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CATEGORIES:Konzert,Musik
SUMMARY:Ensemble Sinfonietta - Concepts of(f) Music
DESCRIPTION:John Cage, Morton Feldman u. a.\r\nLeitung: Sven Thomas KieblerWie viele von John Cages Werken, so ist auch sein Konzert für Klavier und Orchester von 1957-58 hinsichtlich seiner Länge, Besetzung, aber auch seiner Form und dem verwendetem musikalischen Material variabel angelegt. Keine zwei Aufführungen dieses Werkes sind daher identisch. Dies liegt vor allem in der Konzeption des Klavier-Soloparts, der über 63 Seiten eine größtmögliche Vielfalt an musikalischem "Rohmaterial", gleich einem Lexikon, präsentiert. Das Rohmaterial muss vom Pianisten mit Hilfe von tonsatz- und kompositionstechnischen Anweisungen Cages gesichtet, selektiert und schließlich ausgearbeitet werden. Ähnlich behandelt Cage übrigens auch den Part des Dirigenten. Die Vorgehensweise Cages weist schon stark auf die in den 60er und 70er Jahren aufkommende aber eben rein verbal/textlich vermittelte Konzeptmusik hin. Beispiele hierfür sind Christian Wolffs "Prose Collection" (1968-1971) und Karlheinz Stockhausens "Aus den 7 Tagen" (1968). Gerade aber dieser Unterschied, nämlich die Verwendung des Mediums Noten/Partitur, generiert bei Cages Klavierkonzert eine Musik, die sich zwischen den Grenzen des Komponierten und Konzipierten bewegt und dabei die jeweiligen Signaturen der "Komponisten" (Cage und die Interpreten) stets erkennen lässt.Kombiniert werden unterschiedliche "Versionen" des Cage'schen Klavierkonzerts mit frühen Werken Morton Feldmans, dessen Projection 1-5, Intersection 1-4 oder Durations zu den ersten graphisch notierten Kompositionen überhaupt zählen. Auch die graphische Komposition lässt dem Musiker zuweilen mehr Freiheiten als in einer "durchorganisierten" Komposition. Mit ihrem konzeptionellen Ansatz vermitteln Cage und Feldman ihre Werke nicht nur auf rein musikalisch-akustischem Wege, sondern werfen stets die Frage auf: Was ist Musik und deren Schöpfung überhaupt?EP: 8.00 EUR
LOCATION:Kiesel im k42, 88045 Friedrichshafen
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