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Der Schutz von Umwelt und Natur zählt heute zu den zentralen Aufgaben der Daseinsvorsorge von Städten und Gemeinden. Das ist noch nicht lange so. In der öffentlichen Diskussion in Deutschland tauchen „Umweltprobleme“ und mit ihnen der Begriff des „Umweltschutzes“ verstärkt erst in den 1970er Jahren auf. Standen anfangs Luftverschmutzung, Gewässerverunreinigungen oder die „Landschaftszerstörung“ durch den Straßenbau im Mittelpunkt, beherrschten in den 1980er Jahren das „Waldsterben“ und die Nutzung der Atomenergie die öffentliche Wahrnehmung. Die Reaktorschmelze in Tschernobyl und der über Mitteleuropa und insbesondere über der Bodensee-Region niedergehende radioaktive Fallout 1986 haben in der politischen Reaktion wesentlich zum Auf- und Ausbau einer eigenständigen Umweltverwaltung bis hinunter zu den Städten mittlerer Größe geführt.

In den 1990er Jahren bekam die Umweltdebatte – nicht zuletzt durch die Weltkonferenz für Umwelt und Entwicklung1992 in Rio de Janeiro – eine globale und ganzheitliche Dimension. Mit der Agenda 21 wurde der Anspruch formuliert, Umweltschutz auch in seiner ökonomischen und gesellschaftlichen Dimension zu begreifen. Die Zieltrias der deutschen Umweltpolitik, das Vorsorge-, Verursacher- und Kooperationsprinzip, konnte nicht länger nur ordnungspolitisch durchgesetzt, sondern sollte auch in Entscheidungen der Wirtschaft, des Staates und der Bürger einfließen. Hinzu kam der starke Einfluss, den die Umweltpolitik der Europäischen Union auf die Gesetzgebung von Bund und Ländern hatte und auch den Städten und Gemeinden neue Aufgaben im kommunalen Umwelt- und Naturschutz bescherte. Das neue Jahrtausend schließlich rückte inhaltlich den Themenkomplex Energie und Klimaschutz in den Vordergrund der Umwelt- und Nachhaltigkeitsdebatte.

Für viele Handlungsfelder des kommunalen Umweltschutzes in Friedrichshafen kann für die zurückliegenden zwei Jahrzehnte eine positive Bilanz gezogen werden:

  • Saubere Luft im ganzen Stadtgebiet mit Ausnahme der Hauptverkehrsstraßen
  • Hohe Wasserqualität des Bodensees und seiner Zuflüsse  durch Anschluss von 99,8 % der Einwohner an die Kanalisation und modern ausgebaute Kläranlagen
  • Fortschritte in der Altlastenentsorgung
  • Optimierung der Stadtplanung auf Basis umfangreicher und aktueller Datengrundlagen zu den umwelttechnischen und ökologischen Auswirkungen
  • Vorbildliche Beiträge zu Energieeinsparung und Klimaschutz
  • Vielfältige Angebote zur Umweltbildung
  • Breites bürgerschaftliches Engagement

 

In anderen Handlungsfeldern bestehen dagegen nach wie vor erhebliche Defizite:

  •  Immer mehr Bürger sind hohen Lärmpegeln ausgesetzt, allen voran durch den Straßen-und Flugverkehr bis weit in die Abendstunden.
  • Der Flächenverbrauch für Siedlungen und Verkehr ist nach wie vor ungebrochen hoch. Verloren gehen dadurch Landwirtschaftsflächen und Wald, die das heimatliche Landschaftsbild prägen und für die Naherholung wichtig sind.
  • Wir verbrauchen nach wie vor bei weitem zu viel fossile Energie und belasten die Atmosphäre mit großen Mengen Kohlendioxid. Die dadurch mit verursachten globalen Klimaveränderungen sind in der Bodenseeregion durch höhere Temperaturen, Sommertrockenheit und mehr Hagelunwetter bereits deutlich spürbar.
  • Trotz aller positiver Ansätze bei der Ortsbegrünung und Biotoppflege ist der Naturschutz der große Verlierer der Stadtentwicklung und Flächennutzung in den letzten Jahrzehnten. Hauptursachen sind der tief greifende Strukturwandel in der Landwirtschaft, Flächenverluste und –zerschneidungen durch Siedlungserweiterungen und den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur sowie Störungen durch Freizeitnutzungen.

 

Im Einzelnen werden diese Entwicklungen auf den folgenden Internetseiten und in den dort genannten Publikationen, Gemeinderatsvorlagen und Präsentationen vorgestellt.

In der Stadtverwaltung Friedrichshafen mit den Aufgaben des kommunalen Umwelt- und Naturschutzes hauptsächlich betraut sind die Abteilungen „Umwelt und Naturschutz“ sowie „Grünflächen und Friedhofsverwaltung“. Ihre Ansprechpartner dort finden Sie in der nebenstehenden Servicespalte.

Abteilung „Umwelt und Naturschutz“ im Amt für Bürgerservice, Sicherheit und Umwelt

Die Umweltabteilung der Stadt Friedrichshafen erfasst und dokumentiert den Zustand von Umwelt und Natur im Stadtgebiet, erarbeitet Konzepte und Maßnahmenpläne zum Immissionsschutz, zu Arten- und Biotopschutz, Naherholung, Naturerziehung und Klimaschutz und initiiert und unterstützt zahlreiche Umwelt- und Nachhaltigkeitsinitiativen in Friedrichshafen und darüber hinaus.

Die Aufgabenschwerpunkte im Einzelnen entnehmen Sie bitte dem zum Download stehenden Organigramm.

Abteilung „Grünflächen und Friedhofsverwaltung" im Stadtbauamt

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung sorgen für gepflegte Grünanlagen und ansprechendes Straßenbegleitgrün. Sie planen, bauen und unterhalten Park- und Gartenanlagen, kümmern sich um die Spielplätze und die Außenanlagen von Schulen und Kindergärten sowie um die ökologisch wertvollen Biotope, Stillgewässer und den städtischen Wald.
Daneben obliegen ihnen auch der Wasserbau (Gewässerunterhaltung, Hochwasserschutz und Sonderbauwerke wie z. B. Fischtreppen) und die Altlastenbeseitigung.

Die Abteilung Grünflächen und Friedhofsverwaltung ist zudem für den Hauptfriedhof sowie die Friedhöfe in Fischbach und Jettenhausen zuständig. Die Friedhöfe in den Ortschaften stehen in der Obhut der jeweiligen Ortsverwaltungen.

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Service

Kontakt:

Abteilung Umwelt und Naturschutz
Amt für Bürgerservice, Sicherheit und Umwelt
Eckenerstr. 11
88046 Friedrichshafen
Dipl.-Biol. Dr. Tillmann Stottele
Umwelt- und Nachhaltigkeitsbeauftragter
Umweltplanung und Klimaschutz
Abteilungsleiter
Tel. 07541 203-2191   
Fax 07541 203-82191
umweltamt(at)friedrichshafen.de

Bettina Maier
Sachbearbeiterin, Sekretariat, Förderprogramm Klimaschutz, Aktion Bürgerbäume
Tel. 07541 203-2191
Fax 07541 203-82191
b.maier(at)friedrichshafen.de

Dipl.-Agrar-Biol. Jürgen Schock
Immissionsschutz und betrieblicher Umweltschutz, stellv. Abteilungsleitung
Tel. 07541 203-2192
Fax 07541 203-82192
j.schock(at)friedrichshafen.de

Dipl.-Ing. (FH) Manuela Hänsch
Naturschutz und Kompensationsflächenmanagement
Tel. 07541 203-2193
Fax 07541 203-82193
m.haensch(at)friedrichshafen.de

Abteilung "Grünflächen und Friedhofsverwaltung"
Stadtbauamt
Technisches Rathaus
Charlottenstr. 12
88045 Friedrichshafen
Herr Dipl.-Ing. (FH) Gert Himmer
Abteilungsleiter u. stellv. Amtsleiter
Tel. 07541 203-4300
Fax 07541 203-84300
g.himmer(at)friedrichshafen.de
Raum: E.50