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Naturdenkmale - Schutzgebiete - Biotope

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Naturdenkmale und Schutzgebiete in Friedrichshafen

Die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) kartiert alle Naturdenkmale, Landschafts- und Naturschutzgebiete, FFH-Gebiete und Vogelschutzgebiete sowie Biotope.

Allen aktuell ausgewiesenen Flächen im Stadtgebiet Friedrichshafen, sowie die jeweiligen ausführlichen Beschreibungen finden Sie beim Daten- und Kartendienst der LUBW.

Naturdenkmale

(nach §28 Bundesnaturschutzgesetz)

Insgesamt sind elf Flächenhaften Naturdenkmale (FND) in Friedrichshafen ausgewiesen, mit einer Gesamtfläche von mehr als zehn Hektar. Bei den Lebensraumtypen handelt es sich um Kalkquellmoore, Orchideen-Sumpfwiesen und artenreiche Streuwiesen sowie Röhrichte. Außerdem sind 45 Gehölze oder Bäume als sogenannte Einzelschöpfungen (END) ausgewiesen. Dabei handelt es sich zum einen um alte Berg-Mammutbäume (Wellingtonien) und zum anderen um besonders markante, großkronige heimische Laubbäume, zum Beispiel Linden, Kastanien, Buchen und Stieleichen.

Zuständig für den Erhalt sowie Neuanweisungen von Naturdenkmale in Friedrichshafen und Immenstaad ist die Stadt Friedrichshafen, Untere Naturschutzbehörde.

Landschaftsschutzgebiete

(nach § 26 Bundesnaturschutzgesetz)

Landschaftsschutzgebiete (LSG) werden zur Erhaltung der natürlichen Vielfalt, Eigenart und Schönheit der Landschaft ausgewiesen. Auf dem Stadtgebiet von Friedrichshafen sind insgesamt fünf Landschaftsschutzgebiete (LSG) ausgewiesen:


Zuständig für die Betreuung von Landschaftsschutzgebieten (Ausweisung, Ahndung von Verstößen gegen Verbote und Erteilung von Befreiungen) ist das Landratsamt Bodenseekreis, Untere Naturschutzbehörde.

Naturschutzgebiete

(nach § 23 Bundesnaturschutzgesetz, § 26 des Naturschutzgesetzes Baden-Württemberg)

Aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen, landeskundlichen oder kulturellen Gründen oder zur Erhaltung von Lebensgemeinschaften oder Biotopen bestimmter Tier- und Pflanzenarten kann der besondere Schutz von Natur und Landschaft notwendig sein. Naturschutzgebiete können auch wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart oder der hervorragenden Schönheit von Natur und Landschaft ausgewiesen werden. Das Betreten von Naturschutzgebieten ist nur in Gebieten mit entsprechender Infrastruktur gestattet.

In Friedrichshafen sind insgesamt vier Naturschutzgebiete ausgewiesen:


Zuständig für die Betreuung von Naturschutzgebieten (Ausweisung, Ahndung von Verstößen gegen Verbote und Erteilung von Befreiungen) ist das Regierungspräsidium Tübingen, Referat 56, höhere Naturschutzbehörde.

Natura 2000

(nach §§ 31 - 36 Bundesnaturschutzgesetz)

Natura 2000 ist eine europäische Naturschutzkonzeption auf Grundlage der EG-Vogelschutzrichtlinie und der FFH-Richtlinie (Fauna = Tierwelt, Flora = Pflanzenwelt, Habitat = Lebensraum). FFH-Gebiete und Vogelschutzgebiete bilden zusammen den europäischen Schutzgebietsverbund NATURA 2000. Ziel ist es, gefährdete Lebensräume und Lebensgemeinschaften europaweit wiederherzustellen und zu bewahren. Grundlage sind sogeannnte Managementpläne, in denen die vorkommenden Lebensräume, Tier- und Pflanzenarten erhoben und Erhaltungs- und Entwicklungsziele und Maßnahmenvorschläge erarbeitet werden. Um die Koordination kümmern sich Landschaftserhaltungsverbände (LEV) - Landschaftserhaltungsverband Bodenseekreis.

In Friedrichshafen sind insgesamt vier Natura 2000-Gebiete ausgewiesen:


Zuständig für die Erstellung der Managementpläne, der Ahndung von Verstößen gegen Verbote und Erteilung von Befreiungen ist das Regierungspräsidium Tübingen, Referat 56, höhere Naturschutzbehörde.

Gesetzlich geschützte Biotope

(nach § 30 Bundesnaturschutzgesetz, § 32 Landesnaturschutzgesetz,für Waldbiotope § 30a Landeswaldgesetz)

Gesetzlich geschützte Biotope sind im Unterschied zu Schutzgebieten zwar nicht ausdrücklich durch eine Rechtsverordnung geschützt und nicht durch Schilder gekennzeichnet, bilden aber einen besonders wertvollen und gefährdeten Lebensraum, zum Beispiel Moore, Trockenrasen oder Hecken. Alles, was geschützte Biotope und Waldbiotope zerstört und erheblich oder nachhaltigen beeinträchtigt, ist deshalb verboten. Pflege und Unterhalt sind dagegen erlaubt, wie auch alle Maßnamen zum Erhalt oder der Wiederherstellung. Außerdem sind bestimmte land-, forst- und fischereiwirtschaftliche Nutzungen erlaubt sowie einige Ausnahmen.

Zuständig für die Betreuung der gesetzlich geschützten Biotope ist das Landratsamt Bodenseekreis, Untere Naturschutzbehörde. Die Kartierung der Biotope übernimmt das Regierungspräsidium Tübingen, Referat 56, höhere Naturschutzbehörde.

Zuständig für die Betreuung von Waldbiotopen ist die Forstbehörde des Landratsamts Bodenseekries. Die Kartierung der Waldbiotop übernimmt die Forstliche Versuchsanstalt Baden-Württemberg (FVA).

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