Kulinarische Kompositionen aus der Region

Hendrik Fennel kommt aus dem Rheinland, nennt sich „sozialisierter Schwabe“ und hat die Bodenseeregion täglich im Blick. Kulinarisch, versteht sich, denn er ist seit 2013 Geschäftsführer des Familienunternehmens Hotel Restaurant Maier in Friedrichshafen-Fischbach und hat eine Vision: saisonale Regionalküche in Reinform, „denn wir leben hier in einer großartigen Ecke.“
Detailaufnahme des Gerichts "Sura Käs"

Und großartig muss dann auch die Küche im Restaurant des Hotel Maier sein. Dafür sorgt seit 1. Juni 2016 Chefkoch Ronald Dressel. „Regionalküche in Reinform“, das heißt schlicht und ergreifend, dass fast ausschließlich Produkte auf den Tisch kommen, die direkt aus  dem oder vom Bodensee kommen, maximal aus  der unmittelbaren Umgebung.

Schmecken sollen Speis und Trank, die in den gemütlichen Gasträumen, dem Jägerstüble oder im Sommer auf der lauschigen Restaurantterrasse serviert werden. Da ist es nur konsequent, dass das Hotel Restaurant Maier aktiv mitarbeitet bei  „Schmeck den Süden“, einer Aktion von DEHOGA Baden-Württemberg und dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. Ganz nebenbei ist das Maier Mitglied der bekannten Slow Food-Bewegung  und wurde als bisher einziges Restaurant in Friedrichshafen in deren Genussführer aufgenommen. Unweigerlich läuft dem geneigten Besucher bei „Rehschnitzel in Nusspanade mit Zwetschgenragout und Sellerie-Brandteig-Maultäschle“ das Wasser im Mund zusammen.

„Hier ist meine und unsere Kreativität gefordert“, sagt Dressel, „denn wir müssen aus den wenigen Produkten immer wieder etwas Neues kreieren.“ Und diese kommen nur saisonal nach Fischbach, wie beispielsweise das Hinterwälder Rind aus dem Schwarzwald – bekannt und nicht nur bei Feinschmeckern beliebt für das feinfaserige und zarte Fleisch sowie die ausgezeichnete Marmorierung und den besonderem Geschmack.

„Bei unserer Küche spielt eben das Urige, das Heimatliche, das Echte die Hauptrolle“, so Dressel. Und das kommt an, wie Geschäftsführer Fennel bestätigt:  „Unsere Gäste sind immer neugierig, was wir heute auf der Karte haben. Das finden sie spannend.“