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Zur Person: Ilse Essers

In München geboren, zog die neunjährige Ilse Kober 1907 mit ihrer Familie nach Friedrichshafen. Der Bodensee hielt Ilse Kober ein Leben lang gefangen: ob als Seglerin, Fliegerin oder Konstrukteurin von Wasserflugzeugen.

Um die technische Begabung ihrer Tochter Ilse Kober zu fördern, erwirkte die Mutter eine Genehmigung zum Besuch der Jungenschule in Friedrichshafen. Diese Schulbildung ermöglichte ihr später ihren ganz eigenen Lebensweg.

Entscheidende Erfahrungen machte sie im Konstruktionsbüro ihres Vaters im Werk in Manzell. Dort begann sie mit 15 Jahren als Zeichenlehrling. Sie lernte schnell und bald wurden ihr auch schwierige Konstruktionsaufgaben anvertraut. Aber nur allzu gern tauschte sie ihren Platz am Zeichenbrett gegen die Möglichkeit, bei Probeflügen Messungen zu machen. Flieger war für Ilse Kober der Inbegriff alles Schönen und Erstrebenswerten geworden. Aber auch der See und das Segeln hatten es ihr angetan. Sie war Mitglied im Königlich Württembergischen Yachtclub. Die Zeit in Friedrichshafen, umgeben von Flugzeugbau und Zeppelinen, beeinflusste den Werdegang dieser Frau maßgeblich.

Ihr Studium in München war mit vielen Hindernissen gespickt und dennoch absolvierte sie ihre Promotion mit dem Prädikat „sehr gut“.  Ilse Essers war von jenem Wagemut erfüllt, der sie zur ersten Wissenschaftlerin der Luftfahrtgeschichte machte.

Die Stadt Friedrichshafen ist stolz auf eine Frau, die die Entwicklung der Luftfahrt nicht nur miterlebt, sondern aktiv mitgestaltet hat. Ilse Essers ist ein Vorbild für junge Studentinnen, die an der Dualen Hochschule außergewöhnliche Leistungen erbringen. Der Preis wird jedes Jahr vergeben.

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