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Sporthalle Ailingen

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Neubau der Sporthalle Ailingen

Maßnahmenbeschreibung

Gemäß der Empfehlungen der Sportentwicklungsplanung soll in Ailingen eine handball-, volleyball- und basketballtaugliche Sporthalle fußläufig zur Schule als Ersatzbau für die kleine Schulsporthalle errichtet werden. Die Ailinger Rotachhalle ist für den Schulsport zu weit entfernt, zudem steht die Halle für den Schul- und Vereinssport häufig nicht zur Verfügung. Der Gymnastikraum der Schule bietet wenig Platz für große Klassen, sodass dieser nur sehr eingeschränkt nutzbar ist; ähnlich verhält es sich mit den beiden Gymnastikräumen der TSG. In den Hallen herrscht eine Vollauslastung und die Gruppenstärken sind gerade im Handball und Turnen nach wie vor sehr hoch. Das fehlende normgerechte Handballspielfeld führte dazu, dass bisher keine Turniere vor Ort ausgetragen werden konnten. Überschneidungen von Schulnutzung und Kulturveranstaltungen waren häufig zu verzeichnen.
Von einem zunächst angedachten baulichen Zusammenschluss von bestehender Schulsporthalle und zu bauender neuer Sporthalle sollte nach Prüfung abgesehen werden. Eine Anbaulösung war nicht möglich bzw. mit erheblichem baulichem Aufwand verbunden. Deswegen entschloss sich der Gemeinderat zum Abriss der bisherigen Schulsporthalle und dem Neubau einer normgerechten Dreifach-Sporthalle am selben Ort. Es handelt sich bei diesem Bauvorhaben um eine Eigenplanung des Stadtbauamts, wodurch die Phase des VOF-Verfahrens entfiel und sich die Zeit von Beschlussfassung bis Inbetriebnahme um 6 Monate auf ca. 3 Jahre verkürzte.

Die neue Sporthalle nimmt als klarer Baukörper Bezug zum bestehenden, dominant hohen Schulgebäude und bildet eine Kante als Abschluss des Schulkomplexes im Übergang zu den angrenzenden Obsthainen und der Wohnbebauung. Durch die Gliederung in verschieden hohe Gebäudeteile fügt sich die Halle als vermittelnder Baukörper zwischen Schule und Wohnbebauung ein. Der niedrigere Bereich mit den Umkleiden wird bewusst der Südfassade des Schulgebäudes gegenübergestellt, um die Verschattung der Schulräume zu minimieren.

Die Zugänge zur Halle befinden sich in der Nord-West-Ecke des Gebäudes und liegen so direkt am Schulhof mit Ausrichtung zu den Schulgebäuden. Damit ist eine optimale Anbindung zur Schule gewährleistet. Um einen möglichst kompakten Baukörper mit kurzen Wegen zu erzielen, wurden die Nebenräume bewusst auf einer Hallen-Längsseite zusammengefasst.

Vom Foyer aus gelangt man über einen Erschließungsflur zunächst zu den Umkleide- und Sanitärräumen. Gegenüber, direkt an den Sportflächen, befinden sich die Geräteräume und der kombinierte Regie- und Sanitätsraum. Ebenfalls an das Foyer angegliedert ist der Mehrzweck-Gymnastikraum.

Besucher werden über eine im Eingangsbereich angegliederte Treppe bzw. einen Aufzug nach oben geführt. Dort befinden sich eine kleine Galerie mit Blick in die Halle und eine feste Tribüne mit fast 200 Sitzplätzen.

Das Gebäude wird durch Leimbinder mit schlanken Querschnitten überspannt. Diese bilden mit den Oberlichtbändern eine Gesamtkonstruktion und bleiben damit in der Halle sichtbar. Die beiden gewölbten Oberlichtbänder je Hallendrittel ermöglichen eine sehr gute Tageslichtausleuchtung.
Die Dreifach-Sporthalle, mit fester Tribüne und einem zusätzlichen Multifunktions-Sportraum hat eine Bruttogeschoßfläche von 2.720 m². Damit steht in Ailingen rund 2.000 m² mehr Fläche für den Sport zur Verfügung. Die Halle wird nach dem Energiestandard EnEV (2009) minus 30% errichtet.

 

Beschlüsse

Am 22.07.2013 wurde der Grundsatzentscheid zum Bau der neuen Halle gefasst. In der Sitzung vom 05.05.2014 stimmte der Gemeinderat der Entwurfsplanung „Sporthalle Ailingen“ einschließlich der Kostenberechnung zu, damit wurde die Freigabe zur Umsetzung erteilt.

 

Kosten / Zuschüsse

Für die Maßnahmen sind 7,55 Mio. Euro in den Haushalt gestellt.
Über die Sportstättenbauförderrichtlinien des Bundes wurden Fördermittel beantragt.

 

Termine

Der Baubeginn war im Frühjahr 2015. Die Gesamtherstellung und Übergabe zur Nutzung ist für den Anfang 2017 geplant.

Bilder

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