesen Maßregeln greifen muss.