Sinfoniekonzerte

Olga Scheps vor einem Klavier
© Uwe Arens

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Abo-Veranstaltungen "Sinfoniekonzerte"

Nationales Sinfonieorchester der Ukraine
Olga Scheps, Klavier
Volodymyr Sirenko, Leitung

FR, 28 OKT 2022, 19:30 Uhr, Graf-Zeppelin-Haus

Boris Lyatoschynsky: Symphonische Ballade „Grazhyna” op. 58
Franz Liszt: Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur
Robert Schumann: Sinfonie Nr. 4 d-Moll op. 120
Levko Kolodub: Ukrainische Karpaten-Rhapsodie

Bereits im Alter von vier Jahren entdecket die in Moskau gebürtige Pianistin Olga Scheps das Klavierspiel für sich. Früh vereinte sie intensive Emotionalität und Ausdrucksstärke mit außergewöhnlichem pianistischen Können. Dieses Talent entdeckte auch Alfred Brendel, der die junge Olga Scheps förderte. Ein mit Auszeichnung bestandenes Studium in Köln, Stipendien, bedeutende Wettbewerbserfolge und ein Repertoire, das auch selten gespielte Werke umfasst: Olga Scheps, gefeiert als „Klavierpoetin“, wurde zum Shooting-Star.

Ihre Interpretation von Liszts 1. Klavierkonzert wird vom Nationalen Sinfonieorchester der Ukraine begleitet, das als eines der besten Orchester Osteuropas gilt. Berühmte Komponisten wie Prokofjew und Schostakowitsch betrauten es mit der Uraufführung ihrer Werke. Seit Ende der 90er-Jahre zählt Chefdirigent Volodymyr Sirenko zu der illustren Schar von Dirigenten, die das Orchester geprägt haben. Mit zwei Werken ukrainischer Komponisten würdigt das Orchester die eigene Musiktradition.

Karten: 48 / 38 / 28 / 18 €

Camerata Salzburg
Sheku Kanneh-Mason, Violoncello
Gregory Ahss, Violine und Leitung

MI, 4 DEZ 2022, 19:30 Uhr, Graf-Zeppelin-Haus

Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 27 G-Dur Hob. I:27
Joseph Haydn: Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 D-Dur Hob. VIIb:2
W. A. Mozart: Divertimento in D-Dur KV 334

Seit er 2018 bei der royalen Hochzeit von Harry und Meghan gespielt hat, ist Sheku Kanneh-Mason nicht nur Klassikliebhabern ein Begriff. Bereits 2016 gewann er als erster farbiger Musiker den BBC Young Musician Wettbewerb. Er ist auch der erste Cellist, der es mit einem Album unter die Top 10 der UK Charts schaffte. Und „trotzdem“ ist nicht nur sein Publikum, sondern auch die Fachpresse hingerissen von seiner Kunst. Dank seines unverwechselbaren,
ausdrucksstarken Spiels ist der 1999 geborene britische Künstler mit seiner ungezwungenen Bühnenpräsenz weltweit ein gefragter Gast.

Gemeinsam mit ihm spielt die Camerata Salzburg, Kulturbotschafter und internationales Aushängeschild der Mozart-Stadt. Als große Inspiratoren und langjährige Leiter prägten Bernhard Paumgartner und Sándor Végh den weltberühmten Klang der Camerata. Ihnen folgten weitere wichtige Dirigenten. Seit 2016 liegt die künstlerische Leitung des Orchesters in den eigenen Händen, konkret werden die Konzerte alternierend von einem der beiden Konzertmeister geleitet. Auch im siebten Jahrzehnt ihres Bestehens hat sich die Camerata auf diese Weise ihre ansteckende Spielfreude und den typischen „Salzburger Mozart-Klang“ erhalten.

Karten: 58 / 46 / 32 / 22 €

Neue Philharmonie Utrecht
Alexander Janiczek, Violine
Philip Higham, Violoncello
Johannes Leertouwer, Leitung

SO,  5. FEB 2023, 19:30 Uhr, Graf-Zeppelin-Haus

Johannes Brahms: Doppelkonzert a-Moll op. 102 /     Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68

Mit zwei spannenden Solisten ist in diesem Konzert das berühmte Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Orchester von Johannes Brahms zu erleben. Der Geiger Alexander Janiczek errang erstmals internationale Aufmerksamkeit, als ihn sein Lehrer und Mentor Sándor Végh im Alter von 20 Jahren zum Konzertmeister der Camerata Salzburg ernannte. Seither hat der gebürtige Salzburger, der eine Professur in Trossingen innehat, diese Funktion in zahlreichen namhaften (Kammer-)Orchestern ausgeübt. Ihm zur Seite spielt Philip Higham, Solocellist des Scottish Chamber Orchestra. Auch der vielfach preisgekrönte britische Künstler genießt ein abwechslungsreiches musikalisches Leben mit zahlreichen Verpflichtungen insbesondere als Kammermusiker.

Den Orchesterpart gestaltet die Neue Philharmonie Utrecht. Das junge Ensemble vereint hervorragende Talente aus ganz Europa und bereichert mit seiner Kunst und seinem Engagement das Musikleben nicht nur der Niederlande. Die Leitung hat Johannes Leertouwer, Professor für Violine am Sweelinck-Konservatorium in Amsterdam. Er ist seit dessen Gründung 2009 künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Orchesters. Zuvor war er Gastdirigent bei Orchestern in den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Deutschland, Japan, Mexiko und Ägypten.

Karten: 48 / 38 / 28 / 18 €

Eröffnungskonzert des 35. Bodenseefestivals 2023
Orchestra della Svizzera italiana
Avi Avital, Mandoline
Artist in Residence Bodenseefestival 2023
Markus Poschner, Leitung

SA,  6. MAI 2023, 19:30 Uhr, Graf-Zeppelin-Haus

Antonio Vivaldi: Konzert für Mandoline und Orchester D-Dur
Giovanni Sollima: Konzert für Mandoline und Orchester
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67

Dass die Mandoline als Soloinstrument ihren Weg auf die Klassikbühne gefunden hat, ist auch ein Verdienst von Avi Avital. Der israelische Mandolinist gilt als einer der führenden Botschafter seines Instruments. Als „elektrisierend“ und „explosiv charismatisch“ werden seine Auftritte gefeiert, ob in Peking, London, Berlin, Paris oder New York. Mit großer Leidenschaft und Hingabe interpretiert er nicht nur das traditionelle Repertoire für Mandoline, er fördert darüber hinaus die Erweiterung des Kanons mit Transkriptionen und zeitgenössischen Werken. Mehr als 100 Stücke sind für ihn geschrieben worden, davon fünfzehn Konzerte. Dazu zählt auch das hier gespielte Konzert von Giovanni Sollima, das er uraufgeführt hat.

Das Orchestra della Svizzera italiana (OSI) gilt als zentraler Akteur in der Musikszene der italienischen Schweiz. Seit 2015 führt Markus Poschner als Chefdirigent erfolgreich die Geschicke des Residenzorchesters am Luganer See. Mit innovativen und überzeugenden Interpretationen und preisgekrönten Einspielungen hat sich das OSI in der internationalen Klassikwelt einen ausgezeichneten Namen erworben.

Karten: 68 / 56 / 42 / 28 €