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Stickoxide

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Stickstoffoxide

Akute Vergiftungserscheinungen durch Stickstoffoxide treten erst bei sehr hohen Konzentrationen auf. Das Reizgas Stickstoffdioxid kann aber aufgrund seiner Löslichkeit in Wasser schon bei niedrigen Konzentrationen und normaler Atmung die Schleimhäute des Atemtraktes angreifen. Bei längerer Einwirkung können höhere Konzentrationen der Stickstoffoxide zu chronischer Bronchitis oder auch zu einer Erhöhung der Empfindlichkeit gegenüber Atemwegsinfektionen führen.

Auf Pflanzen wirken höhere Konzentrationen an Stickstoffoxiden toxisch. Geringe Konzentrationen können jedoch je nach Pflanzenart das Wachstum stimulieren.

Eine besondere Bedeutung haben die Wälder. Aufgrund ihrer großen Blatt- bzw. Nadeloberflächen sind sie in der Lage, Stickstoffoxide, Nitrate sowie weitere Luftschadstoffe "auszukämmen". Dieser Vorgang führt zu einem erhöhten Stickstoffeintrag in die überwiegend nährstoffarmen Waldökosysteme.

Für die Vegetation bedeutet dieser unausgeglichene Nährstoffeintrag unter anderem ein erhöhtes Sprossenwachstum, verbunden mit vermehrter Verdunstung von Wasser.

Stickstoffoxidkonzentrationen in Friedrichshafen

Der Jahresmittelwert für Stickstoffoxid pendelt ab  2010 im Bereich um 20 bis 24 µg/m³. Der 1-Stunden-Grenzwert zum Schutz der menschlichen Gesundheit von 200 µg/m wurde in den letzten Jahren nie erreicht.

Mehr Informationen zu aktuellen Messwerten in Baden-Württemberg erhalten Sie auf der Website der LuBW.

Hinweis: In der Fortschreibung 2013 zum Nachhaltigkeitsbericht Friedrichshafen für die Indikatoren A2 Luftqualität und A3 Luftschadstoffe im Stadtgebiet wird die Entwicklung der Stickoxid-Konzentrationen in den vergangenen 10 Jahren dargestellt.

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Service

Kontakt:

Abteilung Umwelt und Naturschutz
Amt für Bürgerservice, Sicherheit und Umwelt
Eckenerstr. 11
88046 Friedrichshafen

Dipl.-Agrar-Biol. Jürgen Schock
Immissionsschutz und betrieblicher Umweltschutz, stellv. Abteilungsleitung
Tel. 07541 203-2192
Fax 07541 203-82192
j.schock(at)friedrichshafen.de