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Naturwarte

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Naturwarte Friedrichshafen-Fischbach

Wie lässt sich die Uferzone mit ehrenamtlichen Helfern schützen?

Über 100.000 Personen pro Jahr nutzen sie für Erholungszwecke — die Uferzone Fischbach zwischen dem Campingplatz Fischbach im Westen, über die Brunnisachmündung, bis zum Freizeitgelände "Alter Campingplatz" im Osten. Eine Badenutzung wird lediglich im Abschnitt "Negerbad" geduldet, da es sich um einen historischen Schwimmplatz handelt.

In den letzten Jahrzehnten ist die Nutzung der attraktiven Fischbacher Naturkulisse als "Grill- und Badestrand" leider ausgeufert. Das liegt u. a. auch daran, dass aufgrund vieler privater Ufergrundstücke am nördlichen Bodensee kaum öffentlich zugängliche Uferzonen in dieser Qualität und Länge zur Verfügung stehen.

Grundsätzlich sind zwar gemäß Landschaftsschutzgebiet-Verordnung und Polizeiverordnung offene Feuerstellen, Lärmen, Lagern und Campieren in Uferbiotopen nicht erlaubt; dennoch traten aber in der Vergangengheit massive Probleme mit Müll, Flaschen und Glasscherben sowie Aschehaufen von unerlaubten Feuerstellen auf. Auch Zelten und Übernachten, das Verrichten der Notdurft und motorisierte Geländefahrten bis ans Ufer verursachten große Schwierigkeiten.

Des weiteren gilt, dass Brennholzgewinnung in Gehölzbiotopen sowie das Verlassen der mit Holzbalustraden gesicherten Wege verboten sind. Hunde müssen an der Leine geführt werden. Und doch führten die Brennholzgewinnung für nicht gestattete Lagerfeuer, eine Vielzahl von Trampelpfaden und freilaufende Hunde zu einer Zerstörung der Feucht- und Gehölzbiotope.

Als Reaktion darauf hat die Stadtverwaltung eine Besucherlenkungskonzeption für die Uferzone Fischbach erarbeitet, im Jahr 2005 auf Beschluss des Gemeinderates umgesetzt und seitdem weiter optimiert.

Die "Fischbacher Runde", ein bürgerschaftliches Gremium aus den in Fischbach aktiven Vereinen und interessierten Bürgern, hatte sich bei der Stadtverwaltung für den Einsatz von ehrenamtlichen Uferkontrollen stark gemacht.

Seit Sommer 2007 sind deshalb die so genannten "Naturwarte Fischbach" in der Uferzone zwischen dem Yachthafen in Fischbach und der MTU/Freizeitgelände Manzell im Einsatz. Sie führen Kontrollgänge durch, unterstützen bestimmte Umweltschutzmaßnahmen, melden Misstände weiter und machen Menschen auf unerlaubte Aktivitäten aufmerksam.

Damit wird zum einen ein verbesserter Schutz des Uferbereiches erreicht und zum anderen setzt die Arbeit der Naturwarte ein Zeichen, dass jeder am Schutz der Natur interessierte Bürger sich aktiv einsetzen kann.

Großer Dank gilt allen bisher aktiven Naturwarten und engagierten Bürgern aus Fischbach, die sich mit der Stadtverwaltung für die Verbesserung der Zustände vor Ort so tatkräftig eingesetzt haben.

Mehr zu den Arbeitserfolgen der Naturwarte

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