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Umweltleitbild und Umweltprogramm

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Umweltleitbild und Umweltprogramm

Warum ein Umweltleitbild?

Das oberste Ziel des am 21.06.2004 beschlossenen Umweltleitbildes der Stadt Friedrichshafen ist es, eine ökologisch zukunftsfähige Entwicklung des Stadtgebietes zu sichern. Dieses Ziel kann nur durch nachhaltiges Wirtschaften mit den natürlichen Ressourcen und die Minimierung belastender Emissionen erreicht werden. Dabei stellen insbesondere die Bereiche Flächennutzung, Energieversorgung und Lärmschutz große Herausforderungen zur Erhaltung von Gesundheit und Lebensqualität dar. Die Stadtverwaltung wird die in ihrer Verantwortung liegenden Umweltschutzmaßnahmen umsetzen und die Bürgerschaft dabei unterstützen, ihren Teil dazu beizutragen.

Was beinhaltet das Umweltleitbild?

Das Umweltleitbild für Friedrichshafen legt die Ziele für das Umweltprogramm fest:

Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

  • Stadt der kurzen Wege in allen Ortsteilen (Funktionsmischung aus: Arbeiten, Wohnen, Bildung, Freizeit, Dienstleistung)
  • Erhalt des dörflichen Charakters der Ortsteile
  • flächensparende und verdichtete Bauweise bei der Innenentwicklung der Stadt
  • Förderung energetischer Sanierung des Gebäudebestands im Hinblick auf CO2-Minderung
  • Schaffen von Voraussetzungen für ökologische Bauweise und den Einsatz erneuerbarer Energieformen im Neubaubereich
  • Umweltverträglichkeitsprüfung seitens der Stadt für bedeutende bauliche Vorhaben und Bereitstellung der erforderlichen Ausgleichsflächen
  • Sanierung von durch Altlasten kontaminierten Böden, soweit erforderlich
  • Abfallvermeidung; Verwertung geht vor Entsorgung
  • konsequente Abwassererfassung und -reinigung zur Sicherung der Wasserqualität des Bodensees
  • Stabilisierung des Ökosystems durch Schutz naturnaher bzw. Sanierung bereits verbauter Uferabschnitte 

 

Verkehr und Infrastruktur

  • Förderung des Umweltverbunds aus öffentlichem Personennahverkehr (ÖPNV), Fußgänger- und Radverkehr zur Verringerung verkehrsbedingter Emissionen und Treibstoffverbrauchs
  • Verkehrsbündelung und Verlagerung des Durchgangsverkehrs auf überörtliche Straßen
  • Ausbau der ÖPNV-Netze hinsichtlich Linienführung, Taktfrequenz, Vorrangregelungen und Verbundlösungen
  • fußgänger- und fahrradfreundliche Gestaltung von innerörtlichen Straßen und Plätzen
  • umweltfreundliche Weiterentwicklung der leitungsgebundenen Infrastruktur der Telekommunikation, Ver- und Entsorgung

 

Wirtschaft und Arbeit

  • Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Region (Steigerung der Wirtschaftskraft und Erhöhung der Standortqualität) durch den Einsatz innovativer und effizienter Umwelttechnik
  • Einführung kommunaler und betrieblicher Umweltmanagementsysteme im Kooperationsraum Bodensee-Oberschwaben
  • Sicherung des Stellenwerts der Landwirtschaft in der Region und Gewährleistung der Nahversorgung durch Stärkung von klein- und mittelständischen Strukturen

 

Freizeit, Bildung und Kultur

  • Stärkung des Umweltbewusstseins durch vielfältige Bildungsangebote rund um die Umweltbildung — vom Kindergarten bis zur nachberuflichen Fortbildung
  • Förderung der Naherholungsmöglichkeiten, u. a. durch Erweiterung des Rad- und Wanderwegenetzes unter Berücksichtigung des Natur- und Umweltschutzes, insbesondere in der Uferzone des Bodensees

 

Landschaft und Natur

  • Schrittweise Umsetzung von Biotopverbund- und Gewässerentwicklungsplanungen zum Schutz der Vielfalt an Pflanzen, Tieren und Lebensräumen
  • Sicherung und Vernetzung der Freiräume im Kooperationsraum Bodensee-Oberschwaben

 

Umwelt und Gesundheit

  • Steigerung der Lebensqualität durch wohnungsnahe Erholungsflächen und Sicherung eines naturnahen Umlandes
  • Reduzierung von Lärm und Schadstoffen, insbesondere durch Straßen- und Flugverkehr
  • Aktive Gesundheitsvorsorge in Friedrichshafen
    u. a. durch zahlreiche Sport- und Freizeitanlagen, eine gute Vereinsinfrastruktur, ein städtisches Krankenhaus mit funktionierendem ein Umwelt- und Qualitätsmanagement

 

Partnerschaft und Zusammenarbeit

  • Dialog und Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Politik und allen gesellschaftlichen Kräften — auch über kulturelle und ethnische Grenzen hinweg — durch die Förderung bürgerschaftlichen Engagements (Lokale Agenda 21)
  • Zusammenarbeit in Sachen Umweltschutz mit Nachbarkommunen und Partnern der Region zur Nutzung von Erfahrungen und Synergieeffekten
  • Einbeziehung der städtischen Umweltziele bei Unternehmensbeteiligungen, Vertragspartnern, Verpachtungen und Förderprojekten
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