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Montag, 7. August 2017

Bunt, beliebt, belebt – positive Bilanz zum Kulturufer

Etwa 130.000 Besucherinnen und Besucher erlebten vom 28. Juli bis 6. August das Kulturufer in Friedrichshafen. Bei meist sommerlichen Temperaturen hat das Programm für alle etwas geboten: Ob Pop, Tanz, Theater oder A-capella im Zelt, Kindertheater, sonntägliche Matineen, Straßenkunst oder fetzige Musik in der Molke-Muschel oder vom Sound-Sofa.

Nicht zu vergessen: Die Aktionswiese des Spielehauses mit einer bunten Mischung aus Werkstätten, Spielstätten und Aktionen für die ganze Familie.

Die Bilanz kann sich sehen lassen: Zehn Tage lang herrschte auf der Uferpromenade das bunte Leben des inzwischen 33. Kulturufers. „Das Kulturufer hat erneut seinen ganz eigenen Charakter gezeigt, es ist ein einzigartiges Festival, das für jeden etwas bietet“, ist Bürgermeister Andreas Köster überzeugt. Und auch Franz Hoben vom Kulturbüro der Stadt Friedrichshafen bekräftigt: „Das Kulturufer bietet Programmvielfalt ohne Scheuklappen, orientiert an einem offenen Kulturbegriff, der Platz lässt für alle Formen des kulturellen Geschehens.“

Im Großen und im Kleinen Zelt gab es 20 Abendveranstaltungen, zusätzlich noch zehn Kindertheaterstücke nachmittags im Kleinen Zelt. Insgesamt konnten 11.844 Tickets für 37 Veranstaltungen mit Eintritt verkauft werden. Sonntags standen jeweils Matinee-Veranstaltungen beim westlichen Gastro-Zelt auf dem Programm – und auch alle fünf Kinofilme konnten wie geplant gezeigt werden. Keine Selbstverständlichkeit, denn das Wetter kann am Bodensee auch mal ganz anders aussehen. Nicht beim diesjährigen Kulturufer, an dem es die meiste Zeit sonnig und warm, manchmal eher schwül-heiß war, geregnet hat es über die zehn Tage zu den Kulturufer-Öffnungszeiten in der Summe vielleicht eine Stunde.

Vom guten Wetter profitieren konnten dieses Jahr ganz besonders die Straßenkünstler: Dank neuer Organisation bei den Auftritten konnten zehn Tage lang täglich 22 Straßenkünstler oder Gruppen auftreten – und dank des stabilen Wetters praktisch ohne Ausfälle. Auf diese Weise konnte das Publikum täglich über 60 Auftritte auf der Straße genießen. „Wir erleben ein immer stärkeres internationales Programm von hoher Qualität, das wir noch weiter steigern wollen“, verspricht Jürgen Deeg vom Kulturbüro.

Gut angekommen ist auch wieder die Aktionswiese, die täglich 1.600 Plätze für Kinder und Jugendliche bot. Und diese Plätze in den Werkstätten, an den Spielstätten und den Aktionsangeboten waren auch durchgängig belegt. Zu entdecken gab es von der Metallwerkstatt über den Steinbildhauer auch die beliebte Grünholzwerkstatt, das Kunstatelier, Fadenfiguren und natürlich den Spielpark mit der immer belebten Rollenrutsche, Wasserrutsche und mehr.

Der Kunsthandwerkermarkt lockte sein Publikum mit insgesamt 50 Ständen, von denen sieben zum ersten Mal dabei waren, darunter geschnitztes Holzkunsthandwerk, variabel tragbare Sommerkleider, Gamaschen und Capes, ein Sozialprojekt für Nepal mit Filzprodukte, ein Sozialprojekt für Obdachlose mit Schmuck, marokkanisches Kunsthandwerk sowie Schmuck aus Gewürzen und Polaroid-Aufnahmen. Florian Anger, im Amt für Bürgerservice, Sicherheit und Umwelt zuständig für den Kunsthandwerkermarkt ist zufrieden: „Der Kunsthandwerkermarkt hat sich als Touristenmagnet entwickelt. Insbesondere ist die Zahl der Niederländer und Franzosen auf dem Markt deutlich gestiegen. Allgemein sprechen die Markthändler von einem verstärkt internationalen Publikum in diesem Jahr.“

Insgesamt lief das Kulturufer ruhig und entspannt, hat seinen ganz eigenen Charakter erneut bewiesen und sein Publikum in den Bann gezogen. „Kulturufer eben“, wie Bürgermeister Andreas Köster zum Abschluss sein rundum positives Fazit zog.


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