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Riedlewald Friedrichshafen

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Aktueller Stand des Pflege und Entwicklungskonzepts Riedlewald

Allen Entwicklungsmaßnahmen im Wald geht eine Abstimmung mit der Bürgerinitiative Riedlewald und den Naturschutzverbänden voraus.

Dieses Vorgehen hat die Akzeptanz von waldbaulichen Eingriffen positiv beinflusst.

 

 

Baumbestand
Um die Verkehrssicherungsmaßnahmen an Bäumen reduzieren zu können, wurden mehrere hundert Meter Waldwege und Trampelpfade rückgebaut.

Altholzparzellen sollen vorrangig nach ökologischen Zielen waldbaulich entwickelt werden. Dazu hat eine Markierung von über 200 so genannten Habitatbäumen stattgefunden, die aufgrund ihres Alters, ihrer Struktur und ihrer Spechthöhlen und Totholzangebote eine besondere Funktion für Fledermäuse, Vögel, Hautflügler, Moose und Flechten haben.

Außerdem hat man pro Hektar ca. 50 sogenannte Zukunftsbäume bestimmt, deren Wachstum und Gedeihen bei waldbaulichen Maßnahmen im Vordergrund stehen. Diese Bäume werden durch Fällung von 1 bis 3 Nachbarbäumen, sogen. Bedrängerbäumen, in ihrem Wuchs gefördert und zu großkronigen Bäumen entwickelt. Neben diesen waldbaulichen Pflegemaßnahmen müssen immer wieder einzelne Bäume an Wegen und Aufenthaltsflächen gefällt werden, wenn deren Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleistet ist. Der Waldbestand bleibt aber dennoch in seiner Geschlossenheit erhalten; ein mehrschichtiger Aufbau und damit eine stärkere Durchgrünung werden gefördert. Vereinzelt im Bestand belassene Hochstümpfe von alten gefällten Bäumen erweitern das Totholzangebot.

Flächenvergrößerung
Aufforstungen in den Randbereichen haben den Riedlewald stabilisiert und vergrößert: So gab es Neuanpflanzungen auf einer kleineren Fläche im Norden und im Zuge eines zehn Meter breiten Waldmantels im Osten. Darüberhinaus wurde ein großer Teil des alten Messe-Parkplatzes im Süden wieder aufgeforstet.

In einem ehemaligen Bomentrichter ist ein altes Tümpelbiotop zu neuem Leben erwacht und am Nordrand des Waldes fühlen sich Amphibien im neu angelegten Tümpelbiotop wohl, das dort im Zuge des Rückbaus der Baustraße im Frühjahr 2013 entstanden ist. 

Umweltbildungsangebote im Riedlewald
Auf dem 3.500 m2 großen, ehemaligen Gelände der Stadtgärtnerei am Südrand des Waldes ist im Winter 2013/2014 ein besonnter Waldrandlebensraum mit verschiedenen Saumbiotopen, Teichen, Heckenpflanzungen, Einzelbäumen und blütenreichen Wiesen entstanden. Das Gelände wird als "Lernbiotop" für das "Grüne Klassenzimmer" der Stadt Friedrichshafen genutzt.

Die Teilsanierung des alten Wasserturms im Riedlewald und Nutzung als Sommerwerkstatt für Kunst, Natur und Bildung seit Sommer 2013 ist ein weiteres Projekt des Bürgerforums.

Außerdem sind mit einem sogenannten "Hörrohr" und einer Informationstafel zur Waldentwicklung bereits zwei Lernstationen des sich noch im Aufbau befindlichen "Erlebnispfades Technik und Natur" vorhanden. Auch der Wasserturm beherbergt eine Experimentierstation des Erlebnispfades, an der die Funktionalität eines Wasserturms an einem Modell erklärt wird. Ein weiterer Baustein ist die Lernstation "Stadtgeschichte"; neue Stationen befinden sich derzeit in Vorbereitung.

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Service

Kontakt:

Abteilung Umwelt und Naturschutz
Amt für Bürgerservice, Sicherheit und Umwelt
Eckenerstr. 11
88046 Friedrichshafen
Dipl.-Biol. Dr. Tillmann Stottele
Umwelt- und Nachhaltigkeitsbeauftragter
Umweltplanung und Klimaschutz
Abteilungsleiter
Tel. 07541 203-2191   
Fax 07541 203-82191
umweltamt(at)friedrichshafen.de

Abteilung "Grünflächen und Friedhofsverwaltung"
Stadtbauamt
Technisches Rathaus
Charlottenstr. 12
88045 Friedrichshafen
Thomas Roth
Dipl.-Ing. Landespflege
Tel.: (07541) 203 4302
t.roth(at)friedrichshafen.de