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Friedrichshafen

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Stadtwald

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Wald

Die Stadt Friedrichshafen besitzt rund 250 Hektar Wald. Dieser dient vornehmlich der Naherholung, wird aber auch forstwirtschaftlich genutzt. Dazu gehören Teile des „Seewaldes“ als größte Teilfläche, Flächen in Seemoos, im Bereich der Messe, das „Meistershofener Holz“ und eine Vielzahl kleinerer Parzellen. Die kommunalen und privaten Waldflächen auf der Gemarkung Friedrichshafens umfassen insgesamt 1450 ha, was rund 20 % der Flächennutzung entspricht. Mitten im Stadtzentrum gelegen ist der Riedlewald die grüne Lunge der Stadt. 

Die Unterhaltung und Bewirtschaftung obliegt im operativen Bereich dem Forstamt des Landratsamtes Bodenseekreis. Ansprechpartner für den städtischen Wald ist die Abteilung Grünflächen und Friedhofsverwaltung des Stadtbauamtes.

Unter der fachlichen Leitung der Forstlichen Versuchsanstalt (FVA) wurde im Rahmen der Waldbiotopkartierung in enger Kooperation mit der Naturschutzverwaltung auf der gesamten Waldfläche des Landes Baden-Württemberg schutzwürdige Biotope nach § 30a Landeswaldgesetz erhoben. Diese Waldbiotope umfassen sowohl Waldbereiche mit einem hohen Anteil standortheimischer Baumarten, als auch Biotope des Offenlandes wie z.B. Trockenrasen auf Waldlichtungen oder Kleinstgewässer im Wald. Auf Friedrichshafener Gemarkung gibt es zahlreiche dieser Waldbiotope. Dazu zählen beispielsweise Auenwaldbereiche entlang des Lipbachs mit Sümpfen, Still-und Fließgewässern und der „Seewald“, welcher zwischen Friedrichshafen und Eriskirch einen regionalen Grünzug bildet. Im Bericht der Stadtbiotopkartierung Friedrichshafen werden die wichtigsten Waldbiotope vorgestellt (Seite 42-52).

Riedlewald (Riedlepark)

Der Riedlewald (Riedlepark) mit einer Grüße von rund 18 Hektar ist zwar im rechtlichen Sinne „Wald“, erfährt aber keine forstliche Nutzung. Er ist eine wichtige Grünfläche innerhalb der Stadt, insbesondere als nah liegende Erholungsfläche für die Bürger.

Für die Unterhaltung hat die Stadtverwaltung das Forstamt des Landratsamtes Bodenseekreis beauftragt. Auf Grund des Flächenverlustes in den vergangenen 100 Jahren ist eine nachvollziehbare immerwährende Angst vor weiteren Beeinträchtigungen permanent vorhanden. Sowohl die Naturschutzverbände als auch die Stadtverwaltung setzen sich für den Erhalt dieser innerstädtischen Oase ein. Man ist übereingekommen, dass aktuell  kein „Park“ angestrebt wird, sondern der „Wald“ erhalten bleibt. Die Verwaltung (Forst/Stadt) sieht allerdings durchaus Bedarf  lenkender Eingriffe, um mittel- und langfristig die für die Häfler Bürger wichtigen Funktionen des Riedlewaldes zu erhalten. Vor einigen Jahren wurde seitens der Verwaltung in mehreren Veranstaltungen ein „Workshop Riedlewald“ abgehalten. Zwischen 15 und 30 interessierte Bürger haben dort – durchaus auch kontrovers – verschiedenste Aspekte diskutiert. Auch die Notwendigkeit von Eingriffen wurde letztendlich bejaht. Als Ergebnis des Workshops wurde dem Umweltausschuss des Gemeinderates ein Pflege- und Entwicklungskonzept für den Riedlewald vorgelegt und von diesem zustimmend zur Kenntnis genommen. Es gab zudem mehrere Führungen vor Ort. In der Zwischenzeit wurden für die weitere Entwicklung sogenannter „Zukunftsbäume“ als notwendig erachtete Entnahmen von „Bedrängerbäumen“ durchgeführt und 200 sogenannte „Habitatbäume“ ausgewiesen, die für die Tierwelt besonders wichtig erschienen. In den nächsten Jahren erfolgen vorgabegemäß erneut vorsichtige Eingriffe.

Weitere Informationen zum Riedlewald

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Service

Abteilung "Grünflächen und Friedhofsverwaltung"
Stadtbauamt
Technisches Rathaus
Charlottenstr. 12
88045 Friedrichshafen
Thomas Roth
Dipl.-Ing. Landespflege
Tel.: (07541) 203 4302
t.roth(at)friedrichshafen.de