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Klimaschutzbilanz Friedrichshafen

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Klimaschutzbilanz Friedrichshafen

Die Stadt Friedrichshafen verfügt über weitreichende kommunalpolitische Beschlusslagen und gute personelle und finanzielle Rahmenbedingungen für die Umsetzung der bereits gefassten Beschlüsse in Sachen Energie und Klimaschutz. Es sind auf ganz unterschiedlichen Ebenen schon viele Projekte verwirklicht worden.

 

Aber wie sieht die Bilanz der Friedrichshafener Energie- und Klimaschutzpolitik wirklich aus?

 

Energieverbrauch

Addiert man die tatsächlichen Energieeinsparungen, fällt das Ergebnis trotz aller Anstrengungen ernüchternd aus. Es stellt sich die Frage: Wie soll das Ziel erreicht werden, den Energieverbrauch bis 2020 um 20% zu senken?

Die besondere Herausforderung für Friedrichshafen liegt darin, dass allein die Industrie rund 40% des Energieverbrauchs und fast 50% der CO2-Emissionen verursacht. Das ist mehr als doppelt soviel wie im Landesdurchschnitt Baden-Württembergs, jedoch charakteristisch für Industriestädte. 

Aber auch ohne Berücksichtigung der Industrieverbräuche sieht die Bilanz auf den ersten Blick nicht gut aus. Je nach Berechnungsart ist der Endenergieverbrauch pro Kopf der Bevölkerung seit 1990 bis zu 6% gesunken.

Das Ziel ist hoch, aber nicht unmöglich zu erreichen. In den letzten Jahren sind so viele Meilensteine gesetzt worden, dass die nächsten Etappen leichter sein werden.

 

CO2-Emissionen

Der Blick auf die Entwicklung der CO2-Emissionen zeigt ein besseres Bild. Diese sind (ohne Industrie) in den letzten 20 Jahren absolut um -7%, pro Einwohner sogar um -15% gesenkt worden. Entscheidend dazu beigetragen haben die Einsparungen beim Wärmeverbrauch durch die privaten Haushalte (-12%) und der Stadtverwaltung (-27%, jeweils pro Einwohner).

Die Technischen Werke bzw. das STADTWERK AM SEE verbessern diese Bilanz zudem durch den Bezug von Ökostrom für die meisten Privathaushalte und Kleinabnehmer. Im Stadtgebiet werden deutlich mehr Wärme und Strom regenerativ oder aus Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt als 1990. 

Beispiel Industrie: Das Beispiel der ZF Friedrichshafen AG zeigt, dass auch in der Industrie große Fortschritte bei der Energieeffizienz und CO2-Minderung erzielt wurden, bezogen auf den Umsatz eine Senkung um 60% in den letzten 15 Jahren! Absolut sind die Verbräuche trotz Zunahme an Mitarbeitern, Gebäuden, Produktion und Umsatz etwa gleich geblieben.

Beispiel Stadtverwaltung: Absolut ist der Energieverbrauch für Heizung und Warmwasser in den städtischen Gebäuden um 23% gesunken. Auch der Wasserverbrauch konnte um 20% gesenkt werden. Beim Stromverbrauch allerdings hat die Stadtverwaltung zugelegt: 50% bezogen auf die Nutzfläche, absolut sind es sogar 80%.

Begründet ist dies u. a. durch den erhöhten Strombedarf der Straßenbeleuchtung, trotz neuer, energiesparender Beleuchtungssysteme. Die Länge der beleuchteten Straßen und deren Ausleuchtungsstandard ist stark ausgeweitet worden.

 

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