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Energie & Klima

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Energie & Klima

Die Stadt Friedrichshafen hat sich zur Aufgabe gemacht enegieeffizienter zu werden, eine unabhängige Energieversorung zu fördern und die Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren. In einem Energie- und Klimaschutzkonzept wurden Ziele definiert, die vor allem für die Stadtverwaltung gelten, aber auch von den städtischen Beteiligungsgesellschaften umgesetzt werden: insbesondere vom Stadtwerk am See.

Um die Energie- und Klimaschutzziele verwaltungsintern besser steuern zu können, beteiligt sich die Stadt Friedrichshafen aktiv am European Energy Award und wurde schon mehrfach mit dem Award in Gold ausgezeichnet.

Die gesteckten Ziele können allerdings nur in Zusammenarbeit erreicht werden: mit Unternehmen, Behörden, Privathaushalten und letztendlich mit jeder Einwohnerin und jedem Einwohner der Stadt.

Statements zum Klimaschutz

Erster Bürgermeister Dr. Stefan Köhler und Alexander-Florian Bürkle, Geschäftsführer der Stadtwerke am See, haben am Rande der Verleihung des European Energy Award am 16. Februar 2017 die Erfolgsfaktoren der Stadt Friedrichshafen und die wichtige Rolle eines regionalen Energieversorgers beim kommunalen Klimaschutz erläutert (Kommunaler Klimaschutz hat viele Gesichter - alle Videos):

Energie- und Klimaschutzkonzept

Das Hauptziel des Energie- und Klimaschutzkonzeptes ist die Reduzierung der CO2-Emissionen um 20 Prozent bis 2020 und 30 Prozent bis 2030.

Das bedeutet im Einzelnen: Reduzierung des Energiebedarfs, Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energie am Energieverbrauch, Erhöhung des Anteils des regenerativ erzeugten Stroms am Verbrauch, Erzeugung von Wärme durch Kraft-Wärme-Kopplung.

Kernstück des Energie- und Klimaschutzkonzeptes sind ein Leitbild mit messbaren Zielen und ein Maßnahmenplan. Es erfolgt keine Festlegung auf bestimmte Maßnahmen, sondern eine Zielrahmen-Definition. Die Ziele werden regelmäßig bilanziert und fortgeschrieben. 

Das Energie- und Klimaschutzkonzept 2020 ist die Fortschreibung und Konkretisierung des im Mai 2008 vom Gemeinderat beschlossenen Energiepolitischen Arbeitsprogramms.

Klimaschutzbilanz

Die Stadt Friedrichshafen konnte mit guten Rahmenbedingungen bereits viele Beschlüsse im Bereich Energie und Klimaschutz verwirklichen. Addiert man die tatsächlichen Energieeinsparungen, fällt das Ergebnis trotz aller Anstrengungen aber noch ernüchternd aus.

Die besondere Herausforderung für Friedrichshafen liegt darin, dass allein die Industrie rund 40 Prozent des Energieverbrauchs und fast 50 Prozent der CO2-Emissionen verursacht. Das ist mehr als doppelt soviel wie im Landesdurchschnitt Baden-Württembergs, jedoch charakteristisch für Industriestädte. Auch ohne Berücksichtigung der Industrie sieht die Bilanz auf den ersten Blick nicht so gut aus. Je nach Berechnungsart ist der Endenergieverbrauch pro Kopf der Bevölkerung seit 1990 bis zu sechs Prozent gesunken.

Der Blick auf die Entwicklung der CO2-Emissionen zeigt ein besseres Bild: Die Emissionen (ohne Industrie) konnten in den letzten 20 Jahren um sieben Prozent, pro Einwohner sogar um 15 Prozent gesenkt werden. Entscheidend dazu beigetragen haben die Einsparungen beim Wärmeverbrauch durch die privaten Haushalte und der Stadtverwaltung.

Das Stadtwerk am See verbessert die Bilanz durch den Bezug von Ökostrom für die meisten Privathaushalte und Kleinabnehmer. Im Stadtgebiet werden deutlich mehr Wärme und Strom regenerativ oder aus Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt als 1990. 

Beispiel Industrie

Das Beispiel der ZF Friedrichshafen AG zeigt, dass auch in der Industrie große Fortschritte bei der Energieeffizienz und CO2-Minderung erzielt wurden, bezogen auf den Umsatz eine Senkung um 60 Prozent in den letzten 15 Jahren. Absolut sind die Verbräuche trotz Zunahme an Mitarbeitern, Gebäuden, Produktion und Umsatz etwa gleich geblieben.

Beispiel Stadtverwaltung

Der Energieverbrauch für Heizung und Warmwasser in städtischen Gebäuden ist um 23 Prozent gesunken. Auch der Wasserverbrauch konnte um 20 Prozent reduziert werden. Beim Stromverbrauch allerdings hat die Stadtverwaltung zugelegt. Grund dafür ist unter anderem der erhöhte Strombedarf in den Gebäuden für die IT-Ausstattung, für Lüftung, Beleuchtung und Sicherheitseinrichtungen. Der Strombedarf der Straßenbeleuchtung wurde dagegen aufgrund der kontinuierlichen Umrüstung auf LED seit 2012 um 20 Prozent gesenkt. Bereits mehr als ein Drittel der Beleuchtung ist 2017 umgestellt.

 

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