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Häfler Obstwiesenprogramm

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Häfler Obstwiesenprogramm

Förderprogramm zu Erhalt und Pflege unserer Kulturlandschaft

Friedrichshafen hat eine alte Tradtion als Obstbauregion im Bodenseegebiet. Doch jedes Jahr gehen hier etwa 200 alte Obstbäume durch Rodung, mangelnde Pflege, Vergreisung und Mistelbefall verloren. Früher wurden Streuobstwiesen regelmäßig beweidet und die Bäume gepflegt, um Tafelobst, Dörrobst, Brände, Saft, Most und Marmelade herzustellen. Heute gibt es überwiegend niedrige Plantagen mit Hagelnetzen und die früheren Hochstammobstwiesen werden fast nicht mehr wirtschaftlich genutzt. Dies bedeutet eine Abnahme der Struktur-, Sorten- und Artenvielfalt sowie eine Minderung der Wohn- und Erholungsqualität unserer Kulturlandschaft. Die Stadt Friedrichshafen hat daher ein Aktionsprogramm zum Erhalt von Obsthochstämmen ins Leben gerufen.

Was ist das Ziel des Häfler Obstwiesenprogramms?

Mit dem Slogan "Schutz durch Nutzung" lässt sich das Programm auf den Punkt bringen. An erster Stelle steht eine funktionierende Kooperation zwischen Landwirtschaft, Kommune und Verbrauchern. Gemeinsam investieren diese Partner in die Pflege ihrer Heimat und die Bewahrung des Ortsbildes. Das fördert nicht nur den Tourismus, sondern auch die eigenen Naherholungsmöglichkeiten. Hier in Friedrichshafen soll man weiterhin Artenvielfalt erleben und Kulturlandschaft schmecken — und einfach Lust auf Landschaft haben können.

Was wird gefördert?

  • Fördergruppe A:
    Erst- und Folgepflege sowie Neupflanzung von Hochstammwiesen (nur auf Gemarkung Friedrichshafen)
  • Fördergruppe B:
    Neupflanzung von bis zu 15 Bäumen pro Jahr
  • Fördergruppe C:
    Lokale Vermarktung bis 500 Euro pro Jahr
  • Fördergruppe D:
    Ehrenamtliche Projekte bis 1.000 Euro pro Jahr


Mehr Informationen entnehmen Sie bitte den nebenstehenden Förderrichtlinien.

Wer kann einen Antrag stellen?

Folgende Personengruppen können einen Antrag auf Unterstützung von Pflegeschnitten, der Neupflanzung, der Vermarktung und von ehrenamtlichen Projekten stellen:

  • Landwirte
  • ehrenamtliche Umweltinitiativen
  • Privatpersonen


Das Antragsformular für alle geplanten Maßnahmen finden Sie nebenstehend.

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