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Lärmminderungsmaßnahmen

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Lärmminderungsmaßnahmen

Welche grundsätzlichen Maßnahmen zur Lärmminderung gibt es?

Im Rahmen der Aktionsplanung sind alle Möglichkeiten zu prüfen, die dazu beitragen, den vorhandenen Lärm zu reduzieren und bislang ruhige Gebiete zu schützen. Primäres Ziel der Lärmminderung sollte es sein, bereits an der Lärmquelle anzusetzen und die Emission in die Umgebung mit technischen Änderungen zu minimieren.

Maßnahmen an Fahrbahnbelägen

Durch Verwendung von lärmoptimierten Asphaltdeckschichten ist eine Lärmminderung möglich. Offenporige Asphalte, die eine Lärmminderung von etwa fünf Dezibel ermöglichen, kommen jedoch nur in Ausnahmefällen außerorts bei Geschwindigkeiten ab 70 Stundenkilometer zum Einsatz. Bisherige Erfahrungen auf innerörtlichen Straßenabschnitten zeigen, dass lärmoptimierte Asphalte eine Lärmminderung von durchschnittlich drei Dezibel bei Geschwindigkeiten ab 30 bis 50 Stundenkilometer erreichen können. Außerdem gibt es Erfahrungen mit lärmmindernden Asphaltdeckschichten, die bei sorgfältigem Einbau ab 30 bis 50 Stundenkilometer eine Lärmminderung von durchschnittlich zwei Dezibel erwarten lassen.

Der Austausch von Fahrbahnbelägen ist sowohl vom Alter des Belags abhängig als auch von der Belastung durch Nutzfahrzeuge und den finanziellen Voraussetzungen. Reparaturen oder Wartungen von Leitungen sollten während der Lebensdauer des Belags vermieden werden. Auf zahlreichen innerstädtischen Abschnitten werden deswegen zunächst nur lärmmindernde Asphalte mit einem Reduktionspotential von zwei bis drei Dezibel eingebaut.

Aktive Schallschutzmaßnahmen

Lärm lässt sich auf dem Ausbreitungsweg durch Lärmschutzwände und -wälle oder Trog- beziehungsweise Tunnellagen reduzieren.

Straßenverkehrsrechtliche Maßnahmen

Verkehrsrechtliche Maßnahmen sind zum Beispiel Fahrverbote für Durchgangsverkehr, Fahrverbote für Durchgangsverkehre oder Geschwindigkeitsreduzierungen. Es ist jeweils im Einzelfall – auch unter Abwägung anderer Gesichtspunkte – zu prüfen, ob sie geeignete Maßnahmen darstellen.

Geschwindigkeitsreduzierungen

Geschwindigkeitsreduzierungen auf Überlandstrecken oder auf Stadtstraßen führen ebenfalls zur Lärmreduzierung. Im Stadtgebiet können das zum Beispiel Tempo-30-Strecken sein. Um niedrigere Geschwindigkeiten durchzusetzen, ist eine verstärkte Verkehrsüberwachung sinnvoll, die allerdings nur stichprobenhaft durchgeführt werden können.

Verhaltensänderungen

Um Lärmprobleme langfristig zu reduzieren, ist es wichtig, das Mobilitätsverhalten der Bevölkerung zu verändern. Vor allem die Wahl des Verkehrsmittels,  eine umsichtige Fahrweise, lärmmindernde Bereifung und insgesamt weniger Verkehr verringern die Lärmbelastung.

Verkehrsentwicklungsplan

Der Verkehrsentwicklungsplan Friedrichshafen zeigt Leitideen, Handlungskonzepte und Maßnahmen für die städtische Verkehrsplanung auf und damit auch weitere Lärmminderungen der Stadt Friedrichshafen.

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Service

Kontakt:

Abteilung Umwelt und Naturschutz
Amt für Bürgerservice, Sicherheit und Umwelt
Eckenerstr. 11
88046 Friedrichshafen

Dipl.-Agrar-Biol. Jürgen Schock
Immissionsschutz und betrieblicher Umweltschutz, stellv. Abteilungsleitung
Tel. 07541 203-2192
Fax 07541 203-82192
j.schock(at)friedrichshafen.de