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Friedrichshafen

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Schloss

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Das Schloss

Das Schloss wurde ursprünglich als Klosterpriorat der Benediktiner von Weingarten im Jahre 1654 durch den Vorarlberger Michael Beer erbaut. 1802 wurde es als Kloster aufgelöst und gelangte im Zuge der Säkularisierung 1806 in den Besitz des Königreichs Württemberg. Unter König Wilhelm I. von Württemberg erfolgte in den Jahren 1823 bis 1830 nach den Plänen des damaligen Hofbaumeisters Giovanni Salucci der Umbau zur königlichen Sommerresidenz. Dem monotonen Südflügel der Klosteranlage verlieh eine in der Mitte eingebaute zweigeschossige Loggia mit aufgesetztem Halbgeschoss ein schlossähnliches Aussehen. Im westlichen Flügel befanden sich die königlichen Privaträume, während im östlichen Flügel die Gesellschaftsräume und die Gästezimmer eingerichtet waren.

Bei Luftangriffen wurde das Schloss 1944 durch Brandbomben schwer beschädigt. Die drei Flügel brannten bis auf die Gewölbe des Erdgeschosses und die steinernen Außenmauern nieder, und auch die Nebengebäude wurden fast völlig in Schutt und Asche gelegt. Die Errichtung eines Notdachs im Winter 1948/49 bewahrte die Ruine vor dem weiteren Zerfall. In den Jahren 1951 bis 1965 erfolgte ein denkmalgerechter Wiederaufbau des Schlosses. Vom Wirtschaftsteil wurde nur der Südflügel wiederhergestellt, die drei anderen Flügel wurden 1958 abgetragen.
Heute bewohnt die herzogliche Familie den West- und Südflügel der ehemaligen Residenz; im Ostflügel ist die herzogliche Verwaltung, die Hofkammer, untergebracht. Heute ist das Schloss Wohnsitz von Friedrich Herzog von Württemberg. Eine Innenbesichtigung ist nicht möglich.

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