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Entstehung der Ortsteile Lipbach und Efrizweiler

Efrizweiler wird urkundlich erstmals am 8. April 1166 anlässlich einer Zeugenschaft bei einem Rechtsgeschäft zwischen der Kirche zu Konstanz und dem Kloster zu Salem durch den Gerichtsherrn „Bertoldus de Wilare“  (Bertold von Weiler) erwähnt. Auf dem höchsten Punkt des Dorfes im Schloss Efrizweiler, das früher von einem Wassergraben umgeben war, befand sich der Stammsitz des gleichnamigen ortsadligen Geschlechts der Herren von Wilare.

 

Efrizweiler und Kluftern waren ehemals zwei unabhängige Dörfer, die gewisse örtliche Belange selbst regeln konnten, ansonsten aber unter der Herrschaft der Herren von Weiler standen. Nach dem Aussterben des Adelsgeschlechts von Efrizweiler ging die Herrschaft durch mehrere Hände. 

 

Lipbach „Bach des Litto“ wird in der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahre 1262 Littebach genannt. Lite bedeutet Bergabhang, die Halde. An einer solchen Halde steht die kleine St. Laurentius-Kapelle, die das hohe Alter Lipbachs beweist. Sie wurde im Jahre 990 von Bischof Gebhard von Konstanz geweiht. Die Landschaft scheint der Ursprung für die Namensgebung Lipbachs gewesen zu sein.

 

1806 kamen Kluftern und Efrizweiler in den Besitz von Baden. Lipbach gehörte bis 1861 zur Gemeinde Riedheim, orientierte sich aber nach Kluftern und beantragte deshalb die Eingemeindung. Sie wurde im März 1861 genehmigt. Gleichzeitig wurde festgelegt, dass zukünftig die Gesamtgemeinde „Kluftern“ heißen solle.

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