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Der Hafenkran

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Der Hafenkran aus der Mitte des 19. Jahrhunderts vor dem Medienhaus K 42 an der Uferpromenade

Hier legten vor dem einstigen Hauptzollamtsgebäude, das 1759/60 als kurfürstlich bayrischer Salzstadel erbaut worden war und  bei den Bombenangriffen 1944 zerstört wurde, die Schiffe an. Sie luden ihre Waren ab und  nahmen neue auf. Die Waren wurden hier dann auf die Eisenbahn verladen, die damals noch am Salzstadel ihren bescheidenen Hafenbahnhof hatte. Friedrichshafen war nach dem Ausbau der „Schwäbischen Eisenbahn“ Richtung Biberach und Ulm ab 1851 zunächst die einzige Eisenbahnstation am Bodensee.  Die Stadt war damit sowohl für die Reisenden als auch als Warenumschlagplatz von zentraler Bedeutung.

Friedrichshafen gewann im Laufe des 19. Jahrhunderts als wichtigster Handelsplatz am Bodensee an Bedeutung. Der See trennte nicht nur die Städte, sondern als Wasserweg verband er sie auch, machte dank der sich stark entwickelnden Schifffahrt einen Austausch zwischen hüben und drüben möglich. Seit König Wilhelm am 1. November 1824 das erste Dampfschiff „Wilhelm“ gegen viele Bedenken der Skeptiker auf dem See in Betrieb gesetzt hatte, war auch der Handel nicht mehr auf Wind und Segel angewiesen und nahm im Wortsinn Fahrt auf. Brauchte ein Postsegler unter Umständen rund sieben Stunden für den Weg von Friedrichshafen nach Rorschach, so schaffte es der Dampfer „Wilhelm“ in zwei bis drei Stunden.

Der Hafenkran aus der Mitte des 19. Jahrhunderts vor dem zukünftigen Medienhaus K 42 an der Uferpromenade erinnert auch daran. Hier legten vor dem einstigen Hauptzollamtsgebäude, das 1759/60 als kurfürstlich bayrischer Salzstadel erbaut worden war und  bei den Bombenangriffen 1944 zerstört wurde, die Schiffe an. Sie luden ihre Waren ab und  nahmen neue auf. Die Waren wurden hier dann auf die Eisenbahn verladen, die damals noch am Salzstadel ihren bescheidenen Hafenbahnhof hatte. Friedrichshafen war nach dem Ausbau der „Schwäbischen Eisenbahn“ Richtung Biberach und Ulm ab 1851 zunächst die einzige Eisenbahnstation am Bodensee.  Die Stadt war damit sowohl für die Reisenden als auch als Warenumschlagplatz von zentraler Bedeutung.

All diese Geschichten könnte der Hafenkran, der derzeit innerhalb des Baustellenzauns um das zukünftige Medienhaus K 42 liegt, erzählen.  Der gusseiserne Drehkran steht auf einem zweistufigen Sandsteinpodest, in das die starre, gusseiserne Kransäule eingelassen ist. Handkurbeln drehen den Kran einmal um seine Achse und bewegen die Kette über den Ausleger.

Als erster Eisenkran wurde der bedeutsame Mainkran in Höchst bei Frankfurt als technisches Denkmal anerkannt. Der Friedrichshafener Kran ähnelt typologisch und zeitlich diesem Höchster Kran  stark, so dass es nahe lag, ihn ebenfalls unter Schutz zu stellen.  Sowohl technik- als auch heimatgeschichtliche Gründe sprachen also dafür, auch den Friedrichshafener Kran als Denkmal zu erhalten.

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