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Freitag, 14. Juli 2017

Positives Ergebnis: Runder Tisch Traube-Areal Kluftern

Nachdem sich in den Beratungen im Ortschaftsrat Kluftern zur geplanten Bebauung Traube-Areal abzeichnete, dass noch einige Punkte strittig waren, wurde zwischen Stadt Friedrichshafen, Ortschaft Kluftern und dem Bauherrn ein Runder Tisch vereinbart. Dieser kann nun ein positives Ergebnis vorlegen.

Auf dem ehemaligen Traube-Areal in Kluftern plant die Städtischen Wohnbaugesellschaft (SWG) ein dreigeschossiges Gebäude mit Gewerbe- und Wohnflächen. Als im späten Frühjahr die Pläne vorgestellt worden waren, hatte der Ortschaftsrat diese abgelehnt. Zentrale Kritikpunkte waren Größe, Positionierung, Gebäude- und Fassadengestaltung. Auf Vorschlag von Erstem Bürgermeister Dr. Stefan Köhler wurde daraufhin ein Runder Tisch vereinbart. Teilnehmer des Runden Tisches waren Erster Bürgermeister Dr. Stefan Köhler, Ortsvorsteher Michael Nachbaur, Vertreter des Gemeinderats und des Ortschaftsrats Kluftern, unabhängige Stadtplaner und Architekten sowie für den Bauherrn Paul Stampfer, Geschäftsführer der SWG.

Bei den Beratungen konnte ein einvernehmliches Ergebnis erzielt und vereinbart werden, dass die Pläne überarbeitet werden sollen. Der Runde Tisch wird die neuen Pläne nochmals durchsehen und bewerten, bevor die Planung erneut im Ortschaftsrat vorgestellt werden wird.

Als wesentliche Punkte hat der Runde Tisch vereinbart: Das neue Gebäude soll ein starker Orientierungspunkt für die künftige Entwicklung der bisher wenig einheitlichen Ortsmitte Kluftern werden. Dabei können bisherige Sichtbeziehungen nicht der Maßstab für die weitere Entwicklung sein. Die Positionierung des Gebäudes soll wie geplant bleiben, da sie als städtebaulich sinnvoll erachtet werde und eine Aufweitung in Richtung Platz erlaube.

Allerdings soll die Erdgeschossfußbodenhöhe (EFH) um etwa 50 Zentimeter nach unten und damit auf Straßenniveau gesetzt werden. So kann erreicht werden, dass die Tiefgarage an der Gangolfstraße an der Südost-Seite des Gebäudes nicht in Erscheinung tritt und das Gebäude dort auch nicht auf einer Art Sockel steht. Damit trotzdem die Zufahrt zur Tiefgarage funktioniert, muss eventuell das Gebäude etwas gekürzt oder im Erdgeschoss auf einen Teil der Nutzfläche verzichtet werden. Es wurde vereinbart, dass dadurch wegfallende Flächen im Anbau im Erdgeschoss untergebracht werden könnten.

Auch die Grundsätze für die Fassade und die Gestaltung des Gebäudes wurde einvernehmlich abgestimmt: Zur Straße hin soll auf eine starke Differenzierung, etwa durch die ursprünglich vorgesehene Verglasung eines Traktes, verzichtet werden. Auch an den rückwärtigen Hausecken soll auf Einschnitte oder Rücksprünge verzichtet werden. Die zunächst vorgesehenen Laubengänge sollen neu geplant werden. Außerdem soll auf einen Dachüberstand verzichtet werden, eine größere Dachneigung sei dagegen denkbar. Ziel sei eine insgesamt einheitlichere Gestaltung mit prägnanter Gliederung der Fassaden und des gesamten Gebäudes.

Als positives Beispiel und Referenz sieht der Runde Tisch das Johanneshaus in Neu-Ulm: Das Haus überzeuge durch eine ruhige, starke Kubatur, das Zusammenwirken von steilerer Dachneigung und knappem Dachüberstand sowie das Spannungsverhältnis zwischen den gereihten Fensteröffnungen und den Sonderelementen der Fassade, wie etwa Eingang und Sitzungssaal.

Am Ende des Runden Tisches wurde vereinbart, dass das planende Architekturbüro die Pläne nun nochmals überarbeitet und erneut dem Runden Tisch vorlegt, bevor der Ortschaftsrat darüber berät.


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