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Diese Informationen werden vom Portal service-bw des Landes Baden-Württemberg übernommen und regelmäßig aktualisiert.


Freigabe:

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg hat dessen ausführliche Fassung am 21.03.2016 freigegeben.

Altersrente für schwerbehinderte Menschen beantragen

Haben Sie eine schwere Behinderung (Grad der Behinderung mindestens 50 Prozent), können Sie vorzeitig Altersrente beantragen. Sie müssen dafür 35 Jahre in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert gewesen sein.

 

Achtung:

 

Bei Geburt bis zum 31. Dezember 1951 einschließlich:

  • Rente ohne Abschläge: Die Altersgrenze liegt bei 63 Jahren.
  • Vorzeitige Rente mit Abschlägen: Die Altersgrenze liegt bei 60 Jahren.

Bei Geburt ab dem 01. Januar 1952:

  • Rente ohne Abschläge: Die Altersgrenze wird stufenweise von 63 Jahren auf 65 Jahre angehoben.
  • Vorzeitige Rente mit Abschlägen: Die Altersgrenze wird stufenweise von 60 Jahren auf 62 Jahre angehoben.

Wenn Sie neben einer vorgezogenen Altersrente abhängig beschäftigt oder selbständig tätig sind, dürfen Sie maximal 450 Euro dazuverdienen, um die volle Rente zu erhalten. Verdienen Sie mehr, erhalten Sie eine Teilrente.

Sie können wählen, ob Sie die Rente als Voll- oder als Teilrente beziehen möchten. Die Teilrente kann zu

  • einem Drittel,
  • der Hälfte oder
  • zwei Dritteln der Vollrente bezogen werden.

Unter Umständen kann die vorzeitige Altersrente sogar ganz entfallen. 

 

Die Höhe der Altersrente richtet sich nach der Höhe Ihres Verdienstes während Ihrer Erwerbstätigkeit.

 

Tipp: Weitere Informationen zur Berechnung der Höhe der Altersrente finden Sie auf den Internetseiten der Deutschen Rentenversicherung.

 

Die Landratsämter in Baden-Württemberg stellen das Vorliegen und den Grad einer Behinderung (GdB) fest.

Der Monatsbetrag der Rente wird nach einem festgelegten Verfahren errechnet aus den im Laufe Ihres Erwerbslebens gezahlten Beiträgen und gegebenenfalls weiteren relevanten Versicherungszeiten (z. B. Kindererziehungszeiten). 

Ablauf

Die Altersrente für schwerbehinderte Menschen müssen Sie schriftlich oder online beantragen.

 

Sie können Ihren Antrag auch bei der zuständigen Stelle aufnehmen lassen. Dann erhalten Sie gleichzeitig auch Rat und Hilfe zum Thema Rente.

 

Den vollständig ausgefüllten Rentenantrag senden Sie direkt an Ihren Rentenversicherungsträger.

 

Nach Bewilligung Ihres Antrags überweist der Renten Service der Deutschen Post AG Ihre Rente monatlich auf Ihr Konto. Meistens wird ein Eigenanteil zur Kranken- und Pflegeversicherung abgezogen.

 

Sie können Ihre Rente auch auf das Konto einer anderen Person überweisen lassen. Diese Person muss im Rentenantrag der Überweisung zustimmen.

 

Die Rente wird am letzten Arbeitstag der Bank eines jeden Monats ausgezahlt.

Fristen

Sie erhalten die Rente ab dem Monat, zu dessen Beginn Sie alle Voraussetzungen erfüllen. Um die Rente ab dem Anspruchsmonat zu erhalten, müssen Sie sie innerhalb von drei Kalendermonaten nach Erfüllung der Voraussetzungen beantragen.

 

Achtung: Stellen Sie den Antrag erst nach Ablauf dieser drei Monate, erhalten Sie die Rente nur noch ab dem Antragsmonat.

Gebühren

keine

Rechtsgrundlage
Voraussetzungen

Um eine Altersrente für schwerbehinderte Menschen zu erhalten, müssen Sie

  • das für Sie maßgebliche Alter haben,
  • bei Beginn der Rente mindestens zu 50 Prozent behindert sein und
  • die allgemeine Wartezeit von 35 Jahren erfüllen (das heißt 35 Jahre bei der gesetzlichen Rentenversicherung versichert gewesen sein).

Tipp: Im Kapitel "Altersrente für schwerbehinderte Menschen" auf der Internetseite der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg finden Sie weitere Informationen zu

  • versicherungsrechtlichen Voraussetzungen und
  • Vertrauensschutzregelungen.
Unterlagen
  • ausgefülltes Antragsformular
  • Personalausweis
  • Nachweise, die im Versicherungsverlauf nicht erfasst sind, beispielsweise:
    • Geburtsurkunde/Eheurkunde
    • Aufrechnungsbescheinigungen
    • Nachweise über Ausbildungszeiten
    • Nachweise über Arbeitslosigkeit
    • Nachweise über Krankheitszeiten
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