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Freizeitlärm

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Freizeitlärm bei Veranstaltungen

Veranstaltungen, wie zum Beispiel das Seehasenfest sind in der Regel mit dem Einsatz von Lautsprecheranlagen verbunden. Während Geräusche von Veranstaltungen im Freien am Tage allgemein toleriert werden, führen sie abends und nachts häufig zu Beschwerden.

Nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz besteht keine Antragspflicht für Freizeitveranstaltungen. Der Veranstalter hat aber sicherzustellen, dass die je nach Gebietsnutzung zulässigen Geräuschpegel an der nächstgelegenen schutzbedürftigen Nutzung (Klinik, Wohnen, Hotel, uws.) nicht überschritten werden. Hierfür kann die Freizeitlärm-Richtlinie herangezogen werden.

Auch für private Grundstücke gilt: Es gibt keinen Anspruch darauf, dass eine Veranstaltung über dem zulässigen Geräuschpegel liegt.

In der Kernstadt und manchen Ortschaften finden im Sommerhalbjahr zahlreiche Festveranstaltungen im Freien statt. Früher gab es häufig Beschwerden von Anwohnern und Besuchern über Lärm und zu laute Musik bis weit in die Nachtstunden.

Nachdem solche Beschwerden in vielen Städten gerichtliche Auflagen für die Festveranstalter nach sich zogen, hat die Abteilung Umwelt und Naturschutz erstmals 1998 orientierende Lärmmessungen durchgeführt. Diese bestätigten, dass in vielen Fällen die geltenden Vorschriften (TA Lärm für Seltene Ereignisse, Freizeitlärm-Richtlinie) nicht immer eingehalten wurden.

Seit dem Jahr 2000 werden jedes Jahr beim Seehasenfest und weiteren Veranstaltungen stichprobenartige Lärmmessungen durchgeführt. Im Zeitraum von 2011 bis 2014 gab es keine nennenswerten Beschwerden mehr.

Nach den Kriterien für seltene Lärmereignisse sollten Veranstaltungen im Freien an zehn Tagen im Jahr an benachbarten Wohngebäuden einen Dauerschallpegel von maximal 70 Dezibel tagsüber und 55 Dezibel nachts nicht überschreiten. Diese Grenzwerte liegen zum Beispiel tagsüber 15 Dezibel  und nach 22 Uhr zehn Dezibel über den sonst geltenden Lärmpegeln (abhängig vom Gebietstyp).

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Service

Kontakt:

Abteilung Umwelt und Naturschutz
Amt für Bürgerservice, Sicherheit und Umwelt
Eckenerstr. 11
88046 Friedrichshafen

Dipl.-Agrar-Biol. Jürgen Schock
Immissionsschutz und betrieblicher Umweltschutz, stellv. Abteilungsleitung
Tel. 07541 203-2192
Fax 07541 203-82192
j.schock(at)friedrichshafen.de