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Naturdenkmale und Schutzgebiete in Friedrichshafen

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Naturdenkmale in Friedrichshafen

Mit der Landesverwaltungsreform Baden Württemberg wurden zum 01.01.2005 verschiedene Aufgaben aus dem Naturschutz-, Wasser- und Baurecht von den Landratsämtern (Untere Naturschutz- bzw. Wasserbehörden) auf die Großen Kreisstädte übertragen.

In Rechtsnachfolge des Landratsamts Bodenseekreis ist die Stadt Friedrichshafen seitdem "Untere Naturschutzbehörde für Naturdenkmale in Friedrichshafen und Immenstaad" und für den Erhalt sowie mögliche Neuausweisungen von Naturdenkmalen zuständig.

Es gibt zwei Gruppen von Naturdenkmalen (§28 BNatSchG):

  • Flächenhafte Naturdenkmale (FND) sind ökologisch hochwertige Flächen bis 5 ha Größe und stellen quasi kleine Naturschutzgebiete dar.

  • Punktuelle Naturdenkmale (END) sind Einzelschöpfungen, insbesondere Bäume.

Für die Flächenhaften Naturdenkmale (FND) in der Verordnung des Landratsamtes Bodenseekreis von 1993 wurde von der Abteilung Umwelt und Naturschutz im Jahr 2007 eine Pflege- und Entwicklungskonzeption erstellt, um Optimierungen der Biotopqualität und bei Nutzungen vornehmen zu können. Insgesamt sind derzeit elf FNDs im Stadtgebiet mit einer Gesamtfläche von über zehn Hektar ausgewiesen.

Bei den Lebensraumtypen handelt es sich um Kalkquellenmoore, Orchideen-Sumpfwiesen und artenreiche Streuwiesen sowie Röhrichte. Im Jahr 2009 wurden an allen Naturdenkmalen die Schutzgebietsschilder erneuert und Informationstafeln für Besucher aufgestellt.

 

Bei den Naturdenkmalen/ Einzelschöpfungen (END) sind in Friedrichshafen mit Stand April 2014 insgesamt 45 Gehölze bzw. Bäume in 38 ENDs ausgewiesen. Dabei handelt es sich zum einen um alte Berg-Mammutbäume (Wellingtonien) und zum anderen um besonders markante, großkronige heimische Laubbäume (z. B. Linden, Kastanien, Buchen und Stieleichen). Die Ausweisung folgte zeitlich gestaffelt in drei Etappen (1989, 1997 und 2011).

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