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Mittwoch, 12. Juli 2017

Klein, aber fein: Die Kunstradabteilung des RRMV

„Rad & Roll“ heißt die inklusive Veranstaltung am 17. September, an der verschiedene Friedrichshafener Vereine teilnehmen. Auch die Kunstradfahrer des Rad-, Roll- und Motorsportverein Solidarität (RRMV) Friedrichshafen machen mit.

Beim RRMV lernen Kinder die Kunst des Radfahrens Zum Foto (honorarfreie Genehmigung ist hiermit erteilt): Freuen sich auf ihren Auftritt bei Rad & Roll (von links): Ceyda Altug, Lena Neuenfeld, Robert Schwimmer und Nadine Kurz. Foto: Sportkreis Bodensee

Beim RRMV lernen Kinder die Kunst des Radfahrens Zum Foto (honorarfreie Genehmigung ist hiermit erteilt): Freuen sich auf ihren Auftritt bei Rad & Roll (von links): Ceyda Altug, Lena Neuenfeld, Robert Schwimmer und Nadine Kurz. Foto: Sportkreis Bodensee

Wer den Sport kennenlernen möchte, kann auch ganz unverbindlich im Training vorbeischauen. Trainingszeiten: Montag, Mittwoch und Donnerstag jeweils von 17 bis 18.30 Uhr in der alten Festhalle Friedrichshafen, Scheffelstraße.

„Rad & Roll“ heißt die inklusive Veranstaltung am 17. September, an der verschiedene Friedrichshafener Vereine teilnehmen. Auch die Kunstradfahrer des Rad-, Roll- und Motorsportverein Solidarität (RRMV) Friedrichshafen machen mit.

Fahrradfahren kann fast jedes Kind, aber was ist Kunstradfahren? Beim Kunstradfahren geht es darum, unterschiedliche Übungen auf einem Fahrrad zu machen: Vom Rückwärtsfahren bis zum Handstand gibt es rund 500 verschiedene Übungen in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen.
Gefahren wird auf Fahrrädern mit speziellem Sattel und Lenker sowie einer Übersetzung von 1:1. Und es hat keinen Freilauf so dass man sowohl vorwärts als auch rückwärts fahren kann. Diese Fahrräder werden vom RRMV gestellt.

Reaktionsvermögen, ein gutes Gleichgewicht und eine Portion Mut sind wichtige Voraussetzungen für das Kunstradfahren. Außerdem Ehrgeiz und viel Durchhaltevermögen bis die Übungen sitzen. „Vier bis fünf Jahre braucht es, um an die Spitze von Baden-Württemberg zu kommen“, sagt RRMV-Trainer Hermann Brugger. Ceyda Altug und Nadine Kurz haben es bereits geschafft, Lena Neuenfeld und Robert Schwimmer sind auf dem Weg dorthin.

Voraussetzung um richtig gut zu werden, ist regelmäßiges Training. „Unsere Leistungsgruppe trainiert dreimal in der Woche für eineinhalb Stunden“, erklärt Hermann Brugger. Da müssen andere Freizeitaktivitäten zurücktreten. „An erster Stelle steht der Sport“, sagt Brugger. Auch wenn Kunstradfahren eine Randsportart ist, in einem Punkt unterscheidet sie sich nicht von anderen Sportarten: Wichtig sind die Eltern. „Wenn die nicht voll und ganz dahinter stehen, wird es schwierig.“
Die erste Hürde für Neueinsteiger ist der Sattel-Lenker-Stand, bei dem die Sportler mit einem Bein auf dem Sattel, mit dem anderen auf dem Lenker stehen. „Wer das schafft, bleibt meistens dabei“, sagt Hermann Brugger und spricht aus langjähriger Erfahrung. Welche Übung macht am meisten Spaß? „Immer die, die die Mädchen und Jungen gerade erfolgreich gelernt hat“, sind sich die jungen Sportler einig. Die zwölfjährige Ceyda Altug geht ungewöhnliche Wege, um ihren Sport bekannter zu machen – beispielsweise mit Fernsehauftritten bei „Das Supertalent 20162 oder „Little Big Star“.

Auch den Event „Rad & Roll“ am Sonntag, 17. September, wollen die RRMV-Sportlerinnen und Sportler nutzen, um Kinder für den Kunstradsport begeistern und treten gleich mehrmals bei der Deutschen Gehörlosenmeisterschaft im Radfahren Ettenkirch (Ludwig-Roos-Halle) auf.

Wer den Sport kennenlernen möchte, kann auch ganz unverbindlich im Training vorbeischauen. Trainingszeiten: Montag, Mittwoch und Donnerstag jeweils von 17 bis 18.30 Uhr in der alten Festhalle Friedrichshafen, Scheffelstraße.

Mehr Infos: www.rrmv.de


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