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Zeppelindorf der Zeppelin-Wohlfahrt GmbH

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Zeppelindorf der Zeppelin-Wohlfahrt GmbH

Der 1908 begonnene Aufbau des Zeppelinkonzerns führte zahlreiche Arbeitskräfte nach Friedrichshafen. Um Wohnraum zu schaffen errichtete die Zeppelin Wohlfahrt GmbH von 1914 bis 1919 das Zeppelindorf nach Plänen der Stuttgarter Architekten Paul Bonatz und Friedrich Eugen Scholer unter Bauleitung von Paul Zeller.

Die Siedlung bestand aus Einzel-, Doppel- und Reihenhäusern mit großen Gärten, zur Selbstversorgung und Kleintierhaltung. Durch eine Verbindungsstraße war das Dorf an das Zeppelin-Werftgelände angeschlossen. Am Dorfplatz befand sich gegenüber vom Gasthof „Dorfkrug“ die „Konsum-Anstalt“, die Artikel für den täglichen Bedarf bereithielt. In unmittelbarer Nähe war auch die Zeppelin-Metzgerei mit Schlachthaus beheimatet.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Zeppelindorf stark beschädigt. Beim Wiederaufbau wurde darauf geachtet, dass der Gesamtcharakter der Siedlung weitgehend erhalten blieb.

Das Zeppelindorf ist heute im Besitz der Zeppelin Wohlfahrt GmbH und steht seit Mai 1991 unter Denkmalschutz.

Zeppelin Wohlfahrt GmbH

Die Übernahme gesellschaftlicher Aufgaben und das Bekenntnis zur sozialen Verantwortung sind Bestandteil der langen Unternehmensgeschichte der Luftschiffbau Zeppelin GmbH. Bereits 1913 hatte Ferdinand Graf von Zeppelin mit der „Zeppelin Wohlfahrt GmbH“ ein umfassendes und vorbildliches Sozialwerk errichtet, das die Unternehmenskultur Zeppelins mitgeprägte.

Noch heute stellt die Zeppelin Wohlfahrt vornehmlich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Friedrichshafener Stiftungsbetriebe preisgünstigen Wohnraum zur Verfügung und Bauherr und Vermieter diverser sozialer Miet- und Bauprojekte.